Schorschbräu bei der Braukunst Live – Ein bieriger Ausblick auf den Schorschbock 16 Oak Aged

Schorschbräu heisst: Starkes Bier, starker Typ

Der Schorsch, auch bekannt als Georg Tscheuschner, braut Biere jenseits der gewöhnlichen Alkoholgrenzen. Biere, die den stärksten Mann umhauen können. Genauso vom Sessel gehauen hat es mich, dass Schorschbräu zur diesjährigen Braukunst Live als Aussteller vorbei kommt um seine Biere zu präsentieren.

Wow, dachte ich mir, da kommt ein Highlight auf München zu. Ein fränkischer Urknall. Und ein super Typ noch dazu! Grund genug, eine seiner Spezialitäten aus dem Keller hervorzuholen. Den im Eichenfass gereiften Schorschbock 16.  Seineszeichens das World Strongest Lager und eine wahre Aromenbombe, die ich bereits letzten Sommer vom Fass gezwickelt probieren durfte.

Macht Euch auf was gefasst, es wird explosiv!

Brauerei Schorschbräu – Schorschbock 16 im Eichenfass gereift.

Bierstil:  Bockbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen

Alkohol:  16  %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Schorschbock 16 im Eichenfass gereift - im Glas
Schorschbock 16 im Eichenfass gereift – im Glas

Bereits beim Anblick der Keramikflasche mit ihrem Wachssiegel mutet das Bier sehr edel an. Schon nach dem Öffnen des Bügelverschlusses strömen mir intensive Eichenfassnoten entgegen.

Opak und kastanienbraun steht das Worlds Strongest Lager vor mir im Glas. Sein Schaum ist fein- bis mittelporig, cremefarben und verflüchtigt sich relativ rasch.

Geruch:

Geruchlich sind die intensiv aromatischen Eichenfassaromen dominant. Trockenfrüchte und eine angenehm malzige Aromatik, die sich nach und nach entfalten holen mich direkt ab.

Antrunk:

Ein cremig-öliges und sehr weiches, schmeichelndes Mundgefühl bei moderater Karbonisierung kommt auf. Hinzu kommt natürlich, dem Alkoholgehalt entsprechend, eine wohlige Wärme. Die malzige Süße und Trockenfrüchte sowie eine feine, nicht zu dominante Holzfassaromatik, paaren sich sehr ansprechend im Trunk.

Nachtrunk:

Auch im Nachhall kann das Bier mich mit seinen malzigen, feinsüßen sowie holzfassaromatischen Anklängen und einer, zum Abgang hin, ganz geschmeidig eingebunden leichten Bittere nachhaltig begeistern.

Fazit:

Wahrlich kein Bier für jeden Tag, jedoch für besondere Anlässe ein Highlight, komplex und spannend bis zum letzten Schluck. Cheers!

Mehr über Schorschbräu könnt Ihr übrigens hier erfahren.

Meinen Artikel vom Besuch der Brauerei Schorschbräu im Sommer findet Ihr hier.

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Grenzerfahrungen im Bierreich, mein Besuch bei Schorschbräu

SOMMER IN FRANKEN – EIN GUTER TAG UM SCHORSCHBRÄU ZU BESUCHEN

Am Mittwoch letzter Woche war ich zu Besuch bei Schorschbräu in Gunzenhausen, Nähe des Altmühlsees. Die Temperaturen haben ihr Tageshoch von 32 Grad erreicht als ich um 15:30 Uhr ankomme. Zeit für einen erfrischenden Schorschbock 57, nicht wahr?

Schorschbräu - eine Brauerei mit internationaler Anhängerschaft
Schorschbräu – eine Brauerei mit internationaler Anhängerschaft

Georg Tscheuschner begrüßt mich herzlich und führt mich durch seine Brauerei. Angefangen bei den Holzfässern, die wie Schätze vor den Gär- und Lagertanks thronen. Allesamt sind sie belegt mit Bieren in unterschiedlichen Fassreifestadien. Schon ein sehr beeindruckendes Bild, finde ich, hier fühle ich mich als Bierfreund direkt wohl. Hier wird einigen seiner Biere der letzte Feinschliff verpasst, lagern sie doch ein halbes bis ganze 3 Jahre hier.

Die Treppenstufen zum Brauerglück
Die Treppenstufen zum Brauerglück
IMMER DEN ÜBERBLICK BEHALTEN, für schorsch kein problem

Die ersten Eindrücke sind noch nicht ganz verarbeitet, da geht es schon weiter auf seine, ich nenne sie mal liebevoll, „Braukanzel“. Hier hat man einen guten Überblick über die gesamte Anlage und in seine, zu diesem Zeitpunkt, leeren Braukessel. Alles ist in einem Verarbeitungskreislauf aufgebaut, von der Rohstoffanlieferung bis zur Treber-Entsorgung und der Abholung seiner Biere. Hier sind die Arbeitswege so kurz wie möglich angelegt. Schorsch muss kurz ans Telefon und ich darf die Zeit für Fotos nutzen. Trotz der doch relativ großen Hitze draußen und nicht eingeschalteter Belüftung herrschen doch angenehme Temperaturen hier oben bemerke ich.

gut bier will verköstigt werden, das world’s strongest lager vom fass!

Als Georg kurz darauf wieder zurückkehrt, geht unsere Reise direkt weiter zu den Lagerplätzen für Malz und seine fertigen Biere, sowie zur Abfüllung und Kühlung. Sie endet, stilecht, bei den Gär- und Lagertanks. Hier wird auch nicht gezögert, sondern direkt sein neuestes Baby, der 16-prozentige, eichenfassgereifte Bock (World‘s strongest Lager) gezwickelt. Eine, der Entnahme aus dem Tank geschuldete, kräftige Schaumkrone entwickelt sich, ebbt jedoch auch bald wieder ab und wir stossen an…

Wow, die Temperatur liegt laut Schorsch bei circa 20 Grad und das gibt den Aromen nochmal eine ganz eigene Intensität. Die Eiche ist deutlich wahrzunehmen, hinzu kommen Noten von Sherry, Frucht und Malz, der Antrunk hat eine ölige sanfte Konsistenz und auch hier ist deutlich die Eichenaromatik zu erschmecken, mit Anklängen von Trockenfrüchten und einer süßlichen Malznote, sogar feine Röstaromen kann ich erschmecken. Klasse!

 

fachsimpeln unter bier-Liebhabern

Um etwas mehr Ruhe zu haben bittet mich Georg dann in die ‚Brauerei-Küche‘, hier kommen wir ins Gespräch und es wurde nie langweilig…doch lest selbst:

In seiner bisherigen Brauer-Karriere hatte er teilweise mit hohen Hürden zu kämpfen, sowohl was die Akzeptanz als auch die langfristige Planungssicherheit seiner Brauerei angeht. Diese konnte er nur durch entsprechendes Durchhaltevermögen, Willen und auch entsprechenden Ehrgeiz überwinden.

Seit einiger Zeit hat sich Schorsch den Traum von einem eigenen Brauereigebäude erfüllt und mit diesen neuen Räumlichkeiten, in denen wir uns gerade befinden, auch expandiert. Eine Erlebnisgastronomie, wie es sie beispielsweise in Bayreuth oder Berlin gibt, strebt er jedoch nicht an. Dies würde, auch im heutigen Konzept seiner Brauerei, deutliche bauliche Veränderungen nach sich ziehen. Nein, Schorsch bleibt bei seinem Kerngeschäft: außergewöhnliche Biere zu brauen.

schorschbräu – international anerkannt und beliebt

Medienwirksame Inszenierungen sind ebenfalls nicht sein Ding, obgleich natürlich solch Aufmerksamkeit wichtig für die gesamte Craftbeerbranche sei, erzählt er mir.

Kunden hat Schorschbräu übrigens nicht nur in Deutschland, nein auch im fernere Ausland wie der USA, China, Vietnam, Spanien oder gar Australien sind seine Biere sehr gefragt.

Der Blick fürs Wesentliche - von der "Braukanzel" sieht man gut die Gär- und Lagertanks
Der Blick fürs Wesentliche – von der „Braukanzel“ sieht man gut die Gär- und Lagertanks
direkt – ehrlich – herzlich – so empfinde ich den georg

Ich erlebe Georg als einen direkten, ehrlichen und sehr herzlichen Menschen, mit dem es Freude macht sich zu unterhalten und dabei gemeinsam ein Bier zu trinken.

Direkt und ehrlich ist zum Beispiel seine Meinung über ein paar alteingesessene Brauer, welche die Craftbeerszene stets mit Argwohn betrachten und sich kritisch dazu äußern. Jedoch müsse gerade dort auch auf moderne, gut zu reinigende Brautechnik gesetzt werden ohne (zu) lange an alten Gerätschaften festzuhalten. Tradition und Moderne mit festen Standard- und, so seine Idee, abwechselnden Monatsbieren wie sie beispielsweise die Brauerei Zwanzger braut müsse sich ja nicht ausschließen.

Herzlich kommt Georg ganz besonders bei seinen schmunzelnd vorgetragenen Anekdoten aus seiner Brauerkarriere rüber. Das er heute darüber lachen kann, dass ihm beispielsweise beim ersten Versuch sein stärkstes Bier der Welt (57 Prozent Alkohol) zu brauen gut ein Drittel des 55-prozentigen Ursprungssudes beim Einfrieren verloren gingen, spricht für ihn.

bier trinken heisst geniessen

Wichtig ist ihm, dass Bier verantwortungsvoll getrunken wird, der Fokus sollte immer auf dem Genuss liegen. Vor allem vor Alkohol in der Schwangerschaft und überhaupt in Fällen, bei denen Unschuldige durch eigenes Fehlverhalten in Gefahr gebracht werden können, hält Schorsch gar nichts. Das wird auch plakativ auf seiner Homepage durch Warnhinweise deutlich.

Achja, ein paar Fragen hatte ich ja auch noch vorbereitet und auch dafür war noch Zeit:

KLEINE FRAGESTUNDE – GEORG ‚SCHORSCH‘ TSCHEUSCHNER IM INTERVIEW
WARUM BIER BRAUEN UND WARUM SO STARKES?

Wie bist Du zum Brauen gekommen?

Ursprünglich wollte Georg Chemie und Sport studieren, jedoch war ihm das in der Schule vor Heften und Büchern sitzen zu langweilig. Ein Kumpel las ihm dann begeistert aus einer Studienbroschüre vor, man könne „saufen studieren“. Gemeint war das Studium zum Diplom-Braumeister in Weihenstephan.

Wie kamst Du allgemein auf die Idee, solch starke Biere zu brauen?

Ebenfalls trägt hier ein Kumpel Mitschuld. Es Begann mit einer kleinen Wette, wie stark man denn wohl Bier brauen könne, wenn man dies auf herkömmliche Art und Weise ohne zusätzliche Tricks macht.

Ein weiterer Grund für den Entschluss, sagt Georg, ist der Wunsch mit besonderen Bieren raus aus der Region zu kommen, also überregional anbieten zu können und sich von anderen in Qualität und Preis zu differenzieren.

Die Stärke seiner Biere sieht er auch als Alleinstellungsmerkmal, zudem hat es ihn einfach sehr interessiert, Grenzen auszuloten und diese vielleicht sogar hier und da zu überschreiten.

 

INSBIERATION?

Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Biere?

Georg möchte forschen und erforschen, Gewohnheit soll möglichst nie einkehren und so denkt er sich immer neue Möglichkeiten und Rezepte für neue Kreationen aus. Inspiration findet er oft auch im Alltag, beispielsweise beim Genuss von Rosinenwein, welcher ihn zu noch höheren Stammwürzen inspiriert hat.

Hast Du Vorbilder in der Brauszene?

Nein, jedoch respektiert er einige Kollegen für gleichbleibende Qualität auf einem hohen Level.

 

PERSÖNLICHE BIERVORLIEBEN UND VERTRÄGLICHKEIT

Welches ist Dein Lieblingsbier von Dir selbst?

Derzeit ist es der 16-prozentige, eichenfassgereifte, Bock.

Wie viel von Deinem Bier verträgst du?

Da Schorsch generell eher der Geniessertyp ist, kann diese Frage auch nicht ganz eindeutig beantwortet werden. Eine gute Zeit hat er auf jeden Fall nach dem Genuss einer 40ml Flasche seines Schorschbock 57 oder einer Flasche 13-prozentigem (Eis-)Bock.

Schorschbock ICE 13 % (Bildquelle: schorschbraeu.de)
Schorschbock ICE 13 % (Bildquelle: schorschbraeu.de)
‚LEICHTBIER‘ VON SCHORSCHBRÄU?

Könntest Du dir auch vorstellen, vom Alkoholgehalt her gemäßigtere Biere zu brauen?

Bis zum Jahre 2006 hat Schorsch das so praktiziert, erst erschien ein Helles, dann ein Dunkles, später noch ein Weizen. Nun jedoch gilt seine volle Aufmerksamkeit, Kreativität und der kostbare Platz in der Brauerei den starken Schorschbräu-Bieren.

Sind Bier-Bewertungsportale für dich wichtig?

Schorschbräu braut selektives Bier das polarisiert und nicht jedermann gleichermaßen anspricht. Deshalb kann er derartige Bewertungen schwer werten, gleichwohl können diese, insofern sie schlecht sind, für eine Brauerei schädlich sein.

BESONDERHEITEN, ANTRIEB, ZUKUNFT

Was macht Deine Biere (neben dem starken Alkoholgehalt) besonders?

Das sie nach dem Reinheitsgebot gebraut sind, darauf ist er auch wirklich stolz. Nicht dass er ein Reinheitsgebotsverfechter wäre , aber die Einschränkung macht die Rekorde erst interessant.

Ist der Ehrgeiz da, ein noch stärkeres Bier als Deinen Schorschbock 57 zu brauen?

Die Veranlagung dazu, ihm gestellte Grenzen weiter auszureizen ist immer da, das wird auch in Zukunft so sein, also ja!

Was kann man in Zukunft noch von Dir erwarten?

Das SPA (Schorsch Pale Ale), gebraut am 20./21.02.18 mit 36° Plato , hellem Gerstenmalz, etwas Sauermalz, Spalter Select Hopfen, 3 Monate Gärung im Edelstahltank und abschließender Lagerung in amerikanischen Weißeiche-Fässern. Erscheinen wird dieses Bier ungefähr im Juni 2019.

Schorschbräu - starke Biere, starker Typ!
Schorschbräu – starke Biere, starker Typ!

Die Stammwürze bei neuen Kreationen möchte Georg in Zukunft auch über 36° Plato treiben. Man darf gespannt sein!

 

DER ABSCHLUSS EINES SCHÖNEN TAGES WIRD HOCHPROZENTIG

Abschließend war sogar noch Gelegenheit, den Weltrekord Schorschbock 57 zu probieren, in seiner Intensität in der Nase und am Gaumen unübertroffen, den stelle ich Euch beizeiten natürlich im Detail vor! Dann gab es noch ein paar feine Biergeschenke von Schorsch und mit vielen interessanten Eindrücken trat ich meine Heimreise an. Es war ein sehr kurzweiliger, unterhaltsamer und schöner Nachmittag. Auf bald!

 

Danke Georg! (Mit im Bild: Schorsch Pale Ale)
Danke Georg! (Mit im Bild: Schorsch Pale Ale, noch in der Fassreifung)

 

Mehr über Schorschbräu gibt es übrigens hier.

 

Einen kleinen Artikel von meinem Besuch bei der Drinktec und am Schorschbräu-Stand findet Ihr hier.

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Drinktec 2017 in München, Bier, Brauer und viele interessante Eindrücke

Wir schreiben das Jahr 2017… mein erster Besuch der Messe Drinktec und der gleichzeitig stattfindenden BIER LIVE auf der PRO FachHANDEL mit ihren jeweils zahlreichen Ausstellern und Verkostungsmöglichkeiten war zweifelsohne ein Highlight meiner bisherigen Messebesuche.

Start der Messe für mich: Weyermann zusammen mit Mike Auerbach

Angefangen hatte mein Besuch mit Mike Auerbach, Geschäftsführer der Hafen Citizen Brauerei aus Hamburg, einem meiner Mit-Biersommelierabsolventen aus dem Lehrgang in Bamberg Anfang des Jahres am Stand der Malzfabrik Weyermann, die vom Fass ihre Biere Schlotfegerla, ein intensives Rauchbier und ein IPA mit an Board hatten.

Gestärkt durch das herb-fruchtige IPA ging mein Besuch weiter, vorbei an imposanten Brauanlagen von BrauKon und Co., dem neuen Sudhaus von Markus Hoppe und Hoppebräu und teilweise sehr unterhaltsamen Zapfhähnen, welche in jedem Falle Lust aufs Bier brauen und zapfen aus Fässern machen.

Zapfhähne verschiedener Bauart
Illustre Zapfhahnauswahl
Biertasting bei der BayWa, Single Hop Weißbiere der Brauerei Plank

Bei der BayWa gab es 6 verschiedene Single-Hop Weißbiere der Brauerei Plank aus Laaber (Landkreis Regensburg), von der Rezeptur gleich, nur unterschieden durch den Einsatz unterschiedlicher Hopfensorten (von links nach rechts):

Foto vom BayWa Biertasting mit Single-Hop Weißbier der Brauerei Plank aus Laaber bei der Drinktec München 2017
BayWa Biertasting mit Single-Hop Weißbier der Brauerei Plank aus Laaber
  • Callista, mein Favorit. Herrlich fruchtig nach tropischen Früchten (Maracuja und Mango)
  • Ariana, Aromen von schwarzer Johannisbeere und Pfirsich
  • Mandarina Bavaria, Mandarinen und Zitrusnoten
  • Hallertau Blanc, weißweinartige Aromen, grasig, leicht fruchtig
  • Hüll Melon, süßlich, aromatisch nach Aprikose
  • Polaris, bananig, erfrischend, fruchtig, floral, mein zweitliebstes Bier der Serie
Bierverkostungen Teil 2: Hop Growers of America

Gegenüber des Place2Beer hatte sich die internationale Bierszene eingefunden. Der Stand der Hop Growers of America und der Brewers Association wartete mit vielfältigen Bieren diverser Bierstile von US Craft Brauereien auf.

Dort traf ich unter anderem einige Brauer aus Nürnberg, welche sich auf der Drinktec über Neuigkeiten aus der der Getränkebranche informierten.

Gemeinsames Foto mit Karsten Buroh (Eppelein & Friends Craft Bier Manufaktur Nürnberg), Felix vom Endt (orca brau Nürnberg), Alejandro Gardelag (RavenKraft) und mir, von links nach rechts.
Karsten Buroh (Eppelein & Friends Craft Bier Manufaktur Nürnberg), Felix vom Endt (orca brau Nürnberg), Alejandro Gardelag (RavenKraft) und ich, von links nach rechts.

Probieren konnte ich dort unter anderem das Fat Tire der New Belgium Brewing Company, ein würzig, leicht süßliches und schön fruchtiges amerikanisch-belgisches Ale.

Das Bell’s Ales for A.L.S. IPA der Bell’s Brewery, dessen Einnahmen der weiteren Erforschung der A.L.S. Erkrankung (hierzulande Bekanntheit durch die Ice Bucket Challenge) gestiftet werden, sowie das Stone 21st Anniversary Hail To the Hop Thief Double IPA von Stone Brewing, ein komplexes, starkes, cremig-herb-fruchtiges intensiv hopfengestopftes Bier, waren weitere interessante Geschmackserlebnisse welche die Drinktec für mich bereit hielt.

Am Place2Beer bei der Drinktec, mit Oliver Wesseloh

Angekommen am Place2Beer traf ich auf Oliver Wesseloh von der Kehrwieder Kreativbrauerei aus Hamburg, welcher mir (ja wirklich zum ersten Mal) das alkoholfreie IPA ü.NN der eigenen Brauerei einschenkte. Was soll ich sagen? Das Bier ist für mich das ideale Autofahrer-IPA, lässt es doch nichts an Fruchtigkeit vermissen und auf der Zunge Zitrusfrüchte, Mango und eine leichte Malzsüße im Abgang vernehmen. Das wird mit Sicherheit nicht mein letztes ü.NN gewesen sein! Klasse, Oli!

Kehrwieder Kreativbrauerei - ü.NN. Alkoholfreies Bier von Oliver Wesseloh
Kehrwieder Kreativbrauerei – ü.NN.
Schorschbräu aus Gunzenhausen, das stärkste Bier der Welt

Eine große Freude war es mir auch und damit komme ich zum großen Gegensatz was den Alkoholgehalt angeht, Georg Tscheuschner im Areal der BIER LIVE auf der PRO FachHANDEL zu treffen. In seiner Brauerei Schorschbräu in Gunzenhausen braut er viele starke Biere, hervorzuheben sicherlich der Schorschbock 57, das stärkste Bier der Welt. Probieren durfte ich hier den Schorschbock Ice 13, am Gaumen karamellig, cremig, leicht süßlich, brauner Zucker sowie mit dezenten Röst- und Kaffeearomen kommt es daher und ist damit nichts für Anfänger oder Weicheier, aber mir hat es gut geschmeckt!

Bild von Georg Tscheuschner und mir bei der Verkostung des Ice Bock 13 von Schorschbräu aus Gunzenhausen
Georg Tscheuschner und ich bei der Verkostung des Ice Bock 13 von Schorschbräu aus Gunzenhausen

Abschließend kann ich einen Besuch der Drinktec nur empfehlen, trifft man dort doch sowohl auf gleichgesinnte Bierfreunde, Brauer mit viel zu erzählen und feinen Bieren und eine insgesamt sehr gut organisierte und nicht zu überlaufene Messe. Cheers!

Mehr unter: http://www.drinktec.com/

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