Ein Genussschein für (Bier-) Genießer – wie Hanscraft & Co. durchstarten möchte

Erfahrung seit Jahren – das ist Hanscraft & Co.

Wer Christian Hans Müller kennt weiß, was der Mann anpackt hat Erfolg. Die Brauerei existiert bereits seit 7 Jahren. Seine Biere, von Klassikern wie dem Backbone Splitter IPA und Bayerisch Nizza bis hin zu seinen neuen spannenden Spezialitätenbieren Yakima River und Vintage 2019 finden unter vielen Bierkennern große Anerkennung. Der Weg vom Genuss zum Genussschein ist also nicht weit – aber der Reihe nach…

Mit seinem Motto „Friends don’t let Friends drink bad Beer“ gibt er schon mal den Ton vor. Fernab von Industriebieren sind seine Biere handwerklich, experimentell und kreativ gebraut. In der Hanscraft & Co. Brauerei wird viel Wert auf die Qualität der einzelnen Rohstoffe gelegt, sowie auf Transparenz und Vertrauen.

Neues entsteht – und ihr könnt eine Stütze sein!

Die Werte, welche beim Brauen und im Kontakt mit Kunden, Zulieferern und Mitarbeitern hochgehalten werden, sollen nun in einer Unterstützung für den Bau einer neuen, ganz eigenen, Brauerei münden.

Kommen wir nun aber mal zu den Details, welche dieses Vorhaben beinhaltet:

    • für sein Brauereiprojekt, dessen Finanzierung bereits durch die Bank zu 100 Prozent gedeckt ist, möchte Christian weitere Unterstützer motivieren
    • 400 solcher Unterstützungen (ein Gesamtvolumen von 100.000 Euro soll generiert werden) sind möglich, jeder der eine Stütze sein möchte erhält für
    • seine Investition von 250 Euro pro Schein einen Genussschein ausgestellt
    • es können auch mehrere Genussscheine erworben werden, diese werden dann in einem Genussschein zusammengefasst
    • die minimale Zinslaufzeit beträgt 3 Jahre
Hanscraft & Co. – Genussschein Vorderseite, ein edles Dokument
Vorteile durch den Kauf des Genusscheins

Welche Vorteile hat man denn durch den Erwerb eines oder mehrerer Hanscraft & Co. Genussscheine?

    • auf die Genussscheine gibt es, pro Geschäftsjahr, 4 Prozent Zinsen (vorbehaltlich eines aus-  reichenden Unternehmensjahresüberschusses, näheres steht in den von mir verlinkten   AGB’s)
    • der Erwerber des Hanscraft & Co. wird, auf Wunsch mit seinem vollständigen Namen, einem Pseudonym oder anonym auf einem Stahlträger in der neuen Brauerei verewigt.

 

Wo kann man die Genussscheine kaufen? Börse, eBay oder nur in der Brauerei?

Alles Quatsch, es wurde ein eigener Online-Shop aufgebaut in welchem man sich einfach Genussscheine in seinen virtuellen Warenkorb legen kann. Bestellung abschicken, etwas warten und der Schein kommt in den Briefkasten.

 

Was ich von dieser Idee halte?
    • wer schon immer eine handwerkliche Brauerei, nicht nur durch den Konsum des Bieres, sondern auch durch eine wichtige Investition unterstützen und damit zu deren weiterem Aufbau und der Qualitätssicherung beitragen wollte, ist hier genau richtig
    • welche Bank bietet heute noch solche Zinsen und hat zudem einen so kompetenten Geschäftsführer an deren Spitze?
    • wie schön ist es erst, wenn man vor Ort in der neu gebauten Brauerei auf einem Stahlträger, ja einer wirklichen Stütze seinen eigenen Namen lesen kann. Damit kann man fühlen, dass man etwas bewirkt hat und hier, auch durch die eigene Unterstützung, weiter gutes fränkisches Bier gebraut wird.
    • man muss auch lobend erwähnen, dass dieses Projekt nicht von irgendeiner PR Agentur angestoßen, sondern selbst umgesetzt wird und mit einem Teil des Geldes ein neuer Mitarbeiter, der den neuen Standort bekannter macht, bezahlt wird.
Die Innenseite mit dem ausgewiesenen Wert des Scheins

Ich habe mir direkt zwei der Scheine gekauft, weil ich hinter der Idee stehe und mich das Konzept überzeugt hat. Die Zinsen sind gut und die Investition in eine feine Biere produzierende fränkische Brauerei und deren Zukunft machen mich in gewissem Maße zu einem Teil von ihr, das macht doch Freude! Und die Euphorie mit der Christian von seiner neuen Brauerei spricht ist definitiv ansteckend. Macht es mir nach, wenn auch Ihr eine Stütze der neuen Brauerei sein wollt.

 

 

Links zum Thema:

Die Infobroschüre zu den Genusscheinen ist hier zu finden, zur Website gelangt Ihr hier.

Die Genussschein-Bedigungen erfahrt Ihr hier.

Mein kürzlich veröffentlichtes Interview mit Christian Hans Müller gibt es hier zu lesen.

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Hanscraft & Co. macht Ernst: Bohemia vs. Yakima, ein hopfiges Match!

Oh hoppy Day – Tschechien vs. USA

Heute teste ich im neuesten Hopfen-Match das Double Dry Hopped Pale Ale Bohemia Crown mit den tschechischen Hopfensorten Kazbek und Sladek mit seinem stilgleichen Vertreter Yakima River und den US-Hopfen Simcoe, Mosaic und Citra von der Partie.

Wenn sich Hopfen verschiedener Länder duellieren ist das immer eine aufregende Sache. Hanscraft aus Niedernberg ist darin bereits erprobt und hat bereits deutschen und amerikanischen Hopfen in einer Split Decision (hier nachzulesen) gegeneinander antreten lassen.

Ein Aufeinandertreffen aus dem oberen Regal der Aromen, aber lest gerne selbst von meinen Eindrücken der unterschiedlich gehopften Pale Ales.

Let the games begin…
Hanscraft & Co. – Bohemia Crown DDH Pale ale

Bierstil: Pale Ale

Zutaten: Wasser, Malz (Pilsener, Wiener, Weizen, Hafer), Hopfen (Kazbek, Sladek), Hefe

Alkohol: 6,3  %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Hanscraft & Co. – Bohemia Crown und Yakima River im Glas

Deutliche natürliche Trübung im Glas, sein Schaum ist fein bis mittelporig und thront äußerst stabil über dem Bier. Die Farbe des Bohemia Crown ist ein leuchtend helles gelbgold und der Schaum ist weiß wie Schnee.

Geruch:

Direkt zu Beginn fällt das schöne zitrusfruchtige Aroma des Bieres auf, welches sich mit floralen und leicht würzigen Anklängen bestens versteht. Diese Düfte ergeben gemeinsam ein stimmiges Zusammenspiel. Unterstützt werden sie durch eine erdige Komponente, welche zum vielfältigen Profil des Bohemia beiträgt.

Antrunk:

Weich fließt das Bier über die Zunge, fein moussierend prickelt es nur sanft aber dennoch anregend. Zitrusfrüchte sind in Form von Orange und Zitrus die Akteure mit der meisten Spielzeit in diesem Duell der (Hopfen-)Länder Tschechien gegen USA. Abgerundet wird der Trunk durch leicht erdige und während des Genusses intensiver hervortretende honigsüße Anklänge. Diese werfen sich mutig in die Geschmacks-Partie im Mund und harmonieren sogleich mit ihren Mitspielern.

Nachtrunk:

Hanscraft & Co. – Yakima River DDH Pale Ale vor blumigem Hintergrund

Diese spannende Komposition aus Orange, Zitrus, Honig und würzig-erdigen Komponenten ist eine, die sich bis zum Abgang hält und den Gaumen auch noch nachhaltig beschäftigt.

 

 

Hanscraft & Co. – Yakima River DDH Pale ale

Bierstil: Pale Ale

Zutaten: Wasser, Malz (Pilsener, Wiener, Weizen, Hafer), Hopfen (Simcoe, Mosaic, Citra), Hefe

Alkohol: 6,3  %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Ein würdiges Duell – Tschechien vs. USA… Bohemia vs. Yakima

Golden und klarer in seiner Optik, so präsentiert sich das Yakima River im Glas. Sein Schaum ist weiß, feinporig und relativ stabil.

Geruch:

Hallelujah, das knallt! So ist mein erster Eindruck, nachdem ich die erste Nase des Bieres genommen habe. Tropische Früchte treten mir in einer Intensität entgegen, der schwerlich zu widerstehen ist.

Hier ist von Grapefruit über Mango und Limette bis Maracuja ein buntes Treiben im Duft festzustellen. Bei genauerer ‚Untersuchung‘ fallen auch florale und erdige Zwischentöne auf.

Antrunk:

Der Antrunk kommt hier spritziger daher, es prickelt intensiver aber dennoch nicht aufdringlich auf der Zunge. Ein komplexes Aromenfeuerwerk entfaltet sich. Dieses wird durch Grapefruit und waldige Aromen (Kiefer, leicht harzig), sowie tropische Fruchtnoten von Mango und Maracuja befeuert. Die verschiedenen Geschmackseindrücke geben ihr Bestes um den Biergeniesser und dessen Sinne zu betören.

 

Nachtrunk:

Hanscraft & Co. – Bohemia Crown DDH Pale Ale vor blumigem Hintergrund

Hinten heraus kommt zur tropischen Fruchtigkeit noch eine knackige Bitternote hinzu, welche für mich das Trinkerlebnis als Gegenspieler zu eben dieser tropischen Atmosphäre rund und vollkommen macht.

 

Fazit:

Beide Kontrahenten haben auf dem Platz alles gegeben und schenken sich nichts. Auf der einen Seite der unaufgeregt fruchtige Tscheche Bohemia, welcher die leisen Töne außerordentlich gut spielt und sich durch eben diese lang in Erinnerung bringt.

Auf der anderen Seite der Ami, landestypisch etwas mehr ‚in your Face‘, tropisch, intensiv, mit einem bitteren Finale.

Welcher hier nun am besten abschneidet, das bleibt im Endeffekt Euch überlassen. Für mich ist es um Haaresbreite und in der Verlängerung der tschechische Hopfenvertreter, da ich finde die Aromen seiner beiden Hopfensorten harmonieren wunderbar und sie stechen ihre Gegner ganz knapp aus. Ich habe beide Biere sehr genossen, weil jedes für sich seine Stärken hat. Chapeau und Cheers!

So knapp wie sie nebeneinander stehen, so war die Entscheidung auch im Finale

 

Die Biere kaufen könnt Ihr übrigens genau hier.

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