Stone Brewing Berlin – Start der UNIQCAN Special Release Serie + meine Brauereiführung bei Stone

Dosenbier ist nicht gleich Dosenbier, das beste Beispiel: Stone Berlin!

Bier aus der Dose haftete lange das Image von billigem Festivalbier an. Dies änderte sich spätestens mit den fast ausschließlich in Dosen angebotenen Stone Brewing Bieren von einem der Stars am Craftbeer-Himmel, Greg Koch aus den USA, welche seit ein paar Jahren auch direkt in Berlin gebraut werden.

Und da selbst das eh schon ziemlich schicke Dosen-Design von Stone Brewing auch mal einen zusätzlichen Kick erhalten darf, gibt es, beginnend im Juli eine neue Special Release-Serie in „einzigartiger und flexibler Verpackung“. Uniqcan ist ein zusammengesetzter Begriff aus „unique“ (einzigartig, einmalig) und, wie könnte es anders sein, „can“ (engl. für Dose).

Starten werden die neuen, streng limitierten Special Bier Releass mit dem Stone Tangerine Express IPA, welches ab 1.7.2018 in den Läden steht. Seit Beginn des Jahres 2017 wird es von Stone Brewing in den USA gebraut und wurde schnell zum Beststeller in Amerika.

Natürlich habe ich das Bier auch für Euch verkostet, damit Ihr einen ersten Eindruck darüber gewinnen könnt:

Bier – Vorstellung:
Stone Brewing Berlin - UNIQCAN - Stone Tangerine Express IPA... die Dose im Fokus
Stone Brewing Berlin – UNIQCAN – Stone Tangerine Express IPA… die Dose im Fokus

Name:  Stone – Tangerine Express IPA

Bierstil: Weizenbock

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Mandarine, Ananas, Orangenschale, Hopfen, Hefe

Alkohol: 6,5 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Stone Brewing Berlin - UNIQCAN - Stone Tangerine Express IPA
Stone Brewing Berlin – UNIQCAN – Stone Tangerine Express IPA

Optischer Eindruck:

Die neue limitierte Dose sollte natürlich als erstes ins Blickfeld geraten, hier verzieren die Wappenfiguren von Stone, die Gargoyles, die gesamte Dose und machen sie zu einem besonderen Blickfang. Kommen wir nun aber zum Bier:

Bernsteinfarben steht das Bier vor mir im Glas, es hat eine natürliche Trübung und die Schaumkrone sitzt stabil darüber.

Geruch:

Der Geruch wird deutlich durch die beim Brauvorgang verwendeten Zutaten Mandarinen- und Ananaspüree bestimmt, hinzu kommen Noten von Zitrus, Orange und Grapefruit.

Antrunk:

Der Antrunk fällt knackig herb aus, wird jedoch durch die fruchtigen Mandarine-, Zitrus- und Grapefruitnoten ansprechend gekontert. Die Ananas schwingt im Hintergrund mit, unterstützt die Fruchtigkeit, spielt sich aber nicht zu sehr in den Vordergrund. Es ergibt sich ein angenehm fein moussierender Fruchtcocktail im Mund, der mich persönlich überzeugt.

Nachtrunk:

Auch der Nachtrunk bleibt fruchtig, die Zitrus- Grapefruit-, Ananas und Madarinaromen bilden ein rundes Finish, da darf es gerne eine Dose mehr sein, oder zwei?

Stone Brewing Berlin - UNIQCAN - Stone Tangerine Express IPA... Dosen-Rückseite
Stone Brewing Berlin – UNIQCAN – Stone Tangerine Express IPA… Dosen-Rückseite
Stone Brewing Berlin – Brauereivorstellung

Vor gar nicht allzu langer Zeit konnte ich bei Stone Brewing Berlin auch an einer Brauereiführung teilnehmen und mich durch Biere aus dem außergewöhnlich gut bestückten Fassbierausschank des „Stone Brewing Wordl Bistro & Gardens – Berlin“ probieren, aber lest gerne selbst von meinen Eindrücken….

Wenn man als Bier-Genießer in Berlin zu Gast ist, stellt sich zwangsläufig die Frage nach einer schönen Location um in entspannter Atmosphäre Biere probieren zu können, ja vielleicht sogar im Rahmen dessen eine Brauerei besichtigen kann.

Stone Brewing Brauerei & Restaurant Fassade (von hinten)
Stone Brewing Brauerei & Restaurant Fassade (von hinten)
Das Schlaraffenland für Craftbeer-Freunde

Und so führte mich mein erster Weg schnurstracks ins Schlaraffenland für Hopfen-Jünger, der Brauerei Stone Brewing  Berlin.  In einem von außen rustikal anmutenden ehemaligen Gaswerk in Berlin-Mariendorf entstand hier in den letzten Jahren Großes. Schon beim betreten des großen Innenbereiches komme ich mir vor wie in einer Parallelwelt, in der sich alles um Bier dreht.

Die Einrichtung ist zeitgemäß, gemütlich, mit schönen schweren Holztischen, gepolsterten Bänken und bequemen Stühlen ausgestattet, ja sogar echte Bäume und Gestein wurden in das Design des Brauerei – und Erlebnisrestaurants mit eingebunden. Das verleiht dem ganzen eine natürlichen Look und lädt, neben dem Bier natürlich, zum verweilen ein. Es gibt sogar auf dem weiten Areal noch Möglichkeiten etwas für sich zu sein, gemütliche Sitzmöglichkeiten auf einer Art Treppe mit Lounge-Charakter, so würde ich es umschreiben. Oben auf der Empore lässt es sich beim Bier trinken sogar mit Aussicht auf das Geschehen entspannt aushalten.

Die Brauereiführung bei Stone

Nun aber zurück zu meinem Tag Stone Brewing… Ich hatte die Brauerei-Tour gebucht und wurde im angeschlossenen Fanshop freundlich empfangen, die Gruppe solle sich um 18:00 Uhr wieder an der Kasse des Shops einfinden und dann ginge es auch schon los.

Und so war es, geführt durch einen kompetenten Bierkenner wurden wir durch die einzelnen Bereiche der Brauerei geführt. Die großen Maischebottiche hinterließen Eindruck bei mir, ebenso die Lager- und Gärtanks, welche sich perfekt in die Optik des Restaurants einfügen und auch durch die große Glasfläche beim Bier trinken bewundert werden können.

Rauchmalz? Da kenn ich mich aus!

Zum Glück konnte ich, durch meinen fränkischen Wohnort, auch ein wenig mit Fachwissen rund um das Rauchmalz glänzen, als wir bei unserer Führung zum Thema Rohstoffe für Rauchbier kamen. Rauchbier, das kannten die anderen aus der Gruppe nur aus Erzählungen.

Spannend fand ich auch, dass es bei der Pilot-Series von Stone Berlin auch immer mal wieder ein Lehrlings-Sud an einen der begehrten Zapfhähne des Lokals schafft und, bei entsprechendem Zuspruch, auch gut und gerne mal wieder und in größerem Rahmen produziert werden kann.

Die Führung durch die Brauerei war wirklich kurzweilig und spannend, führte uns noch vorbei an Rumfässern für die Fasslagerung von ausgewählten Kreationen und der riesigen Hopfenkanone, wohl so groß wie meine Gärfasser daheim im Keller zusammen, mit dem die einzelnen Hopfengaben während des Brauvorgangs der Stone-Biere ausgeführt werden.

Abschließend wurden noch 3 verschiedene Biere an der Bar verkostet:

Craftbeer Tasting nach der Brauereiführung bei Stone Brewing Berlin
Craftbeer Tasting nach der Brauereiführung bei Stone Brewing Berlin
  • Die White Ghost Berliner Weisse mit 4,5 Prozent Alkohol
  • Das Stone IPA mit 6,9 %
  • Und das Stone Xocoveza Imperial Stout mit 8,1 % (mein Favorit mit toller Kaffee, Schoko, Vanille, Zimt, Toffee Aromatik)

Als Geschenk bekam jeder Teilnehmer der Führung noch ein kleines exklusives Glas und wurde in die Bierwelt von Stone entlassen, ich habe mich dort natürlich noch ausführlich durch die Taplist getrunken. Die Tastingboards, mit welchen man verschiedene Biere in kleinen Probiergrößen (zu je 4 x 0,1 Liter) probieren kann, sind für mich da unverzichtbar und können sogar individuell ausgewählt werden.

Mein Fazit:

Diese Brauerei mit Restaurant und mittlerweile 75 Bieren vom Fass sollte sich jeder Bierliebhaber einmal ansehen und einen bierigen Tag darin verbringen, Enttäuschung ausgeschlossen!

Cheers!

Weitere Infos zu Stone Berlin und den UNIQCANs gibt es hier.

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App-Vorstellung: Kalea Beer Tasting App – die deutschsprachige App zur Bierbewertung

Post von Kalea Beer Tasting – eine hopfige Überraschung!

Vor gar nicht allzu langer Zeit erreichte mich ein Päckchen von Kalea. Ich hatte gar nichts bestellt, also war ich umso neugieriger was sich wohl darin verbergen würde… und ich wurde nicht enttäuscht!

Kalea Beer Tasting Club - ProBier-Paket
Kalea Beer Tasting Club – ProBier-Paket

Im Päckchen befanden sich 10 feine Bierspezialitäten aus dem In- und Ausland, 2 Kalea Beer Tasting Gläser und ein Hinweis auf die hauseigene App, welche ich Euch nun gerne vorstellen möchte.

Warum und wie? Die App im Test:

Bierbewertungs-Apps oder Portale gibt es ja einige, Untappd, Ratebeer und Co. sind jedoch allesamt englischsprachig und somit sucht das Biertrinker-Herz doch  nach etwas ‚regionalem‘. Hier kann die Kalea Beer Tasting App Abhilfe schaffen. Doch wie benutzt man sie?

Kalea Beer Tasting – App: Schritt für Schritt erklärt
  1. Account erstellen: Benötigt wird die E-Mail Adresse, Name und ein Passwort
Kalea Beer Tasting App - Startbildschirm
Kalea Beer Tasting App – Startbildschirm
  1. Bier scannen: In der Fußzeile der App mittig befindet sich ein Scan-Button, hier gelangt man zum Beerscan, auf Start klicken und schon geht’s los!
Bereit für den Beerscan?
Bereit für den Beerscan?
  1. Bier fotografieren: Es öffnet sich ein Kamera-Fenster, nun das Etikett in Position vor die Handykamera bringen, abdrücken, fertig! Das Bier wird in der Datenbank von Kalea gesucht und, insofern es dort vorhanden ist, direkt angezeigt.
Einfach Flaschenetikett in die Kamera halten, Foto machen, den Rest macht die Beer Tasting App von Kalea von selbst!
Einfach Flaschenetikett in die Kamera halten, Foto machen, den Rest macht die Beer Tasting App von Kalea von selbst!
Genuss ist wichtig!
  1. Bier genießen: Geachtet werden sollte natürlich auf die richtige Trinktemperatur, ein entsprechendes Glas (gibt es auch bei Kalea) und eine entspannte Stimmung. Bier sollte genossen und nicht bloß die Kehle hinuntergekippt werden. So macht es auch am meisten Spaß!
Wie hat es geschmeckt?
  1. Bier bewerten: Es stehen zwei Optionen zur Verfügung, bewerten und rezensieren. Beim Bewerten kann der Nutzer anhand von Sternen eine Gesamtbewertung abgeben, welche sich aus den Einzelwertungen für
  • Etikett
  • Farbe/Schaum
  • Geruch
  • Geschmack

zusammensetzt. Für ‚Faule‘ gibt es natürlich auch die Option, einfach direkt eine Gesamtwertung anzugeben.

Einfach Flaschenetikett in die Kamera halten, Foto machen, den Rest macht die Beer Tasting App von Kalea von selbst!
Einfach Flaschenetikett in die Kamera halten, Foto machen, den Rest macht die Beer Tasting App von Kalea von selbst!
  1. Bier rezensieren: Für Bier-Enthusiasten besteht außerdem die Möglichkeit, Bieren eine detaillierte Rezension, also Bewertung hinzuzufügen. Dies kann sowohl aus eigenem Interesse, aber auch als Information für andere interessierte Menschen, welche gerade vor einer schweren Entscheidung vor dem Bierregal des lokalen Getränkemarktes stehen, geschehen.
Mein Fazit zur Beer Tasting App von Kalea

Natürlich hat man bereits ab Erstellung eines eigenen Accounts die Möglichkeit, auf Rezensionen und Bewertungen anderer Nutzer zuzugreifen. Der Informationsgehalt ist, dank tausender Nutzer und Bewertungen auch als Quelle für die Auswahl des nächsten Feierabendbieres sehr gut zu benutzen.

Alles in allem kann ich die Kalea Beer Tasting App nur empfehlen und den Machern viel Erfolg wünschen, ich nutze diese sehr gerne.

und es geht weiter... Cheers!
und es geht weiter… Cheers!

 

Cheers!

 

Mehr Infos zu Kalea und dem BeerTasting.Club, mit angeschlossenem Biershop bekommt Ihr hier.

 

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Gemeinnützige Projekte durch Bier trinken unterstützen? Das ist Quartiermeister!

Quartiermeister – noch nichts davon gehört? Was sind denn deren Ziele?

Quartiermeister besteht aus einem Verein und einem Unternehmen, deren Ziel es ist, mit den Gewinnen aus seinem Bierverkauf, Projekte zu unterstützen. Im Einzelnen kann man diese Intentionen an den folgenden sechs Grundwerten festmachen:

Social Profit – Gewinne direkt in lokale Projekte und Initiativen fließen lassen

Unabhängig –  von Investoren um selbst frei entscheiden zu können

Transparent – Einnahmen und Ausgaben werden öffentlich bekannt gemacht

Regional – Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten

Partizipativ – Jeder kann mit entscheiden, welche Projekte unterstützt werden

Politisch – Mit bewusstem Konsum die Welt von morgen selbst mitgestalten

 

„Regional trinken. Lokal Helfen“

Quartiermeister-Biere sind nur regional erhältlich. Das liegt ganz einfach daran, dass die kurzen Wege von Erzeuger zum Genießer kurz gehalten werden sollen. Gebraut wird derzeit in zwei Brauereien zusammen, die eine sitzt in der Oberlausitz (Stadtbrauerei Wittichenau), die andere in der Region München (Brauerei Gut Forsting). In der östlichen Region erhältlich sind 2 Pils- und eine Rotbiersorte, im Süden werden zwei Helle gebraut. Klingt gut oder?

Für die Projekte kann übrigens online abgestimmt werden, na wenn das nicht vorbildlich ist?!

Quartiermeister sucht den (Super-) Brauer

Übrigens werden derzeit in West- und Norddeutschland unabhängige (nicht zu kleine) Brauereien, welche nach Quartiermeister-Rezepten brauen möchten, gesucht.

Nun aber genug geredet, es folgen die Sinneseindrücke meiner Verkostung, der mir zugesandten Biere:

Bierverkostung
Quartiermeister - Bier für den Kiez - Sortiment
Quartiermeister – Bier für den Kiez – Sortiment
Bio Helles

Name:  Quartiermeister – Bio-Helles (Privat-Brauerei Gut Forsting)

Bierstil:  Lagerbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:   5,2 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Strohgelb im Glas steht das Bier vor mir, der Schaum feinporig und stabil.

Geruch:

Fruchtig nach Zitrus, dazu eine feine Getreide- sowie grasige Note.

Antrunk:

Deutliche Zitrusaromatik im Antrunk, dazu ein erfrischendes Prickeln auf der Zunge. Würzig, etwas Getreide, grasige Eindrücke und eine feine Herbe.

Nachtrunk:

Wie der Antrunk verhallt das Bier mit seinen Zitrusnoten, den grasigen und getreidigen Aromen und leichter Bittere langsam am Gaumen.

 

Pils

Name:  Quartiermeister*in – Pils (Stadtbrauerei Wittichenau)

Bierstil: Pilsner

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:   5,0 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Strohgelb im Glas, der Schaum feinporig, weiß und mittelfest steht das Bier vor mir.

Geruch:

In der Nase wirds fruchtig. Zitrusnoten steigen auf, dazu würzige, getreidige sowie leicht grasige Aromen.

Antrunk:

Erfrischend prickelnd auf der Zunge wirkt das Pils. Mit Zitrusnoten, einer harmonischen Kombination aus Getreide- und mild würzigen Noten. Die Bittere bleibt dezent im Hintergrund, steigt aber im Verlauf des Trunks leicht an.

Nachtrunk:

Zitrusnoten, eine feine Getreidearomatik und eine feine Herbe begleiten den Abgang.

 

Bio-Rotbier

Name:  Quartiermeister*in – Bio-Rotbier (Stadtbrauerei Wittichenau)

Bierstil: Rotbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  5,2 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Kupferfarben mit rötlichem Einstich im Glas, der Schaum ist feinporig, stabil und weiß.

Geruch:

Die Nase vermeldet fruchtige Aromen von Trockenfrucht und etwas Zitrus. Dazu kommen würzig-malzige Eindrücke.

Antrunk:

Würzig erfrischend im Antrunk mit angenehmem Prickeln im Mund und auf der Zunge. Fruchtige Noten nach roter Beerenfrucht sowie malzige Eindrücke und eine feine Bittere ergänzen sich sehr gut und werden durch eine angenehm erdige Note unterstützt.

Nachtrunk:

Der Abgang des Rotbieres gestaltet sich wiederum ebenso fruchtig-malzbetont, prickelnd, mit harmonisierenden sowohl würzigen als auch leicht herben Anklängen.

 

Bio-Pils

Name:  Quartiermeister*in – Bio-Pils (Stadtbrauerei Wittichenau)

Bierstil:  Pilsner

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol: 5,0 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Goldgelb im Glas mit feinporigem und stabilem Schaum präsentiert sich das Bio-Pils für mich.

Geruch:

Geruchlich überwiegt ein fruchtiges Aromenspiel aus Zitrusfrucht und Grapefruit, ergänzt durch grasigen Duft.

Antrunk:

Die Zitrusnote setzt sich auch beim angenehm prickelnden Antrunk fort, welcher erfrischend die Kehle hinunter rinnt. Es kommt zu einem Zusammenspiel aus eben diesem Zitrusfruchtaroma und einer feinen Würzigkeit, moderater Bittere, sowie grasigen Tönen.

Nachtrunk:

Der Abgang ist ebenfalls eine Kombination aus grasig-würzigen, herb-fruchtigen Aromen und wirkt angenehm stimmig auf mich.

 

Mein Fazit

Regionale Projekte unterstützen und das mit einem guten Bier? Das lohnt sich für beide, den Biertrinker und die Menschen, in deren Projekte das Geld fliesst. Cheers!

 

Mehr über Quartiermeister und wo ihr das Bier bekommt, könnt ihr hier erfahren.

 

Ebenfalls Gutes tut die JOSEFS-Brauerei, meinen Artikel hierzu könnt ihr hier finden.

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Bier trinken und dabei Gutes tun? Die JOSEFS-Brauerei machts möglich!

Josefs-bier – trink gutes!

Ob man es großen Brauereien nun abgenommen hat, dass sie Regenwälder retten und man dadurch mit etwas leichterem Gewissen mal einen Kasten aus dem Getränkemarkt entführt, sei dahingestellt. Bei der JOSEFS-Brauerei in Olsberg-Bigge im Sauerland kann man jedoch reinen Gewissens zugreifen.

JOSEFS-Brauerei Biersortiment
JOSEFS-Brauerei Biersortiment
Hier tut man, mit jeder gekauften Flasche Gutes. Aber wie?

Ganz einfach: Die JOSEFS-Brauerei ist eine sogenannte Integrationsfirma. Hier arbeiten 8 Menschen mit Behinderung gemeinsam mit Menschen ohne Beeinträchtigung und das Hand in Hand. Begonnen hat das soziale Engagement mit der neu entstandenen Brauerei im Jahre 2000.

Auch weit über die Grenzen der Brauerei hinaus bietet beispielsweise das dazugehörige Josefsheim, Menschen mit Behinderung die Möglichkeit aktiv am Berufsleben teilzunehmen. Hier wird aktiv Unterstützung und Integrationsarbeit geleistet und somit etwas für die Menschheit getan. Warum sollte man dies nicht auch mit einem guten Feierabend-Bierchen aus der angeschlossenen Brauerei unterstützen? Eben, warum also nicht!

Wie schmeckt soziales engagement? LEST SELBST:

Nun bin ich in der glücklichen Lage, Euch die bierigen Erzeugnisse einmal vorstellen zu dürfen, darüberhinaus gibt es natürlich auch alkoholfreie Getränke (JOSY) im Sortiment. Seid also gespannt wie das JOSEFS-Bier schmeckt und vielleicht probiert Ihr es ja auch einmal. Es lohnt sich!

 

 

Name:  JOSEFS Pils

Bierstil: Pils

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  4,8 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Goldgelbe Farbe im Glas, die feinporige weiße Schaumkrone sitzt beständig auf dem Bier

Geruch:

Sowohl würzige, als auch malzige Aromen steigen mir in die Nase, hinzu kommen angenehm fruchtige Getreidenoten sowie florale Eindrücke

Antrunk:

Die Getreidenoten bestimmen den ersten Eindruck im Mund, das Bier wirkt fruchtig, würzig, mit floralen und fein herben Anklängen. Ein erfrischendes Prickeln begleitet den Trunk.

Nachtrunk:

Der Abgang gestaltet sich ebenso feinherb-würzig mit feiner Getreidearomatik.

 

 

 

Name:  JOSEFS Keller

Bierstil: Kellerbier/Zwickl

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  4,8 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Goldgelbe Farbgebung mit weißem, dichtem und feinporigem Schaum, welcher sich stabil präsentiert.

Geruch:

In der Nase nehme ich fruchtige Eindrücke von Zitrus sowie Getreide- und florale Noten wahr.

Antrunk:

Der Antrunk des Bieres, mit einer mild-dezenten Karbonisierung gestaltet sich fein würzig, mit sowohl fruchtigen Zitrusnoten, als auch getreidigen Aromen. Ergänzt und abgerundet durch eine ansprechende harmonisch ins Gesamtbild passende Herbe sowie floralen Anklängen.

Nachtrunk:

Würzig und fruchtig, die Bittere vollendet mit gefühlt leichtem Anstieg im Finale des Trunks den Genuss.

 

 

 

Name:  JOSEFS Märzen

Bierstil: Märzenbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  5,6 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Bernsteinfarben mit feinporigem, relativ stabilem, weißem Schaum, so präsentiert sich das Bier dem Biertrinker im Glas.

Geruch:

Geruchlich verhält es sich würzig, malzbetont, mit fruchtigen Aromen von Zitrus, grasiger Note und Getreidearomatik.

Antrunk:

Malzbetont schon beim ersten Schluck, eine leichte Süße wird spürbar, dazu hat es einen würzigen wie fruchtigen Charakter, mit Zitrusnoten, einem grasig-getreidigen Aromenspiel sowie einer sich im Hintergrund haltenden Bittere.

Nachtrunk:

Im Abgang bleibt das Bier bei seinen malzigen Eindrücken, harmonisch durch eine Würzigkeit und feine Hopfenbittere unterstützt.

 

 

 

Name:  JOSEFS Dunkel

Bierstil: Dunkelbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  5,2%

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Dunkel, fast schwarz im Glas, der Schaum ist cremefarben, feinporig und mittelstabil.

Geruch:

Aromatisch wird es hier angenehm würzig mit harmonischer leichter Süße, fruchtigen Eindrücken sowie feinen Röstaromen.

Antrunk:

Ein leichtes Prickeln auf der Zunge begleitet den Antrunk, das Bier weist leichte Röstaromen auf, welche sich im Verlauf des Trinkgenusses verstärken, ist feinwürzig, malzig, dezent süßlich und besitzt eine ansprechende milde Bitternote.

Nachtrunk:

Im Abgang verbleibt eine Kombination aus würzigen- sowie Röstaromen und einer angenehmen Bittere.

 

 

Name:  JOSEFS Bockbier (Saisonal erhältlich)

Bierstil: Bockbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  7,5 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Strahlend golden im Glas mit feinporiger, stabiler Blume

Geruch:

Würzige, fruchtige, malzig-süßliche sowie florale Eindrücke wechseln sich in der Nase harmonisch ab.

Antrunk:

Relativ geringe Kohlensäure, daher weiches Mundgefühl. Süßlich, und malzbetont fällt der erste Schluck aus. Dazu gesellen sich sowohl leichte Bitternoten als auch würzig, florale und grasige Aromatiken. Bei 7,5 % Alkohol bleibt auch die angenehm alkoholische Wärme beim Trinken nicht aus.

Nachtrunk:

Sowohl würzig als auch feinherb geht es im Abgang des Bieres zu, fruchtig-grasige Nuancen ergänzen ein rundes Geschmackserlebnis.

 

Mein Fazit:

Bier trinken und Gutes tun muss sich nicht ausschließen und, wie man am Beispiel der JOSEFS-Brauerei sieht, schmeckt noch dazu.

 

Mehr über die JOSEFS-Brauerei und Bezugsquellen der Biere erfahrt Ihr hier.

 

Eine weitere Möglichkeit, durch Bier trinken gutes zu tun, bietet Quartiermeister, meinen Bericht dazu findet ihr hier.

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Gutmann, Mahrs Bräu und Brauerei Kundmüller: Lieblings-Weizenböcke

Da ich ein großer Freund von Weizenböcken bin liegt es für mich nahe, Euch einmal drei Exemplare näher vorzustellen, welche mir besonders gut gefallen. Natürlich ist Geschmack noch immer Geschmackssache, aber mit diesen drei Kreationen, alle drei aus Bayern, zwei sogar aus Franken, macht man in meinen Augen nie etwas verkehrt. Im Gegenteil, hier schmeckt man die Liebe zum Bier von einem Schluck zum anderen.

 

der weisse bock von mahrs bräu ist der dunkelste

Name:  Mahrs Bräu – Weisser Bock (ehemals: Der Weisse Bock)

Bierstil: Weizenbock

Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer und Hersbrucker), Hefe

Alkohol: 7,2 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Mahrs Bräu - Weisser Bock im Glas
Mahrs Bräu – Weisser Bock im Glas

Optischer Eindruck:

Kastanienfarben und naturtrüb im Glas steht der Weisse Bock vor mir, seine Schaumkrone sitzt feinporig, relativ instabil und cremefarben darüber

Geruch:

In der Nase nehme ich deutlich Banane und etwas Birne wahr, allgemein eine schöne Fruchtigkeit ist zu spüren und wird durch eine leichte Nelkenaromatik ergänzt.

Antrunk:

Der Antrunk gestaltet sich erfrischend, sanft prickelnd bei einer angenehm alkoholischen Wärme.  Geschmacklich dominiert die Bananennote, fruchtige Aromen umspielen den Gaumen,  ergänzt durch eine leichte Süße und unaufdringliche Bittere.

Nachtrunk:

Der Nachtrunk ist wiederum leicht herb, fruchtig und feinsüßlich und macht Lust auf den nächsten Schluck, oder gar den nächsten Weissen Bock!

 

 

 

Weiherer Weizenbock – eine fruchtige angelegenheit

Name:  Weiherer – Weizenbock

Bierstil: Weizenbock

Zutaten: Wasser, Weizenmalz (55%), Gerstenmalz (45%), Hopfen, Hefe

Alkohol: 6,8 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Bernsteinfarben präsentiert sich der Weiherer Weizenbock von der Brauerei Kundmüller in meinem Glas, hefetrüb, sein Schaum feinporig und relativ stabil.

Geruch:

Reife Banane strömt mir geruchlich entgegen, Birne gesellt sich dazu und wird durch eine leichte, fruchtige Säure sowie Noten von Trockenfrucht und Karamell umwoben.

Antrunk:

Die reife Banane hält sich im Vordergrund und wird durch Noten von Pfirsich, Zitrusfrucht, fruchtiger Süße und Trockenfrüchten sowie einer leichten Hefenote unterstützt. Das auf der Zunge fein moussierende Bier wärmt durch seinen Alkohol auch von innen, jedoch ist dieser sehr gut eingebunden.

Brauerei Kundmüller - Weizenbock
Brauerei Kundmüller – Weizenbock

Nachtrunk:

Im Abgang klingt der Weizenbock mit fruchtigen, fein hopfig-herben und Toffee- Aromen aus.

 

 

Gutmann Weizenbock, seit jahren für mich ein muss

Name:  Gutmann – Weizenbock

Bierstil: Weizenbock

Zutaten: Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen und
obergärige Hefe.

Alkohol: 7,2 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Der Gutmann Weizenbock ist bernsteinfarben mit Hefetrübung und einer einporigen weißen und festen Schaumkrone.

Geruch:

Im Geruch ist der Bock deutlich auf Seiten der reifen Banane, es kommen aber auch noch Trockenfrucht, Nelken sowie ein Hauch Birne hinzu.

Antrunk:

Die reife Banane bestätigt sich auch im Antrunk, wird fruchtig von der Birne assistiert und durch Hefearomatik wie auch angenehme Zitrusnoten am Gaumen ergänzt. Auch hier findet sich eine alkoholische Wärme im Empfinden beim Trunk wieder.

Nachtrunk:

Im Nachtrunk nehme ich eine Mischung aus Fruchtnoten, einer hintergründigen Bittere und Hefe wahr.

 

 

mein fazit

Egal für welchen Bock man sich nun entscheidet, es bleibt fruchtig. Einen Sieger gibt es für mich nicht, weil jeder hier vorgestellte Weizenbock für sich ein ganz eigenes Spektrum abdeckt, sowohl aromatischer als auch, noch viel offensichtlicher, farblicher Natur. Drei Weizenböcke zum verlieben eben, stark, süffig und geschmackvoll. Prost!

 

 

Mehr zur Mahrs Bräu gibt es hier.

Mehr über die Brauerei Kundmüller erfahrt Ihr hier.

Der Weg zur Brauerei Gutmann führt hier entlang.

 

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Wit Wit, Hurra, der VETO Orangenfalter ist da!

Es ist Frühling, Orangenfalter-Zeit mit veto

Ralph Hertrich von der Hopferei Hertrich hat sich wieder einmal an den Sudkessel begeben, herausgekommen ist ein belgisches Witbier. Offizieller Release des Bieres ist diesen Freitag, den 20.4.2018 im Craft Beer Store Hamburg. Da mich seine Biere, von IPA bis Schoko-Stout, bisher immer überzeugen konnten, war ich umso mehr gespannt wie ein flüssiger Trip nach Belgien auf VETO Art schmeckt. Aber lest gerne selbst, wie ich den Orangenfalter geschmacklich erlebt habe…

Biervorstellung des Orangenfalters
Hopferei Hertrich - VETO Orangenfalter im Glas
Hopferei Hertrich – VETO Orangenfalter im Glas

Name: VETO – Orangenfalter

Bierstil: Witbier (belgisch)

Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Weizenflocken, Haferflocken, Koriandersamen, Orangenschalen, Kamilleblüten, Hopfen (Saazer, Pacifica), Hefe

Alkohol: 4,8 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Das Bier ist farblich bei einem strahlend hellen gelb mit natürlicher Trübung, der Schaum ist, trotz des breiten Witbierglases relativ stabil und fein- bis mittelporig bei weißer Farbe.

Geruch:

In der Nase nehme ich deutlich Koriander wahr, auch die Fruchtigkeit der Orange zeigt sich und wird durch leiche Kamillenoten unterstützt. Allgemein wirkt das Bier im Geruch fruchtig und würzig zugleich und macht Lust auf den ersten Schluck.

Antrunk:

Im Antrunk ergibt sich ein angenehm erfrischendes, auf der Zunge prickelndes Bild von fruchtigen, würzigen und Hefenoten. Der Koriander ist omnipräsent ohne störend zu wirken, die Orangen- und Zitrusaromatik ist hier ein wunderbar aromatischer Begleiter des Trunks. Ich erschmecke zudem kräuterige, florale Nuancen sowie Kamille, welche sich aber im geschmacklich im Hintergrund hält.

Nachtrunk:

Der Nachtrunk fügt sich harmonisch in das Gesamtbild des Bieres ein, ein Aromenspiel von Koriander, Zitrusfrüchten und floralen Noten ergibt ein stimmiges Finish.

 

Mein Fazit

Der Ausflug nach Belgien ist Ralph Hertrich gelungen, gerade jetzt zur wärmeren Zeit ist der Orangenfalter der ideale Feierabendbegleiter. Cheers!

 

Mehr über die Hopferei Hertrich und ihr VETO Bier findet Ihr hier.

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Wenn Bierbrauer auf den Hund kommen: ‚Das Dackel‘ – Bier aus Münster

Die Brauerei „Das Dackel“

Ich muss zum Anfang gestehen hier etwas befangen zu sein, wenn ich vom Dackel rede. Hatte ich doch selbst 16 Jahre lang einen treuen Begleiter in dem wunderbaren Familien-Dackel Franz. So bin ich, über das Internet, auch gleich auf eben diese Brauerei gekommen: Das Dackel, hier wird Bier im kleinen Rahmen, einem 5 Hektoliter Sudhaus, am Standort der ehemaligen Germania Brauerei in Münster gebraut. Nach über 30 Jahren wird hier wieder gebraut, im Zeichen des Dackels!

Dackel-Herrchen David Deilmann braut hier, angefangen als Heim- und Hobbybrauer, im mit voller Absicht klein und handlich gehaltenen gläsernen Sudhaus zwei verschiedene Sorten Bier. Das Dackel in naher Zukunft auch bereits eine Kollaboration mit der Gruthaus-Brauerei Münster am Hahn beziehungsweise in der Flasche.

Das Dackel Hausbier Untergärig, Hausbier Obergärig und Dackel Franz
Das Dackel Hausbier Untergärig, Hausbier Obergärig und Dackel Franz
Wie kam man denn auf die Idee mit dem Namen?

Auf den Namen kam er übrigens nicht unbedingt wegen des eigenen Dackels, nein aufgrund der früher eingesetzten Braudackel, welche früher oftmals treuer Begleiter der Bierbrauer waren, bei erhöhter und lebensgefährlicher Kohlenstoffdioxidkonzentration ohnmächtig umkippten und so den Brauern das Leben retteten. Selbst überlebten diese das zum Glück auch meist, konnte ich in Erfahrung bringen.

Dackel überall, sogar im Sudhaus

Bei den 5 Gär- und Lagertanks gehts übrigens auch dackelig zu, sind diese doch nach den Familiendackeln der an der Brauerei und dem Standort beteiligten Menschen benannt:

Emma, Molly, Tussi, Fiene und Fussel

Gebraut werden 5 Hektoliter pro Sud in den Sorten „Hausbier obergärig“ und „Hausbier untergärig“. Reifen darf dieses deutlich länger als bei den großen Brauereien, ganze 7 Wochen lang und wird auch direkt vor Ort in Flaschen abgefüllt.

Kommen wir also doch direkt mal zum Bier:

Die beiden Das Dackel Biere im Portrait
Die beiden Das Dackel Biere im Portrait
Biervorstellung der beiden Dackel Biere

Name: Untergäriges Hausbier

Bierstil:  Pilsener

Zutaten:  Wasser, Pilsener Malz, Hefe, Hopfen (Hallertauer Mittelfrüh, Opal, Hallertauer Tradition)

Alkohol:  5,1 %

IBU: 42

Beschreibung des Bieres:

Das Dackel - Untergäriges Hausbier im Glas
Das Dackel – Untergäriges Hausbier im Glas

Optischer Eindruck:

Strohgelb und glanzfein steht das Bier vor mir im Glas, der feinporige weiße Schaum sitzt mit stabiler Krone darüber

Geruch:

In der Nase erkenne ich Getreidenoten sowie fruchtige, grasige Aromen. Auch Zitrusfrucht und eine leichte Hefearomatik schwingt mit.

Antrunk:

Der Antrunk fällt würzig aus, eine feine Bittere gesellt sich dazu, mit ihr kommen fruchtige Zitrusnoten sowie grasige Aromen hinzu. Ein erfrischend prickelndes Bier.

Nachtrunk:

Im Abgang bleibt das Untergärige würzig, unterstützt von einer feinen Hopfenbittere.

 

 

 

Name: Obergäriges Hausbier

Bierstil: Altbier

Zutaten:  Wasser, Weizen Malz, Pilsener Malz, Wiener Malz, Hefe, Hopfen (Hallertauer Mittelfrüh, Mandarina Bavaria)

Alkohol:  5,0 %

IBU: 38

Beschreibung des Bieres:

Das Dackel - Obergäriges Hausbier im Glas
Das Dackel – Obergäriges Hausbier im Glas

Optischer Eindruck:

Strahlend goldgelb im Glas mit einer natürlichen Trübung und einer feinporigen, stabilen Blume.

Geruch:

Fruchtige Eindrücke überwiegen hier, Zitrus, etwas Pfirsich nehme ich wahr. Weiterhin kann ich getreidige und florale Aromen erschnüffeln (man stelle sich jetzt bitte einen Dackel am Bierglas riechend vor).

Antrunk:

Der Antrunk ist erfrischend prickelnd auf der Zunge, die Zitrusfrucht aus der Nase erschmecke ich auch. Allgemein ist das Obergärige eine schön fruchtig-getreidige Angelegenheit mit einer angenehmen Malznote.

Nachtrunk:

Der Abgang gestaltet sich ebenfalls fruchtig-erfrischend.

 

Mein Fazit

Ich finde die Idee an sich schon einmal sehr gut, dem besten Freund des Menschen ein Bier, oder gar eine ganze Brauerei zu widmen. Dass die Biere in ihrer Haltbarkeit nicht künstlich verlängert wurden, sondern rasch genossen werden sollten spricht mich ebenfalls an. Man kann der Brauerei „Das Dackel“ nur alles Gute wünschen und ich hoffe man wird noch lautes Gebell, sprich weitere Biere von ihr erleben können.

 

Mehr über Das Dackel erfahrt ihr übrigens hier.

Die Biere gibt es nur direkt ab Brauerei, der Verkauf dort findet an unregelmäßigen Terminen, z.B. wieder am 24.03.18, statt. Verkaufstermine und Adressen, wo das Bier getrunken werden kann, findet ihr auf der Homepage.

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Biervorstellung: Hopfenreiter 2018

Wer reitet so spät durch nacht und wind?

… es ist der Hopfenreiter und das geschwind. Seit 3 Jahren nun gibt es einen Gemeinschaftssud verschiedener Gastbrauer zusammen mit der Brauerei Maisel & Friends. Die Besonderheit ist, dass jeder eine andere Hopfensorte mit zum Sud beiträgt. So ist eines klar, kein Hopfenreiter wird dem Vorgänger gleichen und jeder wird den Gaumen der Bierfreunde auf einen neuen Ausritt quer durch den Hopfengarten führen..

Kommen wir nun also zum Bier und meinen Eindrücken dazu:

Biervorstellung hopfenreiter 2018

Name: Hopfenreiter 2018

Bierstil: IPA (Double-IPA)

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen

Die Hopfensorten sind diesmal die Folgenden:

Calypso von den SUPERFREUNDEN

Citra von Mikkeller

Styrian Golding von Duvel

Styrian Fox von BEVOG

Enigma von Frau Gruber

Mandarina Bavaria von Maisel & Friends

 

Alkohol: 8,5 %

IBU: 70

Beschreibung des Bieres:

Hopfenreiter 2018 im Glas
Hopfenreiter 2018 im Glas

Optischer Eindruck:

Strahlend golden im Glas präsentiert sich das Bier, die weiße Schaumkrone ist stabil und feinporig.

Geruch:

In der Nase wirkt ein bunter Fruchtcocktail auf mich ein, ich nehme Zitrusfrucht, Pfirsich, süße Beeren, sowie leicht florale Noten und eine allgemein feine Fruchtigkeit wahr.

Antrunk:

Der Antrunk ist ebenso fruchtig wie es meine Eindrücke des Geruchs andeuteten. Eine feine Minznote auf der Zunge unterstützt das sanfte Prickeln des Bieres. Die Fruchtnoten sind geprägt von Zitrusfrucht, Grapefruit, etwas tropischen Früchten und einer leichten fruchtigen Süß. Ergänzt wird dies alles durch grasige Aromen sowie eine noch im Hintergrund verbleibende Bittere.

 

Nachtrunk:

Hier spielt die Herbe des Hopfenreiters sich nach vorne, gibt dem Hopfenreiter sozusagen die Sporen und wird durch die Fruchtnoten von Grapefruit, Pfirsich und tropischen Früchten unterstützt.

Mein Fazit

Ein insgesamt feiner Ausritt über Hopfenfelder und Obstplantagen, ob zum Feierabend oder als Bierbegleitung zum Krimi, ich freu mich schon auf Hopfenreiter Nummer 4 im Jahre 2019.

 

Mehr Infos zu den beteiligten Brauereien gibt es übrigens hier:

Duvel

Mikkeler

Frau Gruber

Maisel & Friends

SUPERFREUNDE

BEVOG

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Ein Bier Brautag mit Willi Wohlfart in seiner bierwerk kreativbrauerei, das Werkbier entsteht

Brautag mit Willi Wohlfart in seiner ‚bierwerk kreativbrauerei‘

Es ist kurz vor 12 als ich vor der bierwerk kreativbrauerei stehe, Willi ist bereits seit circa 7 Uhr morgens dort aktiv. Sehr schöne, blankpolierte Kupferkessel und Edelstahl Lagertanks erwarten mich. So beeindruckend hatte ich mir das ehrlich gesagt nicht vorgestellt und staune doch ordentlich. Die Pläne für die Brauerei hat er übrigens selbst ausgearbeitet, gezeichnet und nach seinem Wunsch umsetzen lassen, da schwingt ein gutes Stück Stolz mit in seinen Worten, zu Recht wie ich finde.

Eingemaischt wurde natürlich bereits im Ein-Mann-Braubetrieb bei Wohlfarts, ein erstes Hindernis ist auch schon überwunden: Die Pumpe für die Nachgüsse mit heissem Wasser beim Brauen ist nächtens eingefroren. Zum Glück gibt es noch Plan B, das Wasser wird mit einem Gasbrenner erhitzt und dann mit einer kleineren Pumpe in den Kessel befördert. Dazu aber später mehr.

Kupferkessel wohin das Auge reicht, hier die Sudpfanne
Kupferkessel wohin das Auge reicht, hier die Sudpfanne
Die Biersorte des heutigen Tages und seine Eigenschaften

Was wird eigentlich gebraut? Eine neue Version des bereits etablierten Bierwerk Werkbiers, einem würzigen Märzenbier welchem diesmal eine neue, spezielle Zutat hinzugefügt wird um es noch etwas runder, vollmundiger im Geschmack zu machen: Hafermalz.

Die bierwerk kreativbrauerei, in welcher ich heute mitbrauen darf, ist übrigens die Experimentierbrauerei von Willi. Sude, welche sich im Geschmack und natürlich auch im Zuspruch der Kunden bewiesen haben werden anschließend in größeren, wirtschaftlich sinnvollen, Auflagen von 40hl in der befreundeten Dreykorn Brauerei in Lauf von ihm gebraut.

Seine Biere, ob in der Flasche oder im Fass sind übrigens stets unfiltriert und auch sonst nicht künstlich haltbar gemacht. Das macht es natürlich komplexer, die Biere in der Flasche an den Bierinteressenten zu bringen, sprich das Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum schlussendlichen Verkauf an den Kunden nicht zu überschreiten. Dennoch oder gerade deshalb finde ich das sehr lobend zu erwähnen, hier wird nicht gepanscht sondern ehrlich gebraut.

Läutern und Nachgüsse

Ich komme gerade Recht um beim Läutern dabei zu sein, gebraut wird übrigens im Infusionsverfahren, das heißt der gesamte Inhalt des Sudkessels wird erhitzt.  Hier ist in der Brauerei von Willi Wohlfart Übung gefragt, denn das Erhitzen wird mit heißem Wasser unter dem Kessel bewerkstelligt. Das man, im Gegensatz zu direkter Hitzeinwirkung die Wärmequelle nicht einfach unmittelbar abschalten kann, muss man sich an die jeweiligs im Brauvorgang nötigen Temperaturen vorsichtig herantasten um diese nicht zu überschreiten.

Beim Läutern hilft Willi sich mit einem mächtigen Rad, welches ihm erlaubt den Treber, welcher die Bierwürze durch seine filternden Eigenschaften von ungewünschten Schwebstoffen trennt, präzise und vorsichtig mit Hilfe eines Hackwerks einzuschneiden. Dadurch wird gewährleistet, dass die Würze besser ablaufen kann.

Im Endeffekt läuft diese dann in einen Eimer, welcher dann von Willi in die Sudpfanne gelehrt wird, der Vorgang wiederholt sich an diesem Tage noch einige Male, auch als mit der eingangs erwähnten kleinen Pumpe die Nachgüsse hinzu geleitet werden. Die Zeit wird natürlich von mir für ein paar Fragen genutzt, welche mir auch in aller Ausführlichkeit und gerne beantwortet werden.

Die kleine Fragestunde

Seit wann gibt es diese Brauerei schon und was war zuerst da, die Idee zur Gastronomie, der Bierwerk Charakterbierbar oder das Bier?

Die Brauerei gibt es so schon seit kurz vor der Jahrtausendwende, Willi hat eine Ausbildung zum Brauer gemacht, danach ein paar Jahre als Brauer gearbeitet und schlussendlich auch den Braumeister bei Doemens. Die Idee zur Bar kam dann von Andreas Stempfle und das Bier dazu eben von Willi Wohlfart, so einfach ist das.

Das ehemalige Logo der Haus-Brauerei von Willi Wohlfart auf einem handgemachten Krug
Das ehemalige Logo der Haus-Brauerei von Willi Wohlfart auf einem handgemachten Krug

 

Welches ist dein Liebling unter den aktuellen Bierwerk Bieren?

Das Grufti Kellerbier, schön würzig, süffig und man kann es immer gut trinken. Zur Zeit jedoch nicht, Willi fastet und da wird auch streng auf Bier verzichtet. Da muss das gemeinsame Bierchen eben auf einen anderen Zeitpunkt verschoben werden.

bierwerk kreativbrauerei - Grufti Kellerbier im Glas
bierwerk kreativbrauerei – Grufti Kellerbier im Glas

 

Gibt es Biere oder Bierstile, die du gerne noch brauen möchtest?

In einer Ecke der Brauerei steht eine Schnapsbrennanlage, schick sieht sie aus. Hier hat er eine Zeit lang selbst gebrannt, aus Liebe zu seltenen, vom Aussterben bedrohten Apfelsorten des regionalen Bio Bauern. Soviel Apfelsaft wie da bei den Ernten entstanden ist könne ja auch keiner trinken sagt er lachend. Wenn also diese Brennanlage mal verkauft wird, kommt in die dann frei werdende Ecke der Brauerei eine kleinere Versuchsanlage, hier würde er dann auch obergärige Biere brauen. Für mich als großer Weizenfreund natürlich eine schöne Zukunftsaussicht.

Kalt wird es hier nicht, der Ofen sorgt für wohlige Wärme. Rechts daneben die Schnapsbrennanlage
Kalt wird es hier nicht, der Ofen sorgt für wohlige Wärme. Rechts daneben die Schnapsbrennanlage

Zudem möchte Willi in Zukunft auch mit Rauchmalz brauen, es könnte also durchaus mal einen Rauchbock geben. Auch die verschiedenen Einflüsse von Kräutern bei Malzherstellung auf eben das Malz und das fertige Bier sollen in Zukunft eine wichtige Rolle bei seinen Brauvorhaben spielen. Außerdem sind nussige, nutella-artige Aromen im Bier durch Zugabe von Nüssen beim Brauvorgang ein möglicher neuer Ansatz. Das alles macht Lust auf mehr, man darf also gespannt sein was sich da noch alles in den privaten Braukesseln im umgebauten Schweinestall tun wird.

 

Wie ist denn deine Einstellung zum Reinheitsgebot?

Generell offen, werden seine Biere doch nach diesem gebraut. Klar wird auch mal eine Sondergenehmigung vonnöten sein aber generell ist er ein Verfechter von natürlichen Zutaten im Bier, natürlich auch im Sinne von pflanzlich, das ist ihm sehr wichtig.

 

Wird es in Zukunft eine Erweiterung des Bierwerk Sortiments geben?

Ja und nein, das Winterwerk Bier, ein kräftig würziger Sud erstmals Ende letzten Jahres im Kleinversuch getestet, soll künftig in den kalten Monaten eine neue Stammsorte der Brauerei werden. Ansonsten konzentriert man sich darauf, die altbekannten Sorten in guter Qualität, jedoch mit der ein oder anderen Verbesserung weiterzubrauen.

Von Zeit zu Zeit wird es auch in Zukunft wieder fassgelagerte Varianten der Biere, vornehmlich stärkerer Brauart geben. So gab es in der Vergangenheit schon einen Testlauf mit fassgelagertem Kellerbier. Das Bier wurde im Chardonnay-Weißwein-, Havana-Club-Rum-, und im Bordeaux-Rotweinfass gelagert und in einem großen Tasting auf seine Aromatik hin auf einem Tasting Board verkostet.

Bourbon Bock Fass
Bourbon Bock Fass
Würzekochen und Hopfengabe, man macht Brauen durstig!

Nun brodelt die Würze schön in der Sudpfanne, ich darf auch mal probieren und schmecke schon die angenehme Malzigkeit des späteren Bieres. Manchmal, da brodelt es gar so stark, dass Willi mit dem Wasserschlauch das flüssige Gold bändigen und in seine Schranken, den Braukessel, weisen muss. Der dabei entstehende karamellig süßliche Geruch macht vor allem eines: einen heiden Durst!

Glücklicherweise werde ich bestens mit Bier versorgt, dem bierwerk kreativbrauerei – Grufti Kellerbier nämlich, aus der Flasche. Ein bisschen leid tut mir der fastende Willi Wohlfart da ja schon, muss es aber nicht sagt er. Ein paar Wochen ohne Bier tun auch mal gut und halten fit.

 

Was folgt sind die Hopfengaben, die erste zeitlich relativ in der Mitte des Würzekochens, eine später, die letzte folgt bei der Reifung. Eine davon darf ich auch ausführen, ich kann also auch ein ganz klein wenig von ‚meinem‘ Bier sprechen.

Die erste Hopfengabe
Die erste Hopfengabe

 

Die anschließende Messung der Stammwürze erfolgt mit Hilfe der Spindelstation. Die hat Willi erst vor kurzem erstanden und aufwändig in 40 Arbeitsstunden restauriert. Erst wird ein bisschen von der Würze in den Messzylinder abgefüllt. Ist dieser dann in der Station, wird er seitlich über kleine Löcher der Halterung mit kaltem Wasser umspült und somit die Würze heruntergekühlt. Praktisch und sieht auch noch gut aus! Über Hinweise in welcher Brauerei diese zuvor im Einsatz war, würde er sich übrigens sehr freuen.

Ab in den Whirlpool, das Eiswasser wartet

Ist dieser Vorgang abgeschlossen wird die Würze über eine Rohrleitung, welche sich gegen Ende immer weiter verjüngt in den Whirlpool geleitet, nein nicht den zum Baden… hier entsteht eine Rotation und im Bier ungewollte Bestandteile setzen sich kegelförmig in der Mitte des Gefäßes ab.

Im Whirlpool wird es stürmisch
Im Whirlpool wird es stürmisch

Abgekühlt wird die Würze dann über einen Plattenkühler, mit Wasser aus dem mit Eis bedeckten Gartenteich. Fische sind da übrigens keine drin.

Abschließend kommt Willi mit einem kleinen Fässchen gefüllt mit Bierhefe wieder, durch intensives Schütteln wird diese ‚aufgeweckt‘ und zusammen mit der nun erkalteten Würze in den Gärtank geleitet. Puh, geschafft, der Brautag ist beendet!

Zeit für ein Bier nach getaner Arbeit ist aber natürlich noch, das lasse ich mir nicht nehmen:

verkostung Bierwerk – Havana Rum Bock

Bierstil: Bockbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 8,3 % vol

IBU: o/A

bierwerk kreativbrauerei - Havana Rum Bock im Glas
bierwerk kreativbrauerei – Havana Rum Bock im Glas

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Nachtschwarz präsentiert sich das Bier im Glas, der Schaum legt sich feinporig, cremefarben und stabil darüber.

Geruch:

Intensive Rum Aromatik gepaart mit fruchtigen Noten, Trockenfrucht, Pflaume und etwas Sherry

Antrunk:

Angenehm weich moussierend fällt der Antrunk des Bieres aus, samtig ja fast ölig legt es sich über die Zunge. Die Aromatik des Rums bleibt erlebbar, jedoch dezenter als im Geruch, ein vielschichtiges Aromenspiel aus Rum, leicht fruchtigen Noten von Pfirsich und Zitrus entsteht.

Nachtrunk:

Im Nachhall verbleibt ein harmonischer Eindruck aus Rum- und Fruchtnoten.

 

Mein Fazit zum Brautag

Alles in allem war es ein kurzweiliger, aufschlussreicher und interessanter Besuch in Willi Wohlfarts bierwerk kreativbrauerei, welcher bestimmt nicht mein letzter gewesen sein wird. Vielen Dank für Deine Gastfreundschaft. Prost!

 

Mehr Informationen zur Bierwerk Kreativbrauerei bekommt Ihr hier.

 

 

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Biervorstellung: Wacken Brauerei – Hymir Giant Stout und weitere Wacken Biere… Heavy Metal im Glas!

Wacken, Bier – eine Liebesgeschichte

Wacken und Bier, das passt oder? Das auf jeden Fall, denkt man doch als erstes an das jährlich Anfang August veranstaltete Heavy Metal Festival ‚Wacken Open Air‘, welches zehntausende in seinen Bann zieht und Bier als sein Hauptgetränk zählen kann. Nun haben sich Helge Pahl, sein Bruder Hendrik gemeinsam mit Diplom Braumeister Matthias Brocke und einem fleissigen Team drum herum in den Kopf gesetzt, Craftbeer in diesem kleinen Ort in Schleswig-Holstein zu brauen und von dort in Deutschland bekannt zu machen.

Kreative Biere im Zeichen der Götter

Die Ideen für die Namen stammen aus der Mythologie, speziell inspiriert durch Götter oder götternahe Figuren. Beer of the Gods eben. Das einzige Problem bei mir damit ist lediglich die genaue Aussprache, aber hier helfen Helge und Co. gerne weiter. Seid nun also gespannt auf verschiedene neuere und länger im Biersortiment der Wacken Brauerei befindliche Biere und wie ich sie empfunden habe.

 

Biervorstellung von Hymir, der Gigant unter den Stouts
Wacken Brauerei - HYMIR Giant Stout im Glas
Wacken Brauerei – HYMIR Giant Stout im Glas
HYMIR – Giant Stout

Bierstil: Imperial Stout

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 8,5 % vol

IBU: 55

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Nachtschwarz präsentiert sich das mächtige Imperial Stout im Glas, der Schaum ist feinporig und instabil, in der Farbe cremefarben bis braun.

Geruch:

Die Nase vermeldet deutliche Malznoten, welche vor allem Röstaromen und Bitterschokolade transportieren, hinzu kommt eine leichte Kaffeearomatik und auch der wärmende Alkohol ist bereits wahrzunehmen.

Antrunk:

Der Antrunk des Bieres wird zu einem sanft prickelnden, ölig samtigen Vergnügen auf der Zunge. Der gute Hymir kommt mit kräftigen Röstaromen daher, welche durch Kaffee – und gaumenschmeichelnde Bitterschokolade tatkräftig unterstützt werden. Die alkoholische Wärme der 8,5 Prozent ist angenehm spürbar.

Nachtrunk:

Im Abgang bleiben die Kaffee- und Bitterschokolade Eindrücke noch lange erhalten. Die Herbe, welche sich insgesamt im moderaten aber doch spürbaren Bereich bewegt, steigt sogar noch etwas an.

Wacken Brauerei - HYMIR Giant Stout
Wacken Brauerei – HYMIR Giant Stout

Fazit:

Ein wunderbares Bier zum Feierabend oder dem sonntäglichen Schokoladenkuchen, wärmend, rund in seiner Aromatik und einfach gut!

 

Weitere feine Biere der Götter in der Kurz-Review

Das war natürlich nicht mein einziges Bier der Wacken Brauerei, es folgen ein paar kurze Eindrücke meiner bisher, vor dem Imperial Stout, proBierten.

SURTR – Smoked Porter

Bierstil: Porter

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 6,2 % vol

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Die Farbe des Bieres bewegt sich im dunklen bis schwarzen Bereich, der Schaum ist bräunlich und fein- bis mittelporig.

Geruch:

Hier nehme ich Röstaromen, dunkle Schokolade und eine feine Rauchnote wahr.

Geschmack:

Die Eindrücke von Kaffee und Zartbitterschokolade bestätigen sich beim ersten Schluck des Bieres. Die Schokolade harmoniert hier sehr gut mit der Raucharomatik. Auch schmecke ich Noten von Trockenfrüchten und eine leichte Bittere.

 

WEIZENDOPPELBOCK – Tanngnjostir und Tanngrisnir

Bierstil: Weizendoppelbock

Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 7,5 % vol

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Kastanienbraun mit weißem, mittel- bis grobporigem und stabilem Schaum

Geruch:

Deutliche Rauch- und Malznoten, fruchtig nach Zitrus.

Geschmack:

Das Raucharoma überwiegt bis über den Abgang hinaus, dazu gesellen sich fruchtige und leicht herbe Noten. Ein Bier welches ich ohne das Etikett zu lesen durchaus auch nach Franken einordnen könnte.

 

MJÖLNIR – Nordic Lager

Bierstil: Lager

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 5,3 % vol

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Schöne goldene Farbe, der Schaum ist feinporig, weiß und stabil.

Geruch:

Fruchtige Noten, Zitrus, aber auch Getreide.

Geschmack:

Der Antrunk gestaltet sich erfrischend und prickelnd auf der Zunge, mit deutlich fruchtigen Aromen von Zitrus und Trockenfrüchten sowie einer feinen Herbe. Auch im Nachtrunk bleibt es fruchtig-herb.

 

 

BALDUR – Nordic Märzen

Bierstil: Märzen

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 5,5 % vol

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Kupferfarben liegt das Bier im Glas, bedeckt von einer feinporigen Schaumkrone.

Geruch:

Malzige und erdige Töne, fruchtig ergänzt durch eine schöne Zitrusnote.

Geschmack:

Im Geschmack ist das Bier malzbetont mit würziger Aromatik und einer feinen, harmonischen Bittere.

 

Wacken und Craft? Geht das? Mein Fazit.

Mein Fazit zur Wacken Brauerei ist also klar positiv, das Bier schmeckt und im reichhaltigen Sortiment findet sich sicher für jeden ein göttlicher Trank, ob man nun Metalhead, Fußballfan und/oder Biergourmet ist, zum Wohl!

Wacken Brauerei Biere
Wacken Brauerei Biere

 

Mehr über die Wacken Brauerei, gibts hier: Beer of the Gods

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