Biervorstellung: Deutsche Kreativbrauer e.V. – Kreativsud #1

Der Verein Deutsche Kreativbrauer e.V., eine kurze Erklärung

Der Verein Deutsche Kreativbrauer e.V. ist ein Zusammenschluss von kreativen und unabhängigen Brauern, die mit natürlichen Zutaten Bier brauen und das auch mit vor dem aktuellen Reinheitsgebot gängigen Zutaten wie Kräutern, Früchten und Gewürzen. Da auch das 1993 erlassene Vorläufige Biergesetz von 1993 ohne vorherige Genehmigung keine dieser Zutaten in einem als Bier deklarierten Produkt erlaubt, hat der Verein sich auf die Fahnen geschrieben nach dem selbst entwickelten Natürlichkeitsgebot zu brauen.

Da dieses Natürlichkeitsgebot eben diese schmackhaften Zutaten erlaubt, kann der Verein und seine Mitglieder beim Brauen kreativ und experimentierfreudig sein. Neben dem Eintreten für die Verwendung natürlicher unbehandelter Rohstoffe beim Brauvorgang bei Veranstaltungen und in sozialen Netzwerken stehen die Mitglieder des Vereins sowohl in ihren eigenen Brauereien als auch ab und zu gemeinsam am Kessel um kreative Biere zu kreieren.

Der erste Sud entsteht

So entstand Ende April 2017, genauer gesagt am Tag des Bieres, dem 23.04., an welchem im Jahre 1516 das Reinheitsgebot verkündet wurde ein erster gemeinschaftlicher Sud, der Kreativsud #1.

Dieser erste Sud ist ein untergäriges Weizenbier, welches so in Deutschland nach dem Gesetz gar nicht existieren dürfte. Die verwendeten Zutaten aus einem alten Bierrezept sind dabei angelehnt an die Braulandesverordnung aus dem Jahre 1616 und werden im Detail gleich noch von mir vorgestellt. Gebraut wurde es in einem historischen Brauhaus mit Kühlschiff in welchem der Braukessel noch mit Holz befeuert wird.

Deutsche Kreativbrauer e.V. – Kreativsud #1

Kommen wir also zur Vorstellung des Bieres:

Name: Kreativsud #1

Brauer des ersten Sudes:

Andreas Seufert (Pax Bräu), Oliver Wesseloh (Kehrwieder Kreativbrauerei), Simon Siemsglüß (Buddelship), Kolja Gigla (Mashsee), Johannes Heidenpeter (Heidenpeters), Fritz Wülfing (Ale-Mania)

Bierstil: Weizenbier (untergärig)

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Kümmel, Wacholder, Salz und Hefe

Alkohol: 5,8 % Vol.

IBU: 40

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Das Bier ist bernsteinfarben im Glas mit einer leichten Trübung und einer cremefarbenen, relativ stabilen und feinporigen Schaumkrone.

Geruch:

Im Geruch nehme ich würzige, leicht pfeffrige Aromen, gepaart mit einer feinen Rauchnote und Kümmel wahr.

Antrunk:

Der Antrunk ist würzig, etwas herb, harmonisch vereint mit einer leicht rauchigen Note. Kümmel und Wacholder kommen für meine Begriffe gut durch ohne zu dominant zu sein. Auch eine gewisse, nicht übertrieben wirkende Schärfe stellt sich am Gaumen ein. Ergänzt wird diese durch eine minimale Säure und Salzigkeit.

Nachtrunk:

Der Nachtrunk ist würzig mit rauchigen, scharfen Noten.

Fazit:

Ein interessantes und vielschichtiges Bier, auf welches es sich aber einzulassen lohnt. Die Aromenkombination ist spannend und harmoniert doch wirklich gut. Mir gefällts, Prost!

 

 

Das Rezept zum Bier gibt es übrigens hier.

Mehr über den Verein Deutsche Kreativbrauer e.V.

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GesundBrewing Craft Beer Festival Winter Edition 2018: klein aber oho!

Zuallererst, mit klein ist nicht die Zahl der Teilnehmer gemeint, welche mit 13 Craftbrauern wirklich sehr beachtlich und in ihren gebrauten Bierstilen vielfältig ausfiel.  Die Location des GesundBrewing Craft Beer Festival, das ‚The Castle Berlin‘ ist nur nicht gerade riesig. Aber wie sagte mir Alexander Himburg auf dem Festival so schön, Craftbierfeste sind am besten und persönlichsten, wenn sie nicht zu groß ausfallen.

So war für jeden der Brauer circa ein halber bis ein Quadratmeter Platz um diverse kreative Bierspezialitäten zu präsentieren. Die Anzahl war von Fall zu Fall verschieden, von einem bis sage und schreibe 8 Bieren pro Brauerei war alles vertreten. Die GesundBrewing Winter Edition fand übrigens an zwei Tagen statt, am Dienstag den 16.01.2018 und Mittwoch den 17.01.2018, jeweils von 16 bis 22 Uhr.

Das Line-Up des Festivals lautete wie folgt:

Berliner Berg
BrewDog Berlin Mitte
BRLO
Himburgs Braukunstkeller
Motel Beer
Straßenbräu
Stone Brewing Berlin
Pirate Brew Berlin
Two Fellas Brewery
The Mash Pit
The Circus
The Sisters Brewery
Vagabund Brauerei

Persönlich probieren und als sehr zu empfehlen einzuschätzen konnte ich diese Biere:

BrewDog & Omnipollo Collaboration – I wanna be your Dog Barrel-Aged Imperial Stout:

Brewdog & Omnipollo I wanne be your Dog Barrel-Aged Imperial Stout
Brewdog & Omnipollo – I wanne be your Dog Barrel-Aged Imperial Stout

Matt, Chef bei BrewDog Berlin, brachte die brandneue Kollaboration zwischen BrewDog und der schwedischen Craftbrauerei Omnipollo mit aufs Festival. Ein fassgereiftes Imperial Stout, nachtschwarz im Glas, mit intensiven Aromen von Vanille, Karamell und Pekannüssen in der Nase. Im Antrunk bestätigt sich dieser Eindruck und wird durch ein angenehm cremiges Mundgefühl und eine alkoholische Wärme im Trunk abgerundet.

Alexander Himburgs erstes Bier Festival seit einem Jahr

Himburgs BrauKunstKeller – Men Who Stare At Goats

Alexander Himburg, Ulrike Genz (Schneeeule Berlin)
Mit Uli (Schneeule Berlin), Alexander & Leo

 

Farmhouse Ale mit 5,3 Prozent, goldgelb im Glas mit extra von Freunden importierter Hefe aus Finnland. Die Nase vermeldet fruchtig-würzige, feinsaure Noten, der Antrunk wiederum ist ebenfalls angenehm fruchtig säuerlich, etwas würzig und mit einem leichten Hefearoma versehen. Ein stimmiges und sehr angenehm zu trinkendes, fein karbonisiertes Ale mit einem harmonischen Zusammenspiel aus Fruchtigkeit und fruchtiger Säure mit würzigen Nuancen und das auch im Abgang.

Vagabunden brauen Bier, gutes Bier!

Vagabund Brauerei – Hey Now IPA und Lil Rascal

Vagabund Brauerei Stand beim GesundBrewing Craft Beer Fest
Vagabund Brauerei Stand beim GesundBrewing Craft Beer Fest

Strahlend gelb in der Färbung mit weißem, feinporigem Schaum. Beim Geruch nehme ich Zitrus sowie tropische Früchte wahr, welche sich auch im Antrunk und Abgang wiederspiegeln. Hinzu kommt eine wohl dosierte Hopfenbittere, welche den Trunk begleitet.

Vagabund Brauerei - Lil Rascal
Vagabund Brauerei – Lil Rascal

 

Das Lil Rascal ist eine neue Kreation der Brauerei und feierte beim GesundBrewing seine Premiere. Es ist ein fruchtig-saures American-Bretted Sour mit einer sehr ausgewogenen Aromatik und auch im Geruch bereits fruchtig-milchsauren Noten.

 

Two Fellas Brewery – Lake Michigan IPA

Goldgelb liegt das Bier im Glas, bedeckt von einer feinporigen weißen Krone. In der Nase sind deutlich Zitrus, florale und kräuterige Noten zu erleben. Der Antrunk ist leicht herb und zeigt viel eher ein fruchtiges, zitroniges Aromenspiel mit floralen Einschlägen.

 

Motel Beer und Bier aus Holland, all das gibts in der Hauptstadt

Motel Beer – Grand Banks Imperial Coffee Stout

Motel Beer - Grand Banks Imperial Coffee Stout
Motel Beer – Grand Banks Imperial Coffee Stout

Eine mit Kenyan SL-28 Kaffee gebrautes Imperial Stout mit, na Ihr ahnt es, sehr intensiver Aromatik von Kaffee, Bitterschokolade und Röstaromen.

The Sisters Brewery – Black

Ein 5 Jahre gelagertes Milk-Stout, gebraut von den Geschwistern Annamijn und Josefien sowie ihrem Vater, Wilfran Beijeman aus Utrecht in den Niederlanden, mit Karamell – und Vanillearomen im Geruch sowie im Antrunk, einem sehr sanften Mundgefühl und gut eingebundenem Alkohol.

Hobbybrauer aus Berlin? Ab zu Mash Pit!

Mash Pit – Cloud 9

Gründer Tim Hauke hat ein interessantes Konzept. Er möchte Hobbybrauern eine Plattform zum Bier brauen bieten und stellt hiefür sowohl die Rohstoffe als auch die Brauanlagen um rund 80 Flaschen selbstgebrautes Bier pro Brauvorgang zu erhalten. Zudem steht Anfängern wie Fortgeschrittenen auch immer ein Brauer mit Rat und Tat zur Seite. Eine schöne Idee wie ich finde und das mitgebrachte Session IPA kann sich auch durchaus sehen und schmecken lassen, kann es doch mit tropisch-fruchtigen und herben Aromatiken im Antrunk überzeugen.

Nobody Fucks with Pirates, nobody.

Freigeist Bierkultur  – Cannabis IPA

Christina Saez Martinez und ihr Mann Andreas Håkansson brauen nur dunkle Bierstile. Das Cannabis IPA welches die beiden neben Ihrem, mir bereits bekannten, sehr guten Crazy Bastard Chili Porter am Hahn hatten, stammt von Freigeist Bierkultur. Die Kombination Bier und Hanf hörte sich für mich spannend an und so war auch mein Eindruck vom Geschmack und Geruch des Bieres.  In meiner Nase kamen mir wirklich hanflastige, grasige Aromen entgegen, der Antrunk fiel herb und eben wieder grasig aus, dazu mit floralen Nuancen und einem grasig-herben Finish. Ein bisschen verrückt aber gelungen. In der Flasche und bereit zur Review mitgenommen habe ich einen Kollaborationssud von Pirate Brew mit H2Öl Brewing Co. aus Spanien, ein Smoked Rye Vanilla Stout, genannt ‚Vänilla Sunryes‘.

 

Fazit: Abschließend kann ich nur jedem den Besuch des GesundBrewing Craft Beer Festivals ans Herz legen, der Craftgedanke wird hier hochgehalten und die fast schon familiäre Nähe zu den Brauern versprüht gerade im kleineren Rahmen besonderen Charme. Ich für meinen Teil werde bestimmt wieder kommen. Cheers!

 

PS: weitere Berichte zu meinen Besuchen bei verschiedenen Berliner Brauereien wie Straßenbräu, Stone Brewing, BrewDog, Vagabund Brauerei uvm. bald hier auf diesem Blog.

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Von Berlin nach Nürnberg, die Schneeeule ist da!

Berlin, Berlin, wann kommt man aus Nürnberg denn mal nach Berlin? Wie gut, dass die Schneeeule flügge geworden und hinaus in die weite Bierwelt geflogen ist.

Probieren konnte ich 3 der Berliner Weisse Biere im Kater Murr in Nürnberg. Die Biere allesamt sind unter Verwendung von Brettanomyces-Hefe in Flaschengärung gereift und wurden durch Brauerin Ulrike Genz persönlich ins Frankenland gebracht.

Aber lange Rede, kurzer Sinn, hier kommt meine kleine Verkostungsschau…

Schneeeule Berlin – Yasmin

Bierstil: Bier nach Berliner Weisse – Art

Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Jasminblüten, Saccaromyces, Brettanomyces, Lactobacillen, Saccarose

Alkoholgehalt: 3 % vol.

IBU: 5

Beschreibung des Bieres:

Die Farbe des Bieres ähnelt für mich hellem Bernstein, es hat eine natürliche Trübung im Glas und eine dichte, feinporige und weiße Schaumkrone tront über allem, ganz wie die Flügel der Schneeeule auf dem schönen roten Etikett.

In der Nase erreichen mich fruchtige Noten, dazu Zitrusfrucht, eine feine (Milch-)Säure und das ganze gepaart mit floralen Noten, welche die Jasminblüten mit sich bringen.

Der Antrunk ist leicht säuerlich, jedoch überwiegen die fruchtigen Aromen und ergeben ein harmonisches Zusammenspiel welches sich angenehm mit den floralen Eindrücken auf der Zunge ergänzt. Es prickelt erfrischend spritzig auf der Zunge.

Der Nachtrunk wird noch einen kleinen Deut saurer, ohne zu übertreiben. Die fruchtigen und floralen Aromen bilden ein harmonisches Gesamtbild und runden den Genuss ab. Klasse!

 

Schneeule Berlin – Kennedy

Bierstil: Bier nach Berliner Weisse – Art

Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, amerikanischer Hopfen (Summit), Saccaromyces, Lactobacillus, Brettanomyces

Alkoholgehalt: 3 % vol.

IBU: 15

Beschreibung des Bieres:

Das nächste Bier im Glas war das Kennedy, es präsentiert sich strahlend goldgelb, mit feinporigem, instabilem Schaum und einer natürlichen Trübung.

Der Geruch ist mit zitrusfruchtig (Zitrone & Grapefruit), einer in die Gattung der Berliner Weisse passenden feinsäuerlichen Note sowie einer leichten Hefenote zu beschreiben.

Im Antrunk ist der gute Kennedy fruchtig mit fein eingebunder Milchsäure, schön ausbalanciert mit einer angenehm unterschwelligen Bitternote des Hopfens.

Der Abgang hat für mich einen gewissen Touch von Koriander sowie der feinen Sauernote, welche sich auch hier leicht ansteigend präsentiert.  Ein gelungenes Bier mit dem gewissen Etwas.

 

Schneeeule Berlin und Braukunst Gebr. Wiestner – BrettyLup

Bierstil: Barrel-aged bretted sour IPA

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefen, Milchsäurebakterien, Saccarose

Alkoholgehalt: 6,5 % vol.

IBU: o/a

Beschreibung des Bieres:

Last but not least kommen wir zu einer Kollaboration von Schneeeule und der Braukunst Gebr. Wiestner, einem Cuvee aus LuckyLup von der Braukunst und einem speziell dafür ausgewählten Schneeeule Sauerbier, für 6 Monate im Chardonnay Weißweinfass gelagert und handbeschriftet.

Das Bier ist bernsteinfarben und hat einen feinporigen, weißen und stabilen Schaum. Der Geruch ist dann eine tropische Fruchtbombe mit Noten von Zitrus, Melone, Mandarine, Orange und wirkt in der Nase schon mal so gar nicht sauer.

Im Antrunk erlebe ich dann wiederum doch die Säure der Berliner Weisse, die fruchtig daher kommt und durch verschiedenste Fruchtaromen tatkräftige Unterstützung erfährt… so nehme ich Zitrusfrucht, leichte Nuancen von Grapefruit und Wassermelone wahr.

Das Geschmacksbild ergänzt wird durch eine leichte Milchsäure, welche im Abgang ein Zusammenspiel mit den fruchtigen Aromen erfährt.

Das handgeschriebene Etikett verleiht dem ganzen dann noch einen besonderen Charme, eine spannende Zusammenarbeit mit einem tollen Bier als Resultat!

 

Cheers und bis bald!

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Beery Christmas, mein Craftbeeradventskalender Teil 2 – Der Rest vom Schützenfest

Vielleicht habt Ihr Euch schon gefragt, wo eigentlich die restlichen Biere meines CraftbeeradventskalenderAdventskalenders von Saveur-Biere

bleiben? Nun, nach überstandener Männergrippe folgt hier mein Bericht:

 

Tag 9: Icelandic Winter Ale (2017) von Einstök Ölgerð

Bild vom Icelandic Winter Ale (2017) by Einstök Ölgerð

Winterliches Ale aus Island mit Whiskey im Gepäck.

Optischer Eindruck: Kastanienbraun mit instabilem, feinporigem Schaum Nase Whiskey, Trockenfrucht, Grapefruit. Antrunk sherry, whiskey, trockenfrucht, toffee

Nase: Deutliche Whiskeynote, dazu kommen Trockenfrucht und Grapefruit.

Antrunk: Intensive Noten von Sherry, Whiskey, Trockenfrüchten und Toffee.

Nachtrunk: Die Whiskey und Sherrynoten verhallen langsam.

 

Tag 10: Porter Solera Gran Reserva von Cervezas La Virgen

Foto des Porter Solera Gran Reserva von Cervezas La Virgen

Tag 10, es gibt Brandy zum Dessert.

Optischer Eindruck: Schwarz im Glas mit cremefarbenem Schaum

Nase: Brandy-infused und das riecht man auch… deutliche Brandyaromatik in der Nase.

Antrunk: etwas Bitterschokolade, dazu gesellt sich Kaffee, der Brandy und eine alkoholische Wärme

Nachtrunk: Deutlicher werdende Brandyaromen im Nachhall.

 

Tag 11: Pauwel Kwak (2017) von der Brouwerij Bosteels

Foto des Bieres Pauwel Kwak (2017) von der Brouwerij Bosteels

Ein belgischer Klassiker!

Optischer Eindruck: Bernsteinfarben präsentiert sich das Bier mit cremefarbenem Schaum

Nase: fruchtige Aromen, malzige Süße, dazu Koriander, erdig und etwas Banane.

Antrunk: fruchtig, würzig, cremig auf der Zunge,  dazu Karamell, etwas Banane, feine Herbe

Nachtrunk: langer fruchtig-würziger und wärmender, feinherber Abgang.

 

Tag 12: X 6.1 Imperial Red von CREW Republic

X 6.1 Imperial Red von CREW Republic

Rotbier aus Bayern, es schmeckt!

Optischer Eindruck: Rötlich kastanienfarben mit feinporigem, cremefarbenem Schaum.

Nase: erdige,  harzige, sowie nussige Eindrücke vermittelt mir der Geruch, dazu  Zitrus.

Antrunk: deutlich herb, jedoch stets harmonisch mit kräftigen, erdigen und Trockenfruchtnoten.

Nachtrunk: im Nachhall lang abklingende herbe und herb-fruchtige Aromen.

 

Tag 13: Mother Venus by Browar Kingpin

Mother Venus von Browar Kingpin

Fruchtige Aromabombe aus Polen.

Optischer Eindruck: Bernsteinfarben, mit weißem, instabilem Schaum.

Nase: Im Geruch spiegeln sich Melone, Zitrus und etwas Ananas wieder.

Antrunk: Fruchtig mit Pfirsichnoten, dazu hintergründig Melone sowie Zitrus.

Nachtrunk: Der Abgang ist ebenfalls fruchtig, mit Pfirsich- und Zitrusaromen.

 

Tag 14: Ginette Natural Christmas von der Brasserie La Binchoise

Ginette Natural Christmas von der Brasserie La Binchoise

Toffifee mit sauren Noten.

Optischer Eindruck: Dunkler Bernstein im Glas

Nase: Milde Toffeenoten, leicht nussig, feinsäuerlich.

Antrunk: karamellige Süße, etwas Säure, bittere und florale Noten

Nachtrunk: würzig herb mit sauren Aromen im Abgang

 

Tag 15: Christmas Shake von LERVIG

Foto des Bieres Christmas Shake von LERVIG

Fruchtig, erfrischender Umtrunk aus Norwegen.

Optischer Eindruck: Heller Bernstein mit feinporigem, instabilem Schaum

Nase: fruchtig nach Zitrus und Banane, dezent schwingt auch Vanille mit.

Antrunk: Deutlich Vanille, fruchtig mit einem angenehm cremigen Mundgefühl

Nachtrunk: die fruchtigen Vanillenoten klingen langsam ab

 

Tag 16: Sofie (2017) by Goose Island Beer Co.

Bild des Bieres Sofie (2017) von Goose Island Beer Co.

Fein abgestimmtes Bier aus den USA, das ginge auch im Sommer.

Optischer Eindruck: Goldgelb im Glas, der Schaum ist feinporig und weiß.

Nase: In der Nase vereinen sich harmonische Noten von Champagner, Zitrus, etwas Balsamico, gepaart mit feiner Säure.

Antrunk: Der Antrunk präsentiert sich würzig erfrischend, fruchtig, mit leichter  Orangennote, feiner Säure sowie einer schön abgestimmten Würzigkeit.

Nachtrunk: Im Abgang verbleibt die sanft fruchtige Vanillenote

 

Tag 17: Midsummer Melancholy von Sori Brewing

Bild des Bieres Midsummer Melancholy von Sori Brewing

Aus Estland gibts ein feines Stout.

Optischer Eindruck: Nachtschwarz ist dieses Bier, der Schaum feinporig, instabil und cremefarben.

Nase: Intensive Röstmalz- und Kaffeearomatik mit einem Schuss Bitterschokolade und Toffee

Antrunk: Kaffee-, Röstmalz- und Bitterschokoladenoten ergeben eine harmonische Kombination, hinzu kommen leichte Sherry und Vanille Noten.

Nachtrunk: Der Nachtrunk gestaltet sich leicht herb-süßlich mit feiner Vanille.

 

Tag 18: Jenlain Winter Ale von der Brasserie Duyck

Bild des Bieres Jenlain Winter Ale von der Brasserie Duyck

In Winterstimmung mit dem passenden Begleiter aus Frankreich.

Optischer Eindruck: Kupferfarben mit feinporigem und instabilem Schaum.

Nase: In der Nase nehme ich Trockenfrüchte, eine leichte Röstmalznote und feine Säure wahr.

Antrunk: feinherb auf der Zunge, mit Einschlägen von Röstmalz in Kombination mit etwas Säure

Nachtrunk: leicht herber, röstmalziger Abgang

 

Tag 19: 24 Hops Before X-Mas von der Brouwerij Kees

Bild des Bieres 24 Hops Before X-Mas von der Brouwerij Kees

24 verschiedene Hopfen in einem Bier? Das geht!

Optischer Eindruck: Kastanienfarben mit feinporigem und instabilem Schaum.

Nase: Sherry, sowie alkoholische Noten, dazu Trockenfrucht.

Antrunk: Die Eindrücke von Sherry bestätigen sich auf der Zunge, dazu eine wohlige alkoholische Wärme, intensive und grasige/florale Aromatik

Nachtrunk: Im Nachhall verbleibt die intensive Sherrynote.

 

Tag 20: Santa Gose Down Under von Birra Del Borgo

Santa Gose Down Under von Birra Del Borgo

Die italienische Interpretation der Gose.

Optischer Eindruck: Mahagonibraune Farbe der Schaum feinporig und instabil.

Nase: Feine Säure, dazu eine fruchtig und leicht rauchige Aromatik in der Nase mit würzigen Koriandernoten und Zitrus.

Antrunk: Der Antrunk ist leicht rauchig, mit feiner Säure, der Koriander bleibt im Hintergrund und überlasst der Fruchtigkeit die Bühne.

Nachtrunk: Zum Ende des Schluckes verbleiben würzige, leicht säuerliche und rauchige Eindrücke am Gaumen.

 

Tag 21: Ryebuck by Thornbridge Brewery

Ryebuck von der Thornbridge Brewery

Feines Roggenbier aus dem Königreich.

Optischer Eindruck: Kupferfarbenes Bier mit feinporigem Schaum.

Nase: Fruchtig, hopfige Aromen mit Grapefruit und grasigen Noten.

Antrunk: Trockenfrüchte sind deutlich wahrnehmbar, in einem harmonischen Zusammenspiel mit grasigen, würzigen und leicht herben Nuancen.

Nachtrunk: Im Abgang ergibt sich eine ansteigende Bittere abgerundet durch eine leichte Fruchtigkeit des Bieres.

Tag 22: Hermey’s Dilemma vom Basqueland Brewing Project

Hermey’s Dilemma vom Basqueland Brewing Project

Dieses Bier ist absolut kein Dilemma.

Optischer Eindruck: goldgelbes, naturtrübes Bier, mit feinporigem Schaum

Nase: Fruchtige, grasige Noten im Geruch

Antrunk: Im Mund ist das Bier fruchtig, grasig mit leicht süßlich, würzigen Noten.

Nachtrunk: Der Nachtrunk klingt würzig ab

 

Tag 23: Brush by Omnipollo

 Brush (EU Version) von Omnipollo

Mein persönliches Highlight, ein geiles Bier.

Optischer Eindruck: Nachtschwarz liegt das Bier im Glas, der Schaum ist braun, feinporig und instabil.

Nase: Kaffee, Röstmalz und Bitterschokolade at it’s best dazu ein Hauch Vanille

Antrunk: Kaffee-, Röstmalz- und Bitterschokolade schmeicheln dem Gaumen, hinzu kommt eine leicht Süße, etwas Sherry und Bourbon und eine begleitende alkoholische Wärme.

Nachtrunk: Der Nachtrunk kann hallt noch lange mit Sherry und Bitterschokolade nach.

 

Tag 24: Backwoods Bastard von Founders Brewing Co.

Backwoods Bastard (2017) by Founders Brewing Co.

Zum Weihnachtstage ein fassgelagerter Tropfen bittesehr.

Optischer Eindruck: dunkles Braun mit cremefarbenem relativ stabilem Schaum.

Nase: Fassreife Noten von Scotch, leicht Toffee, rauchig und Röstmalz spiegeln sich in der Nase wieder.

Antrunk: Die Scotch und fassgereiften Aromatiken prägen das Bier, karamellige, röstmalzige Noten runden es ab, ein Hauch Steinobst sowie erdige Eindrücke ergänzen das Gesamtbild.

Nachtrunk: Erdiges Finish mit karamelligen Einschlägen

 

 

Alles in allem war mein Kalender eine wirklich begeisternde Reise durch die Brauwelt mit Bieren, die ich fast alle noch nicht kannte und auch weiterempfehlen würde. Ich bin froh den Kalender gekauft zu haben und meine Eindrücke hier mit Euch teilen zu können.

Cheers!

Den ersten Teil meiner Verkostung des Craftbeeradventskalenders könnt Ihr hier lesen: http://domis-reviews.de/beery-christmas-mein-craftbeeradventskalender-teil-1

 

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Maisel & Friends – Juicy IPA… Winter? Ich fühl mich wie in der Karibik!

Die Brauerei Gebrüder Maisel aus Bayreuth hat mit ihrer Craftbeer Linie Maisel & Friends Erfolg und das meiner Meinung nach völlig zurecht. Den neuesten Vertreter, das Juicy IPA (kurz für India Pale Ale) stelle ich Euch nun heute vor…

Tropischer Winter? Mit dem Maisel & Friends – Juicy IPA kommt der Sommer zurück ins Glas

Es ist Winter, bitterkalt und seit gestern liegt in Franken Schnee aller Orten. Was trifft sich da besser als… ja genau ein IPA auf den Markt zu bringen und nein, kein vor Bittere strotzendes, ein extren fruchtiges soll es sein.

Maisel & Friends - Juicy IPA
Maisel & Friends – Juicy IPA… fühlt sich pudelwohl im Schnee

Gesagt getan und heute halte ich es in den Händen, gottseidank im Warmen aber warm wird mir auch beim Trinken, es versetzt mich im Geiste an einen warmen weißen Sandstrand mit Palmen, Kokosnüssen und Sonnenschein…

Die Informationen zum Bier, Verkostung und Optik

Aber der Reihe nach, hier die wichtigsten Infos zum Maisel & Friends – Juicy IPA:

Alkohol: 7,2 %

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafermalz, Hefe und eine ganze Menge Hopfen, nämlich Chinook, Citra, Amarillo, Simcoe, Mosaic und Mandarina Bavaria

Stammwürze: 14,8 °P

IBU (International Bitter Units): 50

Optischer Eindruck: Strahlend golden im Glas mit leichter Trübung, der Schaum weiß, feinporig und stabil.

Geruch: Tropische Früchte, Zitrus, Mango, Maracuja, Grapefruit, Mandarine und Birne, das macht Lust auf den ersten Schluck!

Antrunk: Die extreme Fruchtigkeit aus den ersten Eindrücken der Nase bewahrheitet sich, dieses IPA hat das gesamte tropische Fruchtspektrum parat und spielt es klasse aus. Ich erschmecke Zitrusfrüchte (Zitrone, Grapefruit, Orange), Ananas, Maracuja, sogar Birne umschmeichelt meinen Gaumen. Die Hopfenbittere bleibt dabei fast komplett aussen vor und überlässt dem karibischen Sandstrand im Glas das Feld.

Nachtrunk: Erst im Nachtrunk wird das IPA etwas herber, harmoniert aber weiterhin sehr gut im Zusammenspiel mit der ausgeprägten Fruchtigkeit.

Fazit: Ein klasse Vertreter eines fruchtigen IPA’s, das Juicy IPA von Maisel & Friends, auch und gerade zur Winterszeit eine gelungene fruchtige Abwechslung!

Mehr Informationen zur Maisel & Friends Gastronomie „Liebesbier“ in Bayreuth findet Ihr hier: http://domis-reviews.de/liebesbier-bayreuth

 

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Beery Christmas, mein Craftbeeradventskalender – Teil 1

Beery Christmas, ein Craftbeer hinter jedem türchen

Adventskalender, sind die nicht nur was für Kinder? Meine klare Antwort darauf: Nein, erst recht nicht, wenn es so eine tolle Auswahl an Craftbeer-Adventskalendern für jeden Geschmack on- und offline zu erwerben gibt.

Ich habe mich zum ersten Mal für einen solchen Kalender entschieden und wurde nicht enttäuscht. Der Beery Christmas Kalender von Saveur-Biere.com bietet eine große Auswahl verschiedenster Bierstile aus aller Herren Länder. 29 Brauereien haben teils exklusive Biere für diesen Kalender gebraut, diese kommen aus 21 Ländern und die Verpackung des Kalenders wurde von keinem Geringeren als Karl Grandin, dem Designer der Omnipollo Bieretiketten gestaltet.

bestens informiert, dank nfc und website

Insofern das eigene Smartphone die NFC (Near Field Communication) Technologie unterstützt, kann man dank eingebautem NFC-Chip sogar durch bloßes oben auf den Kalender tippen des Mobiltelefones Informationen zum jeweiligen Bier des Tages abrufen. Für die analogen Menschen gibt’s das natürlich auch als informative Website, inklusive Verkostungstemperatur- Empfehlung, Vorschlag zum Glas und Informationen zu Brauerei, Bier, Bierstil, Optik des Bieres im Glas, Geruch und Geschmack.

Verkostung der ersten 8 Biere des Beery Christmas Kalenders

Die folgenden kurzen, aber prägnanten Informationen habe ich aus eigenem Verkosten für Euch zusammengestellt. Vielleicht ist so ein Kalender ja die ideale Geschenkidee für die Vorweihnachtszeit im nächsten Jahr?

Teil 2 mit den restlichen 16 Bieren findet Ihr übrigens hier: http://domis-reviews.de/beery-christmas-mein-craftbeeradventskalender-teil2

 

Tag 1: Ninkasi – Smoky Oak Ale

 

Rauchbier aus Frankreich, genauer gesagt aus der Nähe von Lyon.

Optischer Eindruck: Rötlich kastanienfarben mit feinporigem, mittelstabilem, weißem Schaum.

Nase: Leichter Eindruck von Rauch, Whiskey, fruchtige Noten

Antrunk: Aromen von Whiskey, etwas Rauch schwingt mit, leichte Süße, torfig, nussige Noten, etwas Toffee

Nachtrunk: Fruchtig mit leicht bananiger Aromatik, feine Säure

 

Tag 2: Camden Brewing Company – Hols Tropical Pilsner

 

Die Brauerei befindet sich in London und braute dieses Bier exklusiv für den Beery Christmas Kalender

Optischer Eindruck: Strahlend gelb im Glas, der Schaum mittelporig und relativ stabil

Nase: Tropische Früchte, Zitrus, grasige Noten, Pfirsich, Mango, Maracuja

Antrunk: Deutliche Bittere,Zitrus, Grapefruit, Ananas

Nachtrunk: Lang nachhallende Bittere

 

Tag 3: Innis & Gunn – Bourbon Dark Ale

Gebraut in Schottland, exklusiv für den Kalender und gereift im Bourbon-Fass.

Optischer Eindruck: Nachtschwarz im Glas, mit feinporigem, cremefarbenem und instabilem Schaum

Nase: Bourbon, Röst – und Bitterschokoladearomen, Pflaume

Antrunk: Fruchtig, voller Körper mit Noten von Toffee und Bourbon

Nachtrunk: Leichte Sherrynoten, würzig, etwas süßli

 

Tag 4: Baird Brewing – Wabi Sabi Japan Pale Ale

Südwestlich von Tokyo mit Wasabi gebrautes Pale Ale.

Optischer Eindruck: Bernsteinfarben mit natürlicher Trübung, der Schaum fein- bis mittelporig und stabil

Nase: Zitrus, florale sowie grasige Aromen

Antrunk: herb, erdig mit Noten von Zitrusfrüchten (Grapefruit und etwas Zitrone)

Nachtrunk: Deutliche Bittere im Abgang

 

Tag 5: Oppigards and Gänstaller – Bockbier

Oppigards und Gänstaller - Bockbier im Glas
Oppigards und Gänstaller – Bockbier

Kollaboration der Oppigards Bryggeri aus Schweden mit Andreas Gänstallers Gänstaller Bräu aus Franken.

Optischer Eindruck: Kastanienfarben, leicht rötlicher Einstich, der Schaum feinporig, relativ instabil

Nase: Zitrus, Grapefruit, leicht süßlich (Toffee) und grasig

Antrunk: Malzbetont, feine Herbe, würzig, dazu Toffee, Vanille, brotige Aromen, Grapefruit und Trockenfrüchte

Nachtrunk: würzig, Zitrusfrucht und etwas kräuterig

 

Tag 6: White Frontier – Speculoos Sweet Stout

Gebraut in der Schweiz für diesen Kalender und das mit, wie der Name schon sagt, mit Spekulatius.

Optischer Eindruck: Nachtschwarz ist dieses Bier im Glas, vom Licht undurchdringbar, der Schaum ist cremefarben und instabil

Nase: Bitterschokolade- und Röstaromen unterschwellig wahrnehmbar

Antrunk: Deutliche Bitterschokolade- und Röstaromen, Kaffee, malzig, Toffee und eine leichte Süße, vom Spekulatius sind nur geringe Auswirkungen zu erschmecken

Nachtrunk: Kaffee, Röstmalz und eine leicht süßliche Bittere bilden das Finale

 

Tag 7: Tiny Rebel – Juicy

Gebraut in Süd-Wales ist diese tropische Fruchtbombe.

Optischer Eindruck: Strahlend golden im Glas, mit feinporigem, mittelfestem weißen Schaum

Nase: Tropischer Obstkorb, Mango, Zitrus und Grapefruit

Antrunk: Sehr herb, die Fruchtigkeit tritt in den Hintergrund, man schmeckt dennoch Zitrusfrüchte wie Grapefruit und Zitrone heraus

Nachtrunk: Lang anhaltende Bittere im Abgang

 

Tag 8: To Øl – Winter Wonderland

Die To Øl Brauerei braut in Copenhagen kreative Biere, dieses exklusiv für Beery Christmas.

Optischer Eindruck: Goldgelb und mit fein- bis mittelporigem Schaum

Nase: Zitrone, Grapefruit, dazu grasige Aromatik

Antrunk: Zitrusfrucht, grasige Noten sowie eine ansteigende Hopfenbittere

Nachtrunk: Feinherb und zitronig hallt dieses Bier nach.

 

Cheers und bis bald!

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Köln – mehr als ’nur‘ Kölsch

 

„Was willst du denn in Köln, da gibt’s doch nur Kölsch?“, so die erste Reaktion einer meiner Cousins auf meinen geplanten Kurztrip in die Rheinmetropole. Ursprünglich nur als Aufenthalt aufgrund des Gewinns zweier TV-Show Karten geplant, entwickelte sich ein spannender Bierausflug in 2 Akten.

Tag 1

Schreckenskammer Kölsch – schrecklich gut?

Von der Schreckenskammer Köln hatte ich in einem Reiseführer Kölscher Kneipen gelesen, hier werde im kleinen Rahmen feines Kölsch gebraut. Da die Kammer meiner Unterkunft am nächsten gelegen war, stand meine erste Station des Tages somit fest. Und wirklich, die zugehörige Kneipe ist urgemütlich, man findet hier so manchen Fanartikel des Effzeh (1. FC Köln) an den Wänden und hinter der Theke wieder und auch das Kölsch schmeckte mir gut. Im Detail ist es goldgelb mit feinporigem stabilem Schaum. In der Nase macht sich eine gewisse Fruchtig- und Würzigkeit breit, der Antrunk fällt deutlich herb-würzig aus, während im Abgang fruchtige Noten sowie eine feine Säure mitschwingen.

Brauhaus zur Malzmühle – Mühlen Kölsch

Weiter ging es zum Brauhaus zur Malzmühle, welche das Mühlen Kölsch braut, hier gab es eine mittägliche Stärkung gleich mit dazu, der Köbes war bester Laune und auch das Bier schmeckt hier. Goldgelb mit feinporigem festen Schaum wartet es im Glas auf den ersten Schluck, die Nase wird durch eine erfrischend fruchtige Zitrusnote und Würzigkeit gekitzelt, im Mund liegt es prickelnd auf der Zunge, wirkt fruchtig und im Abgang leicht herb.

Ubierschänke – Böllbier oder Böll ist nicht gleich Böll

Die Ubierschänke, Station 3 welche ich Euch vorstellen möchte, ist eine typisch kölsche Kneipe mit schicker Bar und fast noch hübscheren Bierdeckeln. Ausgeschenkt wird hier das Böllbier, benannt nach ‚dem stadtbekannten Szenewirt Clemens Böll, der mit dem Brauerei-Gründer Günther Zabel einst das „Alcazar“ eröffnete‘ (laut Website). Dieses wird, auch hier natürlich für den Franken erstmal ungewohnt, in kompakter 0,2 Liter Bierstange serviert. Auch dieses Bier präsentiert sich im Glas goldgelb, hier verflüchtigt sich der Schaum jedoch etwas schneller als bei den bisher getesteten Bieren. In der Nase habe ich Getreide, Zitrus und fruchtige Aromen, der Antrunk ist würzig, fruchtig und beinhaltet ebenfalls Zitrusfrucht. Im Abgang lässt das Böllbier es feinherb-fruchtig ausklingen.

Hellers Brauhaus – Variantenreiche biere

Nachmittags stand das Hellers Brauhaus auf meinem Plan, hier war ich vor allem auf das unfiltrierte Kölsch gespannt, aber der Reihe nach..

Das Hellers Kölsch ist golden, glanzfein (ohne Trübung) und besitzt eine weiße feste Schaumkrone. Es riecht nach Getreide, würzig und hat Zitrusnoten, der erste Schluck gestaltet sich würzig und herb mit einem Hauch Zitrus welcher auch im Abgang noch, verbunden mit leichter Bittere, nachhallt.

Hellers Wiess, eine besondere weil unfiltrierte Version des hauseigenen Kölsch, war als nächstes an der Reihe. Beim Servieren dachte ich erst an ein Weizen, nicht zuletzt aufgrund der Darreichungsform in einem Weißbierglas. Die Trübung hätte auch gepasst, dazu eine schöne Bernsteinfarbe und ein cremiger, fein- bis mittelporiger Schaum und in der Nase Zitrus- und Grapefruitaromen. Die Spannung vor dem ersten Schluck stieg und wurde mit Getreide, Hefe, würzigen und im Vergleich zum normalen Kölsch herberen Noten beschwingt. Der Abgang wiederum fällt bei diesem Bier herb-fruchtig aus.

Zum Finale gesellte sich dann noch das Hellers Weizen ins Glas, auch dieses Bier ist bernsteinfarben, natürtrüb und der Schaum feinporig und mittelfest. Der Geruch ist eine Kombination aus fruchtigen Noten wie Pfirsich, Maracuja und Zitrusfrucht, vor dem sich auch der erste Schluck nicht verstecken braucht. Dieser wartet mit ebendiesen Pfirsich und Zitrusnoten sowie einem Touch Banane auf. Im Abgang bleibt es fruchtig mit Bananen-, Zitrus- und Trockenfruchtaromen.

Wirklich gelungene Biere gibt es also auch im Hellers Brauhaus, dem sollte meine abschließende Station des Tages auch in nichts nachstehen…

Braustelle Köln – hier wird kreativ gebraut
Braustelle Köln
Braustelle Köln

Die Braustelle Köln, hier braut Peter Esser Biere der kreativen Sorte, mit Zutaten fernab des Reinheitsgebots. Das Gute daran ist, sie schmecken auch noch sehr gut.

Probiert habe ich zwei seiner Biere, das erste war der Pink Panther, bekannt aus Funk- und Fernsehen und doch noch nie in Bierform erlebt… farblich kommt er wirklich leicht pink daher, der Schaum ist feinporig und die Nase meldet fruchtiges. So kommt der Hibiskus, mit welchem dieses Bier gebraut wurde auch im Geruch an, unterstützt wird dieser von Zitrusfruchtnoten. Der Antrunk des Bieres ist spritzig prickelnd auf der Zunge, mit fruchtigen, leicht säuerlichen Aromen, im Abgang verbleibt es fruchtig mit Zitrusnoten. Dieses Bier kann ich mir auch gut bei 30 Grad im Biergarten vorstellen.

Das Zweite aus der Braustellen-Reihe vom Fass für mich war das O’Collins Red Ale, mit einer wunderbar kastanienbraunen Färbung mit rötlichem Einstich und feinporigem cremefarbenem Schaum. Des Weiteren hat es fruchtige Noten von Trockenfrüchten und roten Beeren in der Nase. Der Antrunk ist fruchtig mit fruchtiger leichter Säure sowie leichter Bittere und dadurch ebenfalls sehr erfrischend . Das Bier beziehungsweise dessen herbe Fruchtigkeit hallt auch noch nach.

Hier muss ich definitiv wieder hin, die Taplist mit 8 Bieren vom Fass und stets neuen Kreationen schreit praktisch danach!

Tag 2

Brauhaus Päffgen

Am zweiten Tag verschlug es mich zuerst ins Brauhaus Päffgen, das Kölsch hier ist fein, goldgelbe Färbung mit feinporiger Blume (Schaumkrone). Meine Nase zeigt Zitrusfrucht, Getreide sowie würzige Noten an. Der erste Schluck bestätigt diesen Eindruck, dazu kommt noch eine deutliche Herbe sowie angenehme Würze und Fruchtigkeit. Die Herbe steigt im Abgang für mein Empfinden sogar noch etwas an, bleibt aber durch seine fruchtige Begleitung stets angenehm harmonisch.

Gaffel am Dom

Bei Gaffel am Dom fiel mir direkt die beeindruckende Zapfanlage an der Theke mit seinen kupfernen, blankpolierten Leitungen auf. Aus ihnen sprudelt das Gaffel Kölsch, mit Zitrus, einer feinen Säure und Getreide als erstem Eindruck, welchen der Geruch vermeldet. Beim Trinken kommen eben diese Getreide- und Fruchtnoten zu Tage, ergänzt durch eine würzige, feine Herbe. Im Nachhall verbleiben fruchtige sowie zitronige Aromen am Gaumen.

Pfaffen Brauerei – das etwas andere kölsch

Ein klasse Kölsch, auch oder vor allem gerade weil es etwas aus der Reihe tanzt ist übrigens das Original Pfaffen Bier der Pfaffen Brauerei. Mit seiner Bernsteinfarbe, dem feinporigen festen Schaum und dem kleinen Obstkorb an Fruchtaromen (Pfirsich, Melone) in der Nase. An seiner Seite florale, leicht würzige Noten und einem malzbetonten Antrunk, fällt es schon auf in der Kölner Brauereilandschaft. Zusätzlich wird dieser Eindruck auf der Zunge noch durch Aromen von Pfirsich, Zitrus und Gras (das auf der Wiese) unterstützt. Für manch einen ist dieses Bier zu malzig für ein Kölsch habe ich gehört, ich fand es gut.

Craftbeer Corner Coeln – beer you, beer me

Kommen wir nun zum Abschluss meines erfahrungsreichen Köln Besuches, der Craftbeer Corner Coeln. Sage und schreibe 15 Zapfhähne warten hier darauf, bezwungen zu werden. Glücklicherweise geht dies bei fast allen auch mit Tastingboards oder zu deutsch, Probierbrettchen. Hier kann man sich seine Biere nach Herzenslust zum verkosten zusammenstellen, was ich auch gerne tat.

Vorstellen möchte ich daraus kurz 3 Biere von Sebastian Sauer, Brauer der Freigeist Bierkultur, welche extra für die Corner gebraut werden. Das Veedels Wiess, eine fruchtig, würzige und im Abgang leicht herbe Kölschvariante. Dazu das Veedels Weizen mit Banane, Zitrus sowie grasigem Duft, Banane, leichter Würzigkeit und einer feinen Säure und fruchtigem Zitrusaroma im Antrunk und im Abgang weiter fein fruchtig bananig.

Das Trio komplett macht das Veedels Maggel, tropische Früchte in der Nase, dazu hopfig und Zitrusaroma. Der Antrunk ist fruchtig, prickelt auf der Zunge und hat neben der alkoholischen Wärme noch feine Zitrusnoten parat, welche auch im Abgang mitschwingen.

Sehr gut fand ich außerdem folgende Biere:

Great Divide Brewing Company – Yeti: kräftiges Stout mit Röstmalz- und Bitterschokolade Aromen

Sibeeria – Ikaros: fruchtiger (Zitrus, Birne, Pfirsich) Weizenbock aus Tschechien

Prairie Artisan Ales – Phantasmagoria: fruchtiges Double IPA mit Zitrus, Pfirsich, Maracuja und Honignoten

Übrigens ist die Craftbeer Corner derzeit auch bestens mit dem ein oder anderen Bier der Orca brau von Felix vom Endt aus Nürnberg versorgt..

Alles in allem eine wirklich schöne Bar mit tollen Bieren und freundlichem Service, auch hier bin ich sicher nicht zum letzten Mal gewesen.

Ich kann Köln abschließend also nur empfehlen, eine sehr offene und schöne Stadt mit herzlichen, aufgeschlossenen Menschen und gutem Bier, was will man mehr?

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Alibibox, Tatort: Bier

Alibibox, was ist das genau?

Nunja, besondere Anlässe erfordern besondere Biere. Das Spiel der Lieblingsmannschaft am Wochenende, der perfekte Trank um mit Frau oder Freundin anzustossen, die eigene Hochzeit oder die Beförderung im Job. Ihr kennt das Problem!?

Doch was ist mit der Sonntagsfrage? Nein, ich meine nicht die Wahlprognosen, es geht mir um die Kult-Krimireihe im Ersten, den Tatort! Hier steht man, so man Freund der Reihe ist wie ich, gelegentlich vor Problemen. Ein Weizen, einen Bock, lieber ein Helles oder doch ein Stout? Am tollsten wäre was aus der Region an welcher die aktuelle Folge gedreht wurde habe ich mir schon öfter gedacht. Aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Die Alibibox ist die Lösung!

Alibibox Inhalt im Foto vor Tatort Vorspann
Die Spielzeugpistole gibt es natürlich nicht mit dazu 😉

 

Das alibi für jeden sonntag, die alibibox

Was das genau ist? Nun, Daniel Tudman und Christoph Wagner, Gründer eben jener Alibibox haben sich da etwas überlegt. Zu jeder neu ausgestrahlten Tatortfolge bieten sie ein Bierpaket, bestehend aus 1-6 Bieren gleicher Sorte (je nachdem ob Einzellieferung oder eine Abovariante ausgewählt wird), gebraut in der Region des Drehortes an. Es kann ein Abo abgeschlossen werden, muss aber nicht, ist doch ein cooles Angebot oder?

Mit dabei in der kleinsten Version des Päckchens sind bei mir, neben der schicken Alibibox, zwei Biere, Aufkleber, ein Flaschenöffner mit (Kühlschrank-) Magnet und die dazugehörigen Bierdeckel. Was will man mehr? Naja, Infos wären nicht schlecht, über Film und Bier, richtig? Richtig! Darum gibt’s zu jeder Folge noch ein handliches, doppelseitig bedrucktes, Booklet mit Informationen zum Bier und seiner Brauerei, Drehort des Krimis, Hintergründen, Regisseur und natürlich des Ausstrahlungstermins. Versendet wird in der Woche vor Ausstrahlung, es bleibt also bis Sonntag genug Zeit das Bier kalt zu stellen, Fernseher an, Glas bereitstellen, ausschenken, genießen.

tatort stuttgart, kommissare lannert und bootz im einsatz

Dieses Mal geht die Reise übrigens nach Stuttgart. Der Tatort „Der rote Schatten“, ausgestrahlt heute am Sonntag den 15.10.2017 um 20:15 bei Das Erste, hat die „ungeklärten Ereignisse und Versäumnisse im Umkreis der Selbstmorde der RAF-Terroristen Andreas Baader, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin in Stuttgart-Stammheim“ zum Thema. Regisseur ist der vielfach mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnete Dominik Graf, mein Namensvetter und für seine besonders „visuell-ästhetisch“ in Szene gesetzten Filmwerke bekannt. Ermitteln wird das Duo Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare). Da darf man zu Recht gespannt sein.

Dieses mal: kraftbierwerkstatt Böblingen

Oh und Bier, Bier gibt es natürlich auch. Es kommt von der Kraftbierwerkstatt aus Böblingen. Die beiden Brauer Olly Koblenzer und Rasmus Mutscheller haben sich alles was man zum Brauen braucht selbst beigebracht beziehungsweise im Falle von Koblenzer durch Praktika in Nordamerika dazu gelernt, Vathana Thorn, die Frau im Bunde, ist als Molekular-Hobbyköchin zuständig für die Foodpairings zum Bier erfährt man im Beiheft der Alibibox.

verkostung des kraftbierwerkstatt – triple a – awesome amber ale

Das Bier ist ein Amber Ale und hört auf den bescheidenen Namen Awesome Amber Ale oder kurz Triple A. Im Glas präsentiert es sich bernsteinfarben, hat eine natürliche Trübung und feinporigen, relativ stabilen Schaum. In der Nase nehme fruchtige Noten wie Pfirsich und auch Trockenfrüchte wahr, hinzu kommt noch eine gute Prise Toffee.

Der erste Schluck ist malzbetont süß, im Mund breitet sich ein angenehm cremiges Gefühl aus, die Rezenz also das Prickeln der Kohlensäure ist feinperlig. Die Karamellnoten harmonieren dazu schön mit der Bittere des Hopfens, hier wurden ganze 7(!) Sorten eingesetzt, zum Abschluss mit der Hopfensorte Monroe im Gärtank gestopft.

Noch im Abgang spürt man die fruchtig-feinherben Aromen des Hopfens am Gaumen und freut sich schon auf den nächsten Schluck und, wenn das Bier leer ist auf das nächste… und die nächste Lieferung der Alibibox mit neuen Geschmackserlebnissen einer Brauerei aus der Region der Drehorte des sonntäglichen Tatorts. Prost!

Weitere Infos: https://www.alibibox.de

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Batbrew, aus Niedersachsen, ein Herz für Heimbrauer

Als gelegentlicher Hobbybrauer schlägt mein Herz natürlich auch für die kleinen, in Haus- und Heimarbeit gebrauten Sude, welche sich oft bei weitem nicht vor den Craftbrauereien des Landes verstecken müssen. So habe ich jüngst freundlicherweise ein Kehrpaket von Stefan Schulz aus Achim bei Bremen bekommen, 6 Flaschen Selbstgebrautes, BATBREW,  4 verschiedene Sorten und, wie ich finde, sehr schicke Etiketten. Da steckt Liebe drin, das merkt man direkt beim Auspacken.

Reichhaltiges Sortiment, 10 Sorten Homebrew

Stefan braut nicht nur 4 Sorten, nein, sein auf der Website www.batbrew.de vorgestelltes Sortiment umfasst je nach Verfügbarkeit ganze 10 verschiedene Biere, Batman wäre stolz… aber nun von der trockenen Vorstellung hineingesprungen ins flüssige Gold.

Das erste Bier, welches ich probiert habe ist das Leprechaun Amber Ale, auf dem Label der Namensgeber aus der irischen Mythologie, hierzulande als Kobold bekannt:

Golden füllt es das Glas, der Schaum ist fein- bis mittelporig und fest. In der Nase machen sich Aromen von Zitrus, Mango, Nadelhölzern, florale sowie Noten von Weißwein breit, ich bin gespannt auf den ersten Schluck…

Dieser hat die bereits in der Nase zu erspürenden Aromensphären in sich, von Zitrusfrüchten wie Zitrone und Grapefruit bis hin zu tropischen und Trockenfrüchten, Mango sowie Beeren. Die Rezenz also die Kohlensäure ist sehr fein.

Im Abgang steigt die Bittere dem Gefühl nach sogar an und wird weiterhin von fruchtigen Noten begleitet. Lecker!

Steckbrief:

Name: Leprechaun

Bierstil: Amber Ale

IBU (International Bitter Units): 35
SPLISH SPLASH, die IPA’s kommen!

Das zweite Bier, ein India Pale Ale (kurz: IPA), heisst Splish und das auf dem Label eine Mischung aus Frau und Tintenfisch, na da bin ich gespannt..

Die Farbe ist kastanienbraun, der Schaum mittelporig und stabil, hält sich also länger im Glas.

In der Nase Zitrone, grasige und fruchtige Aromen von Maracuja und Pfirsich. Auch spüre ich, dass es beim Antrunk sicherlich bitter werden wird..

… und ich werde nicht enttäuscht, moderat zwar aber doch bitter läuft es über die Zunge, erdige, grasige sowie Getreidenoten, die Zitrusfrucht kommt auch nicht zu kurz.

Im Abgang nimmt die Herbe dann sogar noch etwas zu, hinzu kommen florale sowie fruchtige Nuancen.

Steckbrief:

Name: Splish

Bierstil: India Pale Ale (IPA)

IBU: 60

Bier 3 oder wer Splish sagt muss auch Splash sagen, ein Brown IPA und was würde hier besser passen als eine Meerjungfrau auf dem Etikett? Richtig, nichts!

Auch dieses Bier ist braun, noch etwas dunkler als das Splish aber immernoch kastanienartig, der Schaum ist fein bis mittelporig.

Der Geruch ist fruchtig nach Zitrusfrucht und Trockenobst.

Im Mund dann ein Zusammenspiel aus knackiger Hopfen-Bittere, prickelnder Rezenz (Kohlensäure) auf der Zunge und komplexer Aromatik von Rosinen, Grapefruit sowie einem Schuss Röstnote.

Noch im Abgang verbleibt die kernige Herbe und klingt erst langsam aus.

Steckbrief:

Name: Splash

Bierstil: Brown IPA

IBU: 60
Batbrew – Mord Fustang, König der Wortspiele

Last but not least gab es das Mord Fustang zu verkosten, ich mag ja Wortspiele und das Label mit dem dicken Kühlergrill mit springendem Pferd weckt männliche Gefühle. Der Bierstil ist ein India Pale Lager, kurz IPL.

Goldgelb mit feinporigem Schaum kann ich mich mit dem ersten Schluck nicht gedulden, aber vorher nehm ich doch noch eine Nase… fruchtig kommt es mir entgegen, Zitrus um genau zu sein, dazu nehme ich florale sowie grasige Aromen wahr.

Der erste Schluck kommt cremig und angenehm daher, es wechseln sich Bittere und Zitrusfrucht ab. Weiterhin erschmecke ich eine wohltuende Würzigkeit und erdige Noten, im Abgang verbleibt es erdig-herb.

Steckbrief

Name: Mord Fustang

Bierstil: India Pale Lager (IPL)

IBU: 40

Auf Grundlage der probierten Sorten kann ich wirklich eine Empfehlung aussprechen, leider sind Stefans Biere käuflich nicht zu erwerben, doch sie sind auf jeden Fall alle sehr ansprechend gestaltet und natürlich lecker! Prost.

Mehr unter: https://www.batbrew.de/

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