Gemeinnützige Projekte durch Bier trinken unterstützen? Das ist Quartiermeister!

Quartiermeister – noch nichts davon gehört? Was sind denn deren Ziele?

Quartiermeister besteht aus einem Verein und einem Unternehmen, deren Ziel es ist, mit den Gewinnen aus seinem Bierverkauf, Projekte zu unterstützen. Im Einzelnen kann man diese Intentionen an den folgenden sechs Grundwerten festmachen:

Social Profit – Gewinne direkt in lokale Projekte und Initiativen fließen lassen

Unabhängig –  von Investoren um selbst frei entscheiden zu können

Transparent – Einnahmen und Ausgaben werden öffentlich bekannt gemacht

Regional – Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten

Partizipativ – Jeder kann mit entscheiden, welche Projekte unterstützt werden

Politisch – Mit bewusstem Konsum die Welt von morgen selbst mitgestalten

 

„Regional trinken. Lokal Helfen“

Quartiermeister-Biere sind nur regional erhältlich. Das liegt ganz einfach daran, dass die kurzen Wege von Erzeuger zum Genießer kurz gehalten werden sollen. Gebraut wird derzeit in zwei Brauereien zusammen, die eine sitzt in der Oberlausitz (Stadtbrauerei Wittichenau), die andere in der Region München (Brauerei Gut Forsting). In der östlichen Region erhältlich sind 2 Pils- und eine Rotbiersorte, im Süden werden zwei Helle gebraut. Klingt gut oder?

Für die Projekte kann übrigens online abgestimmt werden, na wenn das nicht vorbildlich ist?!

Quartiermeister sucht den (Super-) Brauer

Übrigens werden derzeit in West- und Norddeutschland unabhängige (nicht zu kleine) Brauereien, welche nach Quartiermeister-Rezepten brauen möchten, gesucht.

Nun aber genug geredet, es folgen die Sinneseindrücke meiner Verkostung, der mir zugesandten Biere:

Bierverkostung
Quartiermeister - Bier für den Kiez - Sortiment
Quartiermeister – Bier für den Kiez – Sortiment
Bio Helles

Name:  Quartiermeister – Bio-Helles (Privat-Brauerei Gut Forsting)

Bierstil:  Lagerbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:   5,2 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Strohgelb im Glas steht das Bier vor mir, der Schaum feinporig und stabil.

Geruch:

Fruchtig nach Zitrus, dazu eine feine Getreide- sowie grasige Note.

Antrunk:

Deutliche Zitrusaromatik im Antrunk, dazu ein erfrischendes Prickeln auf der Zunge. Würzig, etwas Getreide, grasige Eindrücke und eine feine Herbe.

Nachtrunk:

Wie der Antrunk verhallt das Bier mit seinen Zitrusnoten, den grasigen und getreidigen Aromen und leichter Bittere langsam am Gaumen.

 

Pils

Name:  Quartiermeister*in – Pils (Stadtbrauerei Wittichenau)

Bierstil: Pilsner

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:   5,0 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Strohgelb im Glas, der Schaum feinporig, weiß und mittelfest steht das Bier vor mir.

Geruch:

In der Nase wirds fruchtig. Zitrusnoten steigen auf, dazu würzige, getreidige sowie leicht grasige Aromen.

Antrunk:

Erfrischend prickelnd auf der Zunge wirkt das Pils. Mit Zitrusnoten, einer harmonischen Kombination aus Getreide- und mild würzigen Noten. Die Bittere bleibt dezent im Hintergrund, steigt aber im Verlauf des Trunks leicht an.

Nachtrunk:

Zitrusnoten, eine feine Getreidearomatik und eine feine Herbe begleiten den Abgang.

 

Bio-Rotbier

Name:  Quartiermeister*in – Bio-Rotbier (Stadtbrauerei Wittichenau)

Bierstil: Rotbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  5,2 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Kupferfarben mit rötlichem Einstich im Glas, der Schaum ist feinporig, stabil und weiß.

Geruch:

Die Nase vermeldet fruchtige Aromen von Trockenfrucht und etwas Zitrus. Dazu kommen würzig-malzige Eindrücke.

Antrunk:

Würzig erfrischend im Antrunk mit angenehmem Prickeln im Mund und auf der Zunge. Fruchtige Noten nach roter Beerenfrucht sowie malzige Eindrücke und eine feine Bittere ergänzen sich sehr gut und werden durch eine angenehm erdige Note unterstützt.

Nachtrunk:

Der Abgang des Rotbieres gestaltet sich wiederum ebenso fruchtig-malzbetont, prickelnd, mit harmonisierenden sowohl würzigen als auch leicht herben Anklängen.

 

Bio-Pils

Name:  Quartiermeister*in – Bio-Pils (Stadtbrauerei Wittichenau)

Bierstil:  Pilsner

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol: 5,0 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Goldgelb im Glas mit feinporigem und stabilem Schaum präsentiert sich das Bio-Pils für mich.

Geruch:

Geruchlich überwiegt ein fruchtiges Aromenspiel aus Zitrusfrucht und Grapefruit, ergänzt durch grasigen Duft.

Antrunk:

Die Zitrusnote setzt sich auch beim angenehm prickelnden Antrunk fort, welcher erfrischend die Kehle hinunter rinnt. Es kommt zu einem Zusammenspiel aus eben diesem Zitrusfruchtaroma und einer feinen Würzigkeit, moderater Bittere, sowie grasigen Tönen.

Nachtrunk:

Der Abgang ist ebenfalls eine Kombination aus grasig-würzigen, herb-fruchtigen Aromen und wirkt angenehm stimmig auf mich.

 

Mein Fazit

Regionale Projekte unterstützen und das mit einem guten Bier? Das lohnt sich für beide, den Biertrinker und die Menschen, in deren Projekte das Geld fliesst. Cheers!

 

Mehr über Quartiermeister und wo ihr das Bier bekommt, könnt ihr hier erfahren.

 

Ebenfalls Gutes tut die JOSEFS-Brauerei, meinen Artikel hierzu könnt ihr hier finden.

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Bier trinken und dabei Gutes tun? Die JOSEFS-Brauerei machts möglich!

Josefs-bier – trink gutes!

Ob man es großen Brauereien nun abgenommen hat, dass sie Regenwälder retten und man dadurch mit etwas leichterem Gewissen mal einen Kasten aus dem Getränkemarkt entführt, sei dahingestellt. Bei der JOSEFS-Brauerei in Olsberg-Bigge im Sauerland kann man jedoch reinen Gewissens zugreifen.

JOSEFS-Brauerei Biersortiment
JOSEFS-Brauerei Biersortiment
Hier tut man, mit jeder gekauften Flasche Gutes. Aber wie?

Ganz einfach: Die JOSEFS-Brauerei ist eine sogenannte Integrationsfirma. Hier arbeiten 8 Menschen mit Behinderung gemeinsam mit Menschen ohne Beeinträchtigung und das Hand in Hand. Begonnen hat das soziale Engagement mit der neu entstandenen Brauerei im Jahre 2000.

Auch weit über die Grenzen der Brauerei hinaus bietet beispielsweise das dazugehörige Josefsheim, Menschen mit Behinderung die Möglichkeit aktiv am Berufsleben teilzunehmen. Hier wird aktiv Unterstützung und Integrationsarbeit geleistet und somit etwas für die Menschheit getan. Warum sollte man dies nicht auch mit einem guten Feierabend-Bierchen aus der angeschlossenen Brauerei unterstützen? Eben, warum also nicht!

Wie schmeckt soziales engagement? LEST SELBST:

Nun bin ich in der glücklichen Lage, Euch die bierigen Erzeugnisse einmal vorstellen zu dürfen, darüberhinaus gibt es natürlich auch alkoholfreie Getränke (JOSY) im Sortiment. Seid also gespannt wie das JOSEFS-Bier schmeckt und vielleicht probiert Ihr es ja auch einmal. Es lohnt sich!

 

 

Name:  JOSEFS Pils

Bierstil: Pils

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  4,8 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Goldgelbe Farbe im Glas, die feinporige weiße Schaumkrone sitzt beständig auf dem Bier

Geruch:

Sowohl würzige, als auch malzige Aromen steigen mir in die Nase, hinzu kommen angenehm fruchtige Getreidenoten sowie florale Eindrücke

Antrunk:

Die Getreidenoten bestimmen den ersten Eindruck im Mund, das Bier wirkt fruchtig, würzig, mit floralen und fein herben Anklängen. Ein erfrischendes Prickeln begleitet den Trunk.

Nachtrunk:

Der Abgang gestaltet sich ebenso feinherb-würzig mit feiner Getreidearomatik.

 

 

 

Name:  JOSEFS Keller

Bierstil: Kellerbier/Zwickl

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  4,8 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Goldgelbe Farbgebung mit weißem, dichtem und feinporigem Schaum, welcher sich stabil präsentiert.

Geruch:

In der Nase nehme ich fruchtige Eindrücke von Zitrus sowie Getreide- und florale Noten wahr.

Antrunk:

Der Antrunk des Bieres, mit einer mild-dezenten Karbonisierung gestaltet sich fein würzig, mit sowohl fruchtigen Zitrusnoten, als auch getreidigen Aromen. Ergänzt und abgerundet durch eine ansprechende harmonisch ins Gesamtbild passende Herbe sowie floralen Anklängen.

Nachtrunk:

Würzig und fruchtig, die Bittere vollendet mit gefühlt leichtem Anstieg im Finale des Trunks den Genuss.

 

 

 

Name:  JOSEFS Märzen

Bierstil: Märzenbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  5,6 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Bernsteinfarben mit feinporigem, relativ stabilem, weißem Schaum, so präsentiert sich das Bier dem Biertrinker im Glas.

Geruch:

Geruchlich verhält es sich würzig, malzbetont, mit fruchtigen Aromen von Zitrus, grasiger Note und Getreidearomatik.

Antrunk:

Malzbetont schon beim ersten Schluck, eine leichte Süße wird spürbar, dazu hat es einen würzigen wie fruchtigen Charakter, mit Zitrusnoten, einem grasig-getreidigen Aromenspiel sowie einer sich im Hintergrund haltenden Bittere.

Nachtrunk:

Im Abgang bleibt das Bier bei seinen malzigen Eindrücken, harmonisch durch eine Würzigkeit und feine Hopfenbittere unterstützt.

 

 

 

Name:  JOSEFS Dunkel

Bierstil: Dunkelbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  5,2%

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Dunkel, fast schwarz im Glas, der Schaum ist cremefarben, feinporig und mittelstabil.

Geruch:

Aromatisch wird es hier angenehm würzig mit harmonischer leichter Süße, fruchtigen Eindrücken sowie feinen Röstaromen.

Antrunk:

Ein leichtes Prickeln auf der Zunge begleitet den Antrunk, das Bier weist leichte Röstaromen auf, welche sich im Verlauf des Trinkgenusses verstärken, ist feinwürzig, malzig, dezent süßlich und besitzt eine ansprechende milde Bitternote.

Nachtrunk:

Im Abgang verbleibt eine Kombination aus würzigen- sowie Röstaromen und einer angenehmen Bittere.

 

 

Name:  JOSEFS Bockbier (Saisonal erhältlich)

Bierstil: Bockbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:  7,5 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Strahlend golden im Glas mit feinporiger, stabiler Blume

Geruch:

Würzige, fruchtige, malzig-süßliche sowie florale Eindrücke wechseln sich in der Nase harmonisch ab.

Antrunk:

Relativ geringe Kohlensäure, daher weiches Mundgefühl. Süßlich, und malzbetont fällt der erste Schluck aus. Dazu gesellen sich sowohl leichte Bitternoten als auch würzig, florale und grasige Aromatiken. Bei 7,5 % Alkohol bleibt auch die angenehm alkoholische Wärme beim Trinken nicht aus.

Nachtrunk:

Sowohl würzig als auch feinherb geht es im Abgang des Bieres zu, fruchtig-grasige Nuancen ergänzen ein rundes Geschmackserlebnis.

 

Mein Fazit:

Bier trinken und Gutes tun muss sich nicht ausschließen und, wie man am Beispiel der JOSEFS-Brauerei sieht, schmeckt noch dazu.

 

Mehr über die JOSEFS-Brauerei und Bezugsquellen der Biere erfahrt Ihr hier.

 

Eine weitere Möglichkeit, durch Bier trinken gutes zu tun, bietet Quartiermeister, meinen Bericht dazu findet ihr hier.

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Gutmann, Mahrs Bräu und Brauerei Kundmüller: Lieblings-Weizenböcke

Da ich ein großer Freund von Weizenböcken bin liegt es für mich nahe, Euch einmal drei Exemplare näher vorzustellen, welche mir besonders gut gefallen. Natürlich ist Geschmack noch immer Geschmackssache, aber mit diesen drei Kreationen, alle drei aus Bayern, zwei sogar aus Franken, macht man in meinen Augen nie etwas verkehrt. Im Gegenteil, hier schmeckt man die Liebe zum Bier von einem Schluck zum anderen.

 

der weisse bock von mahrs bräu ist der dunkelste

Name:  Mahrs Bräu – Weisser Bock (ehemals: Der Weisse Bock)

Bierstil: Weizenbock

Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen (Hallertauer und Hersbrucker), Hefe

Alkohol: 7,2 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Mahrs Bräu - Weisser Bock im Glas
Mahrs Bräu – Weisser Bock im Glas

Optischer Eindruck:

Kastanienfarben und naturtrüb im Glas steht der Weisse Bock vor mir, seine Schaumkrone sitzt feinporig, relativ instabil und cremefarben darüber

Geruch:

In der Nase nehme ich deutlich Banane und etwas Birne wahr, allgemein eine schöne Fruchtigkeit ist zu spüren und wird durch eine leichte Nelkenaromatik ergänzt.

Antrunk:

Der Antrunk gestaltet sich erfrischend, sanft prickelnd bei einer angenehm alkoholischen Wärme.  Geschmacklich dominiert die Bananennote, fruchtige Aromen umspielen den Gaumen,  ergänzt durch eine leichte Süße und unaufdringliche Bittere.

Nachtrunk:

Der Nachtrunk ist wiederum leicht herb, fruchtig und feinsüßlich und macht Lust auf den nächsten Schluck, oder gar den nächsten Weissen Bock!

 

 

 

Weiherer Weizenbock – eine fruchtige angelegenheit

Name:  Weiherer – Weizenbock

Bierstil: Weizenbock

Zutaten: Wasser, Weizenmalz (55%), Gerstenmalz (45%), Hopfen, Hefe

Alkohol: 6,8 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Bernsteinfarben präsentiert sich der Weiherer Weizenbock von der Brauerei Kundmüller in meinem Glas, hefetrüb, sein Schaum feinporig und relativ stabil.

Geruch:

Reife Banane strömt mir geruchlich entgegen, Birne gesellt sich dazu und wird durch eine leichte, fruchtige Säure sowie Noten von Trockenfrucht und Karamell umwoben.

Antrunk:

Die reife Banane hält sich im Vordergrund und wird durch Noten von Pfirsich, Zitrusfrucht, fruchtiger Süße und Trockenfrüchten sowie einer leichten Hefenote unterstützt. Das auf der Zunge fein moussierende Bier wärmt durch seinen Alkohol auch von innen, jedoch ist dieser sehr gut eingebunden.

Brauerei Kundmüller - Weizenbock
Brauerei Kundmüller – Weizenbock

Nachtrunk:

Im Abgang klingt der Weizenbock mit fruchtigen, fein hopfig-herben und Toffee- Aromen aus.

 

 

Gutmann Weizenbock, seit jahren für mich ein muss

Name:  Gutmann – Weizenbock

Bierstil: Weizenbock

Zutaten: Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen und
obergärige Hefe.

Alkohol: 7,2 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Der Gutmann Weizenbock ist bernsteinfarben mit Hefetrübung und einer einporigen weißen und festen Schaumkrone.

Geruch:

Im Geruch ist der Bock deutlich auf Seiten der reifen Banane, es kommen aber auch noch Trockenfrucht, Nelken sowie ein Hauch Birne hinzu.

Antrunk:

Die reife Banane bestätigt sich auch im Antrunk, wird fruchtig von der Birne assistiert und durch Hefearomatik wie auch angenehme Zitrusnoten am Gaumen ergänzt. Auch hier findet sich eine alkoholische Wärme im Empfinden beim Trunk wieder.

Nachtrunk:

Im Nachtrunk nehme ich eine Mischung aus Fruchtnoten, einer hintergründigen Bittere und Hefe wahr.

 

 

mein fazit

Egal für welchen Bock man sich nun entscheidet, es bleibt fruchtig. Einen Sieger gibt es für mich nicht, weil jeder hier vorgestellte Weizenbock für sich ein ganz eigenes Spektrum abdeckt, sowohl aromatischer als auch, noch viel offensichtlicher, farblicher Natur. Drei Weizenböcke zum verlieben eben, stark, süffig und geschmackvoll. Prost!

 

 

Mehr zur Mahrs Bräu gibt es hier.

Mehr über die Brauerei Kundmüller erfahrt Ihr hier.

Der Weg zur Brauerei Gutmann führt hier entlang.

 

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Wit Wit, Hurra, der VETO Orangenfalter ist da!

Es ist Frühling, Orangenfalter-Zeit mit veto

Ralph Hertrich von der Hopferei Hertrich hat sich wieder einmal an den Sudkessel begeben, herausgekommen ist ein belgisches Witbier. Offizieller Release des Bieres ist diesen Freitag, den 20.4.2018 im Craft Beer Store Hamburg. Da mich seine Biere, von IPA bis Schoko-Stout, bisher immer überzeugen konnten, war ich umso mehr gespannt wie ein flüssiger Trip nach Belgien auf VETO Art schmeckt. Aber lest gerne selbst, wie ich den Orangenfalter geschmacklich erlebt habe…

Biervorstellung des Orangenfalters
Hopferei Hertrich - VETO Orangenfalter im Glas
Hopferei Hertrich – VETO Orangenfalter im Glas

Name: VETO – Orangenfalter

Bierstil: Witbier (belgisch)

Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Weizenflocken, Haferflocken, Koriandersamen, Orangenschalen, Kamilleblüten, Hopfen (Saazer, Pacifica), Hefe

Alkohol: 4,8 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Das Bier ist farblich bei einem strahlend hellen gelb mit natürlicher Trübung, der Schaum ist, trotz des breiten Witbierglases relativ stabil und fein- bis mittelporig bei weißer Farbe.

Geruch:

In der Nase nehme ich deutlich Koriander wahr, auch die Fruchtigkeit der Orange zeigt sich und wird durch leiche Kamillenoten unterstützt. Allgemein wirkt das Bier im Geruch fruchtig und würzig zugleich und macht Lust auf den ersten Schluck.

Antrunk:

Im Antrunk ergibt sich ein angenehm erfrischendes, auf der Zunge prickelndes Bild von fruchtigen, würzigen und Hefenoten. Der Koriander ist omnipräsent ohne störend zu wirken, die Orangen- und Zitrusaromatik ist hier ein wunderbar aromatischer Begleiter des Trunks. Ich erschmecke zudem kräuterige, florale Nuancen sowie Kamille, welche sich aber im geschmacklich im Hintergrund hält.

Nachtrunk:

Der Nachtrunk fügt sich harmonisch in das Gesamtbild des Bieres ein, ein Aromenspiel von Koriander, Zitrusfrüchten und floralen Noten ergibt ein stimmiges Finish.

 

Mein Fazit

Der Ausflug nach Belgien ist Ralph Hertrich gelungen, gerade jetzt zur wärmeren Zeit ist der Orangenfalter der ideale Feierabendbegleiter. Cheers!

 

Mehr über die Hopferei Hertrich und ihr VETO Bier findet Ihr hier.

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Biervorstellung: VEIT – Kellerbier

Achtung Achtung, jetzt kommt VEIT!

Noch nicht gehört? Kein Wunder! Das gemeinsame Projekt von Sebastian Sauer und Felix vom Endt ist brandneu, der erste Sud wurde erst vor kurzem eingebraut. Ich bin sehr froh den ersten Bericht darüber schreiben zu dürfen. Seid gespannt auf VEIT!

Felix vom Endt, der orca oben auf der Craftbeer-Welle

Felix vom Endts Bier-Karriere nahm ihren Anlauf als Hobbybrauer daheim, in Kanada, sowie bei Heidenpeters in Berlin, wo er ca. 2 Jahre arbeitete. Aus Berlin nahm er schlussendlich nicht nur viel Erfahrung mit nach Nürnberg, sondern auch die alte 5 Hektoliter Brauanlage von Heidenpeters. Hier in Nürnberg braut er mit vielerlei Ideen, Kreativität und teilweise ausgefallenen Zutaten Biere, welche polarisieren und begeistern. Handwerklich gebraut, abgefüllt und selbst etikettiert: orca brau!

Sebastian Sauer, kreativ auf mehreren wegen

Sebastian ist kreativer Brauer bei Freigeist Bierkultur, hat schon mit einigen Größen der Craftbeer-Szene in Kollaboration gebraut und seine bierige Karriere 2009 bei der Braustelle in Köln bei und mit Peter Esser gestartet. Seither belebt er, auch mit der „The Monarchy“-Brauerei (mit Fritz Wülfing), alte Bierstile wieder, scheut nicht vor Experimenten zurück und hat sich durch seine Kreationen, vom Lichtenhainer über die Berliner Weisse bis hin zu IPAs, einen Namen gemacht.

lasset das Bier sprechen, meine Biervorstellung

Kommen wir also zum Bier, einem Gemeinschaftsprojekt aus der German Classics – Serie von orca brau und Freigeist Bierkultur, welches es übrigens nur direkt im Brauereiverkauf von orca brau zu kaufen gibt.

Name: VEIT – Kellerbier

Bierstil: Kellerbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen (Mittelfrüh & Perle), Hefe

Alkohol: 4,9 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

VEIT Kellerbier im Glas
VEIT Kellerbier im Glas

Optischer Eindruck:

Strahlend goldgelb im Glas mit leichter Trübung, der Schaum ist weiß, feinporig und relativ stabil.

Geruch:

In der Nase machen sich fruchtige Noten, gepaart mit grasig-floralen, sowie leichten Getreidearomen bemerkbar.

Antrunk:

Das Bier ist angenehm mild würzig, hat sowohl fruchtige als auch getreidige Aromen. Es ist genau richtig karbonisiert, eine sanfte Spritzigkeit am Gaumen stellt sich ein. Zudem schwingt eine feine Bitternote mit.

Nachtrunk:

Im Nachhall verbleibt eine würzig-getreidige Note und eine leichte Bittere.

Ein wunderbar süffig ausgewogenes Kellerbier, da geht was! Prost!

Mehr über orca brau gibt es hier zu finden. Der Brauereiverkauf ist jeden Donnerstag von 16 – 19 Uhr.

Infos über Freigeist Bierkultur gibt es hier.

Meinen Bericht über orca brau findet ihr übrigens hier.

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Biervorstellung Tölzer Mühlfeldbräu / Dietrachinger Privatbrauerei – Schwarze Tinte

hoppy birthday liebe schwarze tinte

Als sich Martin Seidl vor einem Jahr am 14.03.2017 aus dem nicht allzu fernen Dietraching in Oberösterreich auf zur Tölzer Mühlfeldbräu machte, um dort den ersten gemeinschaftlich gebrauten Sud der schwarzen Tinte zu brauen, wer hätte da gedacht, dass es so erfolgreich sein wird?

Von Kritikern und Bierfreunden gleichsam gelobt, ist es heute von der Craftbeer Landkarte nicht mehr wegzudenken, ja wurde sogar jüngst im neuesten Werk ‚111 deutsche Craft Biere die man getrunken haben muss‘ von Norbert Krines und Martin Droschke erwähnt.

die braukunst live als initialzündung

Schon bei meiner ersten Berührung mit dem Bier, als es Martin Seidl mit seiner Dietrachinger Privatbrauerei noch allein mit zur Braukunst Live 2017 brachte, war ich vom Geschmack überzeugt, vom Menschen dahinter übrigens mindestens genauso sehr. Hier kommen eben nicht nur Hopfen und Malz, sondern auch viel Liebe zum Brauen und zum Bier mit in den Kessel.

Kennengelernt haben Kirsten Rhein (heute Braukraft Brauerei) und Martin sich bei eben dieser Braukunst Live und dort entstand auch die Idee zum gemeinsamen Brauen in Bad Tölz, seines Zeichens Sitz der Tölzer Mühlfeldbräu.

Dietrachinger und ‚TMB‘, eine Erfolgsgeschichte begann…

Tölzer Mühlfeldbräu / Dietrachinger Privatbrauerei - Schwarze Tinte Flasche
Tölzer Mühlfeldbräu / Dietrachinger Privatbrauerei – Schwarze Tinte Flasche

Name: Tölzer Mühlfeldbräu / Dietrachinger Privatbrauerei – Schwarze Tinte

Bierstil: Stout (Single-Hop)

Zutaten: Wasser, Gersten- und Roggenmalz, Hopfen (Sorachi Ace), Hefe

Alkohol: 6,2 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Das Glas wird blickdicht und nachtschwarz von der schwarzen Tinte eingenommen, der Schaum ist feinporig und cremefarben.

Tölzer Mühlfeldbräu / Dietrachinger Privatbrauerei - Schwarze Tinte
Tölzer Mühlfeldbräu / Dietrachinger Privatbrauerei – Schwarze Tinte

Geruch:

In die Nase steigen mir deutliche Noten von dunkler Schokolade und Kaffee, sogar eine gewisse Sherrynote nehme ich wahr, unterstützt durch eine angenehme Röstmalzaromatik, entgegen. Da ist man direkt auf den ersten Schluck gespannt.

Antrunk:

Das Bier legt sich mit cremiger Textur über die Zunge, ohne sie nicht auch ein bisschen mit einer leichten Spritzigkeit zu kitzeln. Geschmacklich wird es schokoladig, eine leichte Süße nehme ich wahr. Hinzu kommen Noten von Röstmalz, Kaffee und auch eine gewisse, nicht aufdringliche, Fruchtigkeit.

Ein sehr cremig sanftes Vergnügen auf der Zunge und am Gaumen vom ersten bis zum letzten Schluck.

Nachtrunk:

Der Nachtrunk bietet ebenfalls eine Fülle von Röstmalz- Kaffee und Schokoladenoten, die hervorragend harmonieren, eine leichte Bittere im Nachhall ist ebenfalls spürbar.

Hoppy Birthday Tölzer Mühlfeldbräu / Dietrachinger Privatbrauerei - Schwarze Tinte
Hoppy Birthday Tölzer Mühlfeldbräu / Dietrachinger Privatbrauerei – Schwarze Tinte
Mein Fazit

Ein Bier wie ein Dessert für Geniesser: rund, stimmig, cremig, schokoladig.

 

Mehr Infos zur Dietrachinger Privatbrauerei gibts hier.

Den Web-Auftritt von Tölzer Mühlfeldbräu gibts hier.

Meine Buchvorstellung ‚111 Craft Biere die man getrunken haben muss‘, findet ihr hier.

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Biervorstellung: Weiherer / Fat Head’s – Hopferla

Franken und Amerika, des bassd scho

Wenn Franken und Amerika im Bierglas zusammentrifft wirds spannend. Die Brauerei Kundmüller aus Weiher (Weiherer Bier) hat zusammen mit der Fat Head’s Brewery aus Ohio ein Bier gebraut. Braumeister Matt Cole war übrigens sogar extra eingeflogen um mit Roland Kundmüller und seinem Team zu brauen.

Das geschah nicht zum ersten Mal, nein auch das zuvor gemeinsam gebraute Imperial IPA konnte bereits meinen und den Gaumen vieler anderer Bierkenner überzeugen. Ich war also umso gespannter, nun endlich die neueste Kreation der beiden im Glas zu haben. Dieses Mal ist es ein West Coast Style India Pale Ale geworden über das ich Euch gerne im Folgenden berichten mag…

Weiherer / Fat Head's Hopferla Etikett
Weiherer / Fat Head’s Hopferla Etikett

Name: Weiherer und Fat Head’s – Hopferla

Bierstil: India Pale Ale (West Coast Style)

Zutaten: Brauwasser, Malz (klassische und Karamell-Malze), Hopfen (Simcoe, Warrior, Centennial, Mosaic, Equinox, Citra und Chinook), Hefe

Alkohol: 7,5 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Weiherer / Fat Head's Hopferla, das Bier im Fokus
Weiherer / Fat Head’s Hopferla, das Bier im Fokus

Optischer Eindruck:

Bernsteinfarben liegt das Bier vor mir im Glas. Es hat eine natürliche Trübung und wird von einer feinporigen, weißen und stabilen Schaumkrone bedeckt.

Geruch:

Ein Aromenfeuerwerk aus fruchtigen Noten wie Zitrusfrucht und Pfirsich sowie herbfruchtigen Aromen der Grapefruit. Hinzu kommen tropische Früchte, ich erlebe dort Mango, Maracuja und Melone. Ergänzt wird dieser fruchtig-frische Obstkorb durch harzige und grasige Nuancen.

Antrunk:

Der Antrunk weist eine schöne, knackig hopfige Bittere auf, welche mit den fruchtigen Aromen von Zitrusfrucht, Grapefruit einen gut aufgelegten Gegenspieler hat. Im Mund ist das Bier angenenehm karbonisiert, leicht spritzig und doch nicht zu viel.  Zusammen ergibt sich ein harmonisch fruchtig-herbes Ensemble aus Bittere und Fruchtigkeit. Doch damit nicht genug, es schwingen  auch kräuterige, grasige und harzige Aromen mit im Trunk.

Nachtrunk:

Im Nachhall bleibt die Herbe mit einer angenehmen Zitrus- und Grapefruitnote noch länger erhalten.

Mein Fazit

Von Collaboration Brews der Brauerei Kundmüller darf man, mit Recht, viel erwarten, man wird nicht enttäuscht! Ein sehr gutes West Coast IPA, welches sich vor keinem internationalen Vergleich zu scheuen braucht ist entstanden. Klasse!

Weiherer / Fat Head's Hopferla
Weiherer / Fat Head’s Hopferla

 

Mehr zur Brauerei Kundmüller könnt Ihr hier erfahren.

Zur Website der Fat Head’s Brewery gelangt Ihr hier (englischsprachig).

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Ein Bier Brautag mit Willi Wohlfart in seiner bierwerk kreativbrauerei, das Werkbier entsteht

Brautag mit Willi Wohlfart in seiner ‚bierwerk kreativbrauerei‘

Es ist kurz vor 12 als ich vor der bierwerk kreativbrauerei stehe, Willi ist bereits seit circa 7 Uhr morgens dort aktiv. Sehr schöne, blankpolierte Kupferkessel und Edelstahl Lagertanks erwarten mich. So beeindruckend hatte ich mir das ehrlich gesagt nicht vorgestellt und staune doch ordentlich. Die Pläne für die Brauerei hat er übrigens selbst ausgearbeitet, gezeichnet und nach seinem Wunsch umsetzen lassen, da schwingt ein gutes Stück Stolz mit in seinen Worten, zu Recht wie ich finde.

Eingemaischt wurde natürlich bereits im Ein-Mann-Braubetrieb bei Wohlfarts, ein erstes Hindernis ist auch schon überwunden: Die Pumpe für die Nachgüsse mit heissem Wasser beim Brauen ist nächtens eingefroren. Zum Glück gibt es noch Plan B, das Wasser wird mit einem Gasbrenner erhitzt und dann mit einer kleineren Pumpe in den Kessel befördert. Dazu aber später mehr.

Kupferkessel wohin das Auge reicht, hier die Sudpfanne
Kupferkessel wohin das Auge reicht, hier die Sudpfanne
Die Biersorte des heutigen Tages und seine Eigenschaften

Was wird eigentlich gebraut? Eine neue Version des bereits etablierten Bierwerk Werkbiers, einem würzigen Märzenbier welchem diesmal eine neue, spezielle Zutat hinzugefügt wird um es noch etwas runder, vollmundiger im Geschmack zu machen: Hafermalz.

Die bierwerk kreativbrauerei, in welcher ich heute mitbrauen darf, ist übrigens die Experimentierbrauerei von Willi. Sude, welche sich im Geschmack und natürlich auch im Zuspruch der Kunden bewiesen haben werden anschließend in größeren, wirtschaftlich sinnvollen, Auflagen von 40hl in der befreundeten Dreykorn Brauerei in Lauf von ihm gebraut.

Seine Biere, ob in der Flasche oder im Fass sind übrigens stets unfiltriert und auch sonst nicht künstlich haltbar gemacht. Das macht es natürlich komplexer, die Biere in der Flasche an den Bierinteressenten zu bringen, sprich das Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum schlussendlichen Verkauf an den Kunden nicht zu überschreiten. Dennoch oder gerade deshalb finde ich das sehr lobend zu erwähnen, hier wird nicht gepanscht sondern ehrlich gebraut.

Läutern und Nachgüsse

Ich komme gerade Recht um beim Läutern dabei zu sein, gebraut wird übrigens im Infusionsverfahren, das heißt der gesamte Inhalt des Sudkessels wird erhitzt.  Hier ist in der Brauerei von Willi Wohlfart Übung gefragt, denn das Erhitzen wird mit heißem Wasser unter dem Kessel bewerkstelligt. Das man, im Gegensatz zu direkter Hitzeinwirkung die Wärmequelle nicht einfach unmittelbar abschalten kann, muss man sich an die jeweiligs im Brauvorgang nötigen Temperaturen vorsichtig herantasten um diese nicht zu überschreiten.

Beim Läutern hilft Willi sich mit einem mächtigen Rad, welches ihm erlaubt den Treber, welcher die Bierwürze durch seine filternden Eigenschaften von ungewünschten Schwebstoffen trennt, präzise und vorsichtig mit Hilfe eines Hackwerks einzuschneiden. Dadurch wird gewährleistet, dass die Würze besser ablaufen kann.

Im Endeffekt läuft diese dann in einen Eimer, welcher dann von Willi in die Sudpfanne gelehrt wird, der Vorgang wiederholt sich an diesem Tage noch einige Male, auch als mit der eingangs erwähnten kleinen Pumpe die Nachgüsse hinzu geleitet werden. Die Zeit wird natürlich von mir für ein paar Fragen genutzt, welche mir auch in aller Ausführlichkeit und gerne beantwortet werden.

Die kleine Fragestunde

Seit wann gibt es diese Brauerei schon und was war zuerst da, die Idee zur Gastronomie, der Bierwerk Charakterbierbar oder das Bier?

Die Brauerei gibt es so schon seit kurz vor der Jahrtausendwende, Willi hat eine Ausbildung zum Brauer gemacht, danach ein paar Jahre als Brauer gearbeitet und schlussendlich auch den Braumeister bei Doemens. Die Idee zur Bar kam dann von Andreas Stempfle und das Bier dazu eben von Willi Wohlfart, so einfach ist das.

Das ehemalige Logo der Haus-Brauerei von Willi Wohlfart auf einem handgemachten Krug
Das ehemalige Logo der Haus-Brauerei von Willi Wohlfart auf einem handgemachten Krug

 

Welches ist dein Liebling unter den aktuellen Bierwerk Bieren?

Das Grufti Kellerbier, schön würzig, süffig und man kann es immer gut trinken. Zur Zeit jedoch nicht, Willi fastet und da wird auch streng auf Bier verzichtet. Da muss das gemeinsame Bierchen eben auf einen anderen Zeitpunkt verschoben werden.

bierwerk kreativbrauerei - Grufti Kellerbier im Glas
bierwerk kreativbrauerei – Grufti Kellerbier im Glas

 

Gibt es Biere oder Bierstile, die du gerne noch brauen möchtest?

In einer Ecke der Brauerei steht eine Schnapsbrennanlage, schick sieht sie aus. Hier hat er eine Zeit lang selbst gebrannt, aus Liebe zu seltenen, vom Aussterben bedrohten Apfelsorten des regionalen Bio Bauern. Soviel Apfelsaft wie da bei den Ernten entstanden ist könne ja auch keiner trinken sagt er lachend. Wenn also diese Brennanlage mal verkauft wird, kommt in die dann frei werdende Ecke der Brauerei eine kleinere Versuchsanlage, hier würde er dann auch obergärige Biere brauen. Für mich als großer Weizenfreund natürlich eine schöne Zukunftsaussicht.

Kalt wird es hier nicht, der Ofen sorgt für wohlige Wärme. Rechts daneben die Schnapsbrennanlage
Kalt wird es hier nicht, der Ofen sorgt für wohlige Wärme. Rechts daneben die Schnapsbrennanlage

Zudem möchte Willi in Zukunft auch mit Rauchmalz brauen, es könnte also durchaus mal einen Rauchbock geben. Auch die verschiedenen Einflüsse von Kräutern bei Malzherstellung auf eben das Malz und das fertige Bier sollen in Zukunft eine wichtige Rolle bei seinen Brauvorhaben spielen. Außerdem sind nussige, nutella-artige Aromen im Bier durch Zugabe von Nüssen beim Brauvorgang ein möglicher neuer Ansatz. Das alles macht Lust auf mehr, man darf also gespannt sein was sich da noch alles in den privaten Braukesseln im umgebauten Schweinestall tun wird.

 

Wie ist denn deine Einstellung zum Reinheitsgebot?

Generell offen, werden seine Biere doch nach diesem gebraut. Klar wird auch mal eine Sondergenehmigung vonnöten sein aber generell ist er ein Verfechter von natürlichen Zutaten im Bier, natürlich auch im Sinne von pflanzlich, das ist ihm sehr wichtig.

 

Wird es in Zukunft eine Erweiterung des Bierwerk Sortiments geben?

Ja und nein, das Winterwerk Bier, ein kräftig würziger Sud erstmals Ende letzten Jahres im Kleinversuch getestet, soll künftig in den kalten Monaten eine neue Stammsorte der Brauerei werden. Ansonsten konzentriert man sich darauf, die altbekannten Sorten in guter Qualität, jedoch mit der ein oder anderen Verbesserung weiterzubrauen.

Von Zeit zu Zeit wird es auch in Zukunft wieder fassgelagerte Varianten der Biere, vornehmlich stärkerer Brauart geben. So gab es in der Vergangenheit schon einen Testlauf mit fassgelagertem Kellerbier. Das Bier wurde im Chardonnay-Weißwein-, Havana-Club-Rum-, und im Bordeaux-Rotweinfass gelagert und in einem großen Tasting auf seine Aromatik hin auf einem Tasting Board verkostet.

Bourbon Bock Fass
Bourbon Bock Fass
Würzekochen und Hopfengabe, man macht Brauen durstig!

Nun brodelt die Würze schön in der Sudpfanne, ich darf auch mal probieren und schmecke schon die angenehme Malzigkeit des späteren Bieres. Manchmal, da brodelt es gar so stark, dass Willi mit dem Wasserschlauch das flüssige Gold bändigen und in seine Schranken, den Braukessel, weisen muss. Der dabei entstehende karamellig süßliche Geruch macht vor allem eines: einen heiden Durst!

Glücklicherweise werde ich bestens mit Bier versorgt, dem bierwerk kreativbrauerei – Grufti Kellerbier nämlich, aus der Flasche. Ein bisschen leid tut mir der fastende Willi Wohlfart da ja schon, muss es aber nicht sagt er. Ein paar Wochen ohne Bier tun auch mal gut und halten fit.

 

Was folgt sind die Hopfengaben, die erste zeitlich relativ in der Mitte des Würzekochens, eine später, die letzte folgt bei der Reifung. Eine davon darf ich auch ausführen, ich kann also auch ein ganz klein wenig von ‚meinem‘ Bier sprechen.

Die erste Hopfengabe
Die erste Hopfengabe

 

Die anschließende Messung der Stammwürze erfolgt mit Hilfe der Spindelstation. Die hat Willi erst vor kurzem erstanden und aufwändig in 40 Arbeitsstunden restauriert. Erst wird ein bisschen von der Würze in den Messzylinder abgefüllt. Ist dieser dann in der Station, wird er seitlich über kleine Löcher der Halterung mit kaltem Wasser umspült und somit die Würze heruntergekühlt. Praktisch und sieht auch noch gut aus! Über Hinweise in welcher Brauerei diese zuvor im Einsatz war, würde er sich übrigens sehr freuen.

Ab in den Whirlpool, das Eiswasser wartet

Ist dieser Vorgang abgeschlossen wird die Würze über eine Rohrleitung, welche sich gegen Ende immer weiter verjüngt in den Whirlpool geleitet, nein nicht den zum Baden… hier entsteht eine Rotation und im Bier ungewollte Bestandteile setzen sich kegelförmig in der Mitte des Gefäßes ab.

Im Whirlpool wird es stürmisch
Im Whirlpool wird es stürmisch

Abgekühlt wird die Würze dann über einen Plattenkühler, mit Wasser aus dem mit Eis bedeckten Gartenteich. Fische sind da übrigens keine drin.

Abschließend kommt Willi mit einem kleinen Fässchen gefüllt mit Bierhefe wieder, durch intensives Schütteln wird diese ‚aufgeweckt‘ und zusammen mit der nun erkalteten Würze in den Gärtank geleitet. Puh, geschafft, der Brautag ist beendet!

Zeit für ein Bier nach getaner Arbeit ist aber natürlich noch, das lasse ich mir nicht nehmen:

verkostung Bierwerk – Havana Rum Bock

Bierstil: Bockbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 8,3 % vol

IBU: o/A

bierwerk kreativbrauerei - Havana Rum Bock im Glas
bierwerk kreativbrauerei – Havana Rum Bock im Glas

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Nachtschwarz präsentiert sich das Bier im Glas, der Schaum legt sich feinporig, cremefarben und stabil darüber.

Geruch:

Intensive Rum Aromatik gepaart mit fruchtigen Noten, Trockenfrucht, Pflaume und etwas Sherry

Antrunk:

Angenehm weich moussierend fällt der Antrunk des Bieres aus, samtig ja fast ölig legt es sich über die Zunge. Die Aromatik des Rums bleibt erlebbar, jedoch dezenter als im Geruch, ein vielschichtiges Aromenspiel aus Rum, leicht fruchtigen Noten von Pfirsich und Zitrus entsteht.

Nachtrunk:

Im Nachhall verbleibt ein harmonischer Eindruck aus Rum- und Fruchtnoten.

 

Mein Fazit zum Brautag

Alles in allem war es ein kurzweiliger, aufschlussreicher und interessanter Besuch in Willi Wohlfarts bierwerk kreativbrauerei, welcher bestimmt nicht mein letzter gewesen sein wird. Vielen Dank für Deine Gastfreundschaft. Prost!

 

Mehr Informationen zur Bierwerk Kreativbrauerei bekommt Ihr hier.

 

 

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Buchvorstellung: ‚111 deutsche Craft Biere die man getrunken haben muss‘ von Martin Droschke und Norbert Krines

‚111 deutsche Craft biere die man getrunken haben muss‘ – Autorenvorstellung

Endlich halte ich es in meinen Händen, das neueste Buch von Martin Droschke und Norbert Krines. ‚111 deutsche Craft Biere die man getrunken haben muss‘ heisst es und bietet auf seinen 240 Seiten, veröffentlicht über den Emons Verlag, einen bunten Querschnitt durch Deutschlands Kreativbierszene, von Nord bis Süd, von Ost nach West. Martin Droschke ist freier Werbetexter und Autor und lebt in Coburg, zur Recherche für seine Bücher nimmt er auch gerne mal die ein oder andere weite Reise auf sich. Norbert Krines hat sich als Mann hinter dem erfolgreichen Bierblog ‚Bier des Tages‘ einen Namen gemacht, lebt und arbeitet als freier Autor und Dozent für Deutsch als Fremdsprache in Bamberg, der wahren Hauptstadt des Bieres.

Meine (Bier-)Buchkompetenz

Nun bin ich weder Literaturkritiker noch Autor, aber doch passionierter Bewunderer und Trinker handwerklicher und kreativer Biere und Bierspezialitäten. Meine literarische Sammlung ist eher dem Sachbuchbereich zuzuordnen, findet sich hier doch so mancher Szene-, Sprach, Reise- und Bierführer wieder. Gleichwohl bin ich was das kreative Schreiben angeht ganz gut aufgestellt und würde das auch als mehr als ein Hobby meinerseits bezeichnen. Die hier kund getane Meinung ist also rein subjektiv, also aus meiner Sicht anzusehen, ganz wie es bei meinen Bierbewertungen auf diesem Blog üblich ist.

Da passt es doch gut, dachte ich mir, dieses Bewertungsschema, mit einem kleinen Augenzwinkern auch auf das nun vor mir liegende Gerstensaft-Kompendium anzuwenden. Hier folgt also nun meine Bewertung des Buches.

111 deutsche Craft Biere die man getrunken haben muss
Martin Droschke, Norbert Krines - 111 deutsche Craft Biere die man getrunken haben muss
Martin Droschke, Norbert Krines – 111 deutsche Craft Biere die man getrunken haben muss

Bier(Buch)stil: Sachbuch

Zutaten: Bierexpertise, Reisebereitschaft, Erfahrung, journalistische Qualitäten, gute Leberwerte und eine Passion für gutes Bier und seine Brauer

Alkohol: fast 0 bis über 10 % vol

IBU: fast 0 bis über 100

Beschreibung des Bier(Buch)es:

Optischer Eindruck:

Das Buch liegt türkisfarben vor mir auf dem Tisch, die Seiten sind weiß, beschriftet mit schwarzer Schrift in Druckbuchstaben. Auffällig ist die reichhaltige Bebilderung, zu jedem Bier, respektive jeder Brauerei findet sich auch eine passende Illustration. Sehr gut gefallen mir auch die erhaben hervorgehobenen Buchstaben des Buchtitels.

Geruch:

Buchtypisch, wenn gleich natürlich noch neu. Ich bin kein großer Freund digitaler Buchmedien und freue mich daher immer, ein Buch wirklich in der Hand halten und durch die einzelnen Seiten blättern zu können.

Martin Droschke, Norbert Krines - 111 deutsche Craft Biere die man getrunken haben muss Rückseite
Martin Droschke, Norbert Krines – 111 deutsche Craft Biere die man getrunken haben muss Rückseite

Antrunk:

Hier zeigt sich dieses Bier(Buch) von der allerbesten Seite, wie oben bereits beschrieben bin ich selbst kein ausgebildeter Journalist, jedoch begeistert ob so einer lebendigen Vorstellung der einzelnen Biere, Bierstile, Brauer und Brauereien. Jedes vorgestellte Bier für sich wartet mit zusätzlichen interessanten Informationen bezüglich der Braustätte, des Bierstils und der Hintergründe dazu auf.

Es ist flüssig zu lesen, am besten natürlich mit einem flüssigen Gerstensaft als Begleitung, kann mit mir größtenteils noch unbekannten Anekdoten aufwarten und löst bei mir eine Mischung aus Staunen, Begeisterung und einem wirklichen Lesevergnügen aus.

Selbst als begeisterter Craftbeer-Trinker, wie ich es bin finden sich Biere, ja sogar Brauereien, welche ich bisher noch nicht kannte, geschweige denn auch nur ein Bier davon probieren konnte. Somit kann man hier, mit Bierbezug, auch von einem kleinen Lehrbuch sprechen, einem Stups noch tiefer hinein in die kreative Bierwelt.

Das man hier natürlich nicht nur Biere nach Brauart des Reinheitsgebots findet, sollte jedem klar sein. Hier wird teilweise mit Zutaten gebraut, die man privat nur in den Salat oder in den Backofen gibt. Gurken, Erdbeeren, Pfeffer, Chili, all das macht die Bierszene lebendig, lässt Kreativität im Bier erleben und vor allem erschmecken.

Norbert Krines und Martin Droschke versuchen hier nicht die Craftbeer Welt zu klassifizieren, das Werk erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sicherlich fehlen hier und da natürlich, wie könnte es bei so vielen verschiedenen Bieren und Brauern anders sein, ein paar die es auch noch verdient hätten. Jedoch tritt beim Lesen eine derartige Vorfreude auf Biere, welche im Buch vorgestellt werden, zu probieren, dass man die beiden Autoren nur beglückwünschen kann.

Nachtrunk:

Was bleibt ist der Wunsch, alle Biere dieses Buches einmal in meinem Leben probieren zu dürfen. Lesen hat noch nie soviel Durst gemacht und das darf man als großes Kompliment auffassen. Auch finde ich es schön, dass auch benachbarte Brauereien der im Buch vorgestellten Brauereien in kurzen aber prägnanten Worten ihren Platz finden. Es gibt noch so viel zu entdecken, mehr dazu aber hoffentlich im nächsten Werk von Norbert Krines und Martin Droschke. Prost!

Fazit:

Ein Buch, kurzweilig und informativ, für jeden Bierkenner und Neuling in der Szene zu empfehlen. Es ist, wie die beiden bisher erschienenen gemeinsamen Werke ‚Craft Beer-Führer Franken und ‚111 fränkische Biere die man getrunken haben muss. Für mich eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

Gesammelte gemeinsame Werke von Norbert Krines & Martin Droschke
Gesammelte gemeinsame Werke von Norbert Krines & Martin Droschke

 

Den Bierblog von Norbert Krines könnt Ihr hier finden.

Die Autorenseite von Martin Droschke beim Emons Verlag ist hier zu finden.

Sehr zu empfehlen sind übrigens auch die Lesungen der beiden Autoren, die nächste findet hier statt.

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Biervorstellung: Wacken Brauerei – Hymir Giant Stout und weitere Wacken Biere… Heavy Metal im Glas!

Wacken, Bier – eine Liebesgeschichte

Wacken und Bier, das passt oder? Das auf jeden Fall, denkt man doch als erstes an das jährlich Anfang August veranstaltete Heavy Metal Festival ‚Wacken Open Air‘, welches zehntausende in seinen Bann zieht und Bier als sein Hauptgetränk zählen kann. Nun haben sich Helge Pahl, sein Bruder Hendrik gemeinsam mit Diplom Braumeister Matthias Brocke und einem fleissigen Team drum herum in den Kopf gesetzt, Craftbeer in diesem kleinen Ort in Schleswig-Holstein zu brauen und von dort in Deutschland bekannt zu machen.

Kreative Biere im Zeichen der Götter

Die Ideen für die Namen stammen aus der Mythologie, speziell inspiriert durch Götter oder götternahe Figuren. Beer of the Gods eben. Das einzige Problem bei mir damit ist lediglich die genaue Aussprache, aber hier helfen Helge und Co. gerne weiter. Seid nun also gespannt auf verschiedene neuere und länger im Biersortiment der Wacken Brauerei befindliche Biere und wie ich sie empfunden habe.

 

Biervorstellung von Hymir, der Gigant unter den Stouts
Wacken Brauerei - HYMIR Giant Stout im Glas
Wacken Brauerei – HYMIR Giant Stout im Glas
HYMIR – Giant Stout

Bierstil: Imperial Stout

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 8,5 % vol

IBU: 55

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Nachtschwarz präsentiert sich das mächtige Imperial Stout im Glas, der Schaum ist feinporig und instabil, in der Farbe cremefarben bis braun.

Geruch:

Die Nase vermeldet deutliche Malznoten, welche vor allem Röstaromen und Bitterschokolade transportieren, hinzu kommt eine leichte Kaffeearomatik und auch der wärmende Alkohol ist bereits wahrzunehmen.

Antrunk:

Der Antrunk des Bieres wird zu einem sanft prickelnden, ölig samtigen Vergnügen auf der Zunge. Der gute Hymir kommt mit kräftigen Röstaromen daher, welche durch Kaffee – und gaumenschmeichelnde Bitterschokolade tatkräftig unterstützt werden. Die alkoholische Wärme der 8,5 Prozent ist angenehm spürbar.

Nachtrunk:

Im Abgang bleiben die Kaffee- und Bitterschokolade Eindrücke noch lange erhalten. Die Herbe, welche sich insgesamt im moderaten aber doch spürbaren Bereich bewegt, steigt sogar noch etwas an.

Wacken Brauerei - HYMIR Giant Stout
Wacken Brauerei – HYMIR Giant Stout

Fazit:

Ein wunderbares Bier zum Feierabend oder dem sonntäglichen Schokoladenkuchen, wärmend, rund in seiner Aromatik und einfach gut!

 

Weitere feine Biere der Götter in der Kurz-Review

Das war natürlich nicht mein einziges Bier der Wacken Brauerei, es folgen ein paar kurze Eindrücke meiner bisher, vor dem Imperial Stout, proBierten.

SURTR – Smoked Porter

Bierstil: Porter

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 6,2 % vol

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Die Farbe des Bieres bewegt sich im dunklen bis schwarzen Bereich, der Schaum ist bräunlich und fein- bis mittelporig.

Geruch:

Hier nehme ich Röstaromen, dunkle Schokolade und eine feine Rauchnote wahr.

Geschmack:

Die Eindrücke von Kaffee und Zartbitterschokolade bestätigen sich beim ersten Schluck des Bieres. Die Schokolade harmoniert hier sehr gut mit der Raucharomatik. Auch schmecke ich Noten von Trockenfrüchten und eine leichte Bittere.

 

WEIZENDOPPELBOCK – Tanngnjostir und Tanngrisnir

Bierstil: Weizendoppelbock

Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 7,5 % vol

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Kastanienbraun mit weißem, mittel- bis grobporigem und stabilem Schaum

Geruch:

Deutliche Rauch- und Malznoten, fruchtig nach Zitrus.

Geschmack:

Das Raucharoma überwiegt bis über den Abgang hinaus, dazu gesellen sich fruchtige und leicht herbe Noten. Ein Bier welches ich ohne das Etikett zu lesen durchaus auch nach Franken einordnen könnte.

 

MJÖLNIR – Nordic Lager

Bierstil: Lager

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 5,3 % vol

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Schöne goldene Farbe, der Schaum ist feinporig, weiß und stabil.

Geruch:

Fruchtige Noten, Zitrus, aber auch Getreide.

Geschmack:

Der Antrunk gestaltet sich erfrischend und prickelnd auf der Zunge, mit deutlich fruchtigen Aromen von Zitrus und Trockenfrüchten sowie einer feinen Herbe. Auch im Nachtrunk bleibt es fruchtig-herb.

 

 

BALDUR – Nordic Märzen

Bierstil: Märzen

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe

Alkohol: 5,5 % vol

 

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Kupferfarben liegt das Bier im Glas, bedeckt von einer feinporigen Schaumkrone.

Geruch:

Malzige und erdige Töne, fruchtig ergänzt durch eine schöne Zitrusnote.

Geschmack:

Im Geschmack ist das Bier malzbetont mit würziger Aromatik und einer feinen, harmonischen Bittere.

 

Wacken und Craft? Geht das? Mein Fazit.

Mein Fazit zur Wacken Brauerei ist also klar positiv, das Bier schmeckt und im reichhaltigen Sortiment findet sich sicher für jeden ein göttlicher Trank, ob man nun Metalhead, Fußballfan und/oder Biergourmet ist, zum Wohl!

Wacken Brauerei Biere
Wacken Brauerei Biere

 

Mehr über die Wacken Brauerei, gibts hier: Beer of the Gods

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