6 Fäuste und (dann) ein Halleluja? Ich habs für Euch getestet!

6 Fäuste – ja, was machen wir da?

Wenn sich David Hertl von der Braumanufaktur Hertl, Sebastian Sauer von Freigeist Bierkultur und Georg Tscheuschner von Schorschbräu, seineszeichens Brauer des stärksten Bieres der Welt, zusammenfinden um gemeinsam ein Bier zu Brauen, kann nur etwas besonderes dabei heraus kommen – wird es ein Halleluja im Glas?

Schorschbräu / Hertl / Freigeist - 6 Fäuste für ein Halleluja im Glas
Schorschbräu / Hertl / Freigeist – 6 Fäuste für ein Halleluja im Glas
Besonders kreativ, besonders verrückt oder besonders einzigartig?

Ich war auf meine Eindrücke dieser Kollaboration bereits beim Ergattern der Flasche, bei der diesjährigen Braukunst Live in München gespannt.
Und genau diese möchte ich heute mit Euch teilen… viel Vergnügen!

Freigeist x Hertl x Schorschbräu 6 Fäuste für ein Halleluja

Bierstil: Eisbock (Imperial Stout)

Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Röstgerste, Rübenzucker, Hopfen, Hefe

Alkohol: 14,0 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Hertl / Schorschbräu / Freigeist - 6 Fäuste für ein Halleluja im Glas
Hertl / Schorschbräu / Freigeist – 6 Fäuste für ein Halleluja im Glas

 

Optischer Eindruck:

Der Imperial Stout Eisbock rinnt ölig und pechschwarz in mein Glas. Bereits jetzt strömen mir seine Düfte entgegen. Allen voran Röstnoten und Bitterschokolade. Das Bier hat eine hellbraune und feinporige Blume und diese, in Zusammenspiel mit der Farbe, macht bereits ordentlich Eindruck auf mich. Was mag mich nun erwarten?

Geruch:

Im Geruch kommt das ‚6 Fäuste für ein Halleluja‘ dann langsam zur Sache. Intensive Aromen von Röstmalz und Bitterschokolade sind omnipräsent und machen bereits richtig Lust auf den ersten Schluck. Auch eine feinaromatische Kaffeenote ist mit dabei und ergänzt den Eisbock um eine spannende Aromenkomponente.

Antrunk:

Lange Vorrede, doch was steckt im Antrunk drin? Viel Röstaroma, welches durch den weichen, ölig anmutenden, leicht likörigen ersten Eindruck auf der Zunge gut überliefert wird. Den Röstaromen. des sozusagen mit vollem Körper(einsatz) zur Sache gehenden Eisbocks, stehen Anklänge von Kaffee- und dunkler Schokolade zur Seite.

Diese geben dem Bock, welcher selbstverständlich mit genügend alkoholischer Wärme auf den Geniesser wirkt, eine angenehm harmonische Geschmacksfarbe. Ich möchte sogar sagen, dieser Bock ist erschreckend süffig, natürlich ist das positiv gemeint!

Das cremig-weiche Geschmackserlebnis wird durch einen Hauch von Rauch und eine ebenso dezente Malzsüße abgerundet.

Nachtrunk:

Selbst im Nachgang vermag das Bier noch nachhaltig von sich Reden zu machen. Seine Röst- Bitterschokolade und Kaffeearomen verhallen erst langsam und bleiben daher lange in Erinnerung. Ich würde es also jedem zum proBieren empfehlen! Prost!

Brew with a View
Brew with a View

 

Links zu den Brauereien:

Braumanufaktur Hertl

Freigeist Bierkultur

Schorschbräu

 

Mein Bericht über den Schorschbock 16

Gerne kannst du mir auf folgenden Social Media Plattformen folgen:

Erlangen Beer Market Ausgabe 3 im Kulturzentrum E-Werk, mein Bericht

Am Sonntag, den 03.09.2017 zwischen 14 und 22 Uhr war es wieder soweit, der in seiner 3. Auflage stattfindende Erlangen Beer Market bot, trotz gemischter Wetterverhältnisse und ebenso gemischtem Andrang mit seinen Bierständen der vielen verschiedenen eingeladenen Brauereien im In- und Outdoor Bereich eine reichhaltige Auswahl fränkischer sowie überreginaler und internationaler (Craft-)Biere.

Craftbeer im Teku Pokal beim Erlangen Beer Market im Kulturzentrum E-Werk
Prost!
Mein Highlight beim Erlangen Beer Market: Gänstaller Bräu

Ein besonderes Highlight für mich war Andreas Gänstaller mit seiner Gänstaller Bräu, welcher 4 unterschiedliche Biere mit zur Veranstaltung brachte. Von seinen Bieren hatte ich bisher leider nur gelesen, da war die Vorfreue natürlich groß sie endlich probieren zu dürfen. Vom fruchtigen Zwickelpils, über das mit erstaunlich harmonisch-rauchigem Mundgefühl glänzende Franz Xaver Smoked Märzen Rauchbier, benannt nach seinem früh verstorbenen Vater, bis hin zu den Schwergewichten. Der Affumicator, ein rauchiger Bock mit 9,6 Prozent Alkohol, einer rauchigen sowie malzigen Note und der damit verbundenen Süße sowie sogar gewisser Fruchtigkeit ebenso ein Highlight, wie die Schwarze 90, ein Russian Imperial Stout, untergärig gebraut(!!!) mit 11,9 Prozent Volumen, Lakritz, Bitterschokolade sowie Kaffee- und Röstmalzaromen. Ein Klasse Einstieg für mich in dieses Fest. Das mir Andreas mit seiner freundlich sympathischen Art auch als Mensch positiv in Erinnerung bleibt ist für mich mehr als eine Randnotiz. Von ihm wird es hier demnächst auch mehr zu lesen geben…

Eppelein & Friends beim Erlangen Beer Market

Weiter ging es für mich bei Karsten Buroh, bekannt mit seinen feinen Bieren der Eppelein & Friends Craft Bier Manufaktur aus Nürnberg. Karsten hatte sein neues Carte Blanche Witbier mit im Gepäck, auf das ich mich schon vorher gefreut habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist sowohl fein orangig-fruchtig was dem Einsatz von Orangen und ihrer Schalen zu verdanken ist, präsentiert sich etwas kräftiger als ein geläufiges Witbier sowie mit einer harmonischen Säure und im Abgang leichter Bittere. Sehr gut!

Bei Felix vom Endt und orca brau gab es verschiedene Spezialitäten vom Fass, wie das neue Road Sip West Coast IPA oder das neu aufgelegte Boomshakalaka mit Chili gebraut, welches hier auf meinem Blog schon Erwähnung bei seiner Brauereivorstellung fand.

Diese findet Ihr hier: http://domis-reviews.de/orca-brau

Die Liste der Biere vom Fass der orca brau aus Nürnberg beim Erlangen Beer Market
orca brau Taplist Erlangen Beer Market

Die Hop Gaudi der Brauereien Yankee & Kraut aus Ingolstadt, Tölzer Mühlfeldbräu aus Bad Tölz sowie Blogger Kollegin Mareike Hasenbeck (Feiner Hopfen), eine äußerst fruchtige Weißbier-Interpretation war mit dem letzten Fass des Sudes ebenso vertreten, wie die Uetzinger Metzgerbräu mit ihrem würzig malzigen Lagerbier.

Die Brauerei Zwanzger aus Uehlfeld hatte für mich ebenfalls Neues zu verkosten, hier gab es beispielsweise das Pils Dirty Melly, mit dem Extra-Kick Zitrus durch selbst angebaute Zitronenmelisse aus dem Garten sowie den Hollodri. Verfeinert mit 7 Gramm Holunderblüten pro Flasche war dieser ein äußerst intensives fruchtig-herbes Geschmackserlebnis für mich, sehr interessant!

Sonnen-Bräu Schmitt aus Mürsbach, die können was!

Ein weiterer größerer Biererlebnis-Block kam im Anschluss am Stand der Sonnen-Bräu Schmitt aus Mürsbach auf mich zu. Hier gab es gleich 6 verschiedene Biere, welche ich alle noch nicht verkostet hatte, zu probieren. Angefangen beim würzig malzig-honigsüßen Kellerbier, über das schön bananig-fruchtige Hefeweizen ging es langsam aber sicher hopfiger zu. Das Hopfenblümla Session IPA, ein auf der Alkoholseite leichtes, jedoch dennoch schön tropisch fruchtiges Bier bereitete mich gut auf das Douple IPA mit selbem Namen vor, 9,5 Prozent Alkohol und man fühlt sich wie auf einer Südseeinsel mit einem Melonen-Tropic Cocktail in der Hand. Im Bourbonfass gereift kommt das Imperial Stout der Brauerei daher, ein Kaffee – und Espressoaroma Erlebnis. Last but not least kam noch der Doppelbock ins Glas, im Sherryfass gereift schmeckt man am Gaumen auch deutliche Sherry und leichte Zitrusnoten. Dies wird sicher nicht mein letzter ‚Besuch‘ der Sonnen-Bräu gewesen sein.

Zum Abschluss probierte ich noch das Art-Ale Citra Pale Ale der Pivovar Bizon Gastbrauerei aus Tschechien. Hier seien die Zitrusaromen auf der Zunge zu erwähnen, ein sehr harmonisch-erfrischender Abschluss dieses gelungenen Festes. Ich komme mit Sicherheit wieder!

Bierauswahl der Pivovar Bizon Brauerei beim Craft Beer Market Erlangen
Bierauswahl der Pivovar Bizon Brauerei beim Craft Beer Market Erlangen

Mehr unter: http://www.e-werk.de/t/b/2017/09/03/c/e///i/3-erlangen-beer-market.html

 

Gerne kannst du mir auf folgenden Social Media Plattformen folgen: