Brewheart – ein heisser Tanz mit Ale Capone und Dr. No!

Brewheart – was hat es damit auf sich?

Brewheart, das sind die beiden Freunde Andreas und Roland. Beide haben sich auf USA Reisen vom dortigen Craftbeer mit seiner Vielfalt und Geschmacksintensität inspirieren und begeistern lassen, teilen eine gemeinsame Leidenschaft für US Cars und starten nun deutschlandweit voll durch!

Dabei geht es den beiden gar nicht darum Bier neu zu erfinden, nein, es darf nur ihrer Meinung nach neben den gängigen Bierstilen Pils, Helles, Weizen und Co. auch weitere Sortenvielfalt geben. Dem kann man, im Sinne der Kreativität, doch nur beipflichten…

Was nun also im Endeffekt geschmacklich auf Euch zukommt, habe ich einmal testen dürfen. Eins vorweg… ich wurde nicht enttäuscht!

Biervorstellung Brewheart Biere
Brewheart mal 3!
Brewheart mal 3!

 

Brewheart – Dr No

Bierstil:  IPA (alkoholfrei)

Zutaten: Wasser, Malz (Gerstenmalz: Pilsner, Cara), Hopfen (Hallertauer Perle, Cenntennial, Lemondrop), Hefe

Alkohol: < 0,5 %

IBU: o.A.

Brewheart - Dr. No
Brewheart – Dr. No

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Bernsteinfarben im Glas steht das Dr. No vor mir, der weiße und feinporige Schaum liegt in einer relativ stabilen Schicht darüber. Ich bin gespannt ob der verrückte Wissenschaftler auch als Bier zu großen Taten fähig ist.

Brewheart - Dr. No im Glas
Brewheart – Dr. No im Glas

Geruch:

In die Nase strömen Eindrücke von Grapefruit, Zitrus, florale sowie malzige Noten.

Antrunk:

Der Antrunk ist fein prickelnd und erfrischend mit einer ansprechenden Bittere und Aromen von Zitrus, Grapefruit sowie würzigen Anklängen.

Nachtrunk:

Im Abgang verhallt das alkoholfreie IPA langsam mit sowohl bitteren als auch fruchtig-floralen Noten.

 

Brewheart – Ale Capone

Bierstil:

Zutaten: Wasser, Malz (Gerstenmalz: Pale Ale, CaraHell), Hopfen (Ella, Summit, Saphir), Hefe

Alkohol: 6,0 %

IBU: o.A.

Brewheart - Ale Capone
Brewheart – Ale Capone

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Goldgelbe natürlich trübe Farbe im Glas, der Schaum des Bieres ist feinporig, weiß und stabil.

Geruch:

Fruchtig-hopfige Aromen von Grapefruit, Zitrus, Mandarine sowie florale, tropisch-fruchtige und würzige Noten nehme ich in der Nase wahr.

Antrunk:

Ale Capones Antrunk ist fein bis intensiver prickelnd auf der Zunge, die Hopfenbittere kommt gut durch, findet in der Fruchtigkeit der Zitrus-, Orange- und Grapefruitaromatik sowie dem floralen Touch jedoch einen schönen Gegenpart, wodurch ein harmonisches Geschmackserlebnis entsteht.

Nachtrunk:

Im Abgang bleibt der gute Al(e) fruchtig-feinherb dem Gaumen länger in Erinnerung, ein Bier für die Sonnenstunden im Leben.

 

Brewheart – Hop Dylan

Bierstil:

Zutaten: Wasser, Malz (Gerstenmalz: Pilsner, Pale Ale, Cara), Hopfen (Hallertauer Perle, Cascade, Saphir), Hefe

Alkohol: 7,0 %

IBU: o.A.

Brewheart - Hop Dylan
Brewheart – Hop Dylan

Beschreibung des Bieres:

Optischer Eindruck:

Bernsteinfarben und naturtrüb präsentiert sich das Bier für mich, der Schaum ist feinporig und stabil.

Geruch:

In der Nase deutet Hop Dylan mit fruchtigen Zitrus-, Honigmelonen- und Orangennoten gepaart mit einer fruchtigen Süße und floralen Akzenten sein Können schon an.

Antrunk:

Fein moussierend mit malzigen, fruchtig-herben, und floralen Aromen umschmeichelt das Bier die Zunge. Heraus schmecke ich Grapefruit, Orange und Zitrusfrucht, aber auch eine würzige Note bringt mir Mr Dylan mit ins Glas.

Nachtrunk:

Der Abgang lässt nichts an Fruchtigkeit vermissen und klingt mit angenehmer Bittere aus.

Auch ein schöner Rücken kann entzücken
Auch ein schöner Rücken kann entzücken
Mein Fazit

Brewheart heisst Bier abseits des Mainstream, die Namen lassen mich schmunzeln und der Geschmack spricht für sich. Mein Favorit wäre Ale Capone, doch auch seine Mitstreiter brauchen sich nicht zu verstecken. Dr. No beweist, dass ein IPA auch ohne Alkohol funktioniert und Hop Dylan ist eine feine Hopfenbombe. Mit Brews Lee (ja, der heisst wirklich so!) steht schon ein neues Double IPA in den Startlöchern.

Ein Bierprojekt mit Zukunft also, probieren strengstens empfohlen!

Mehr über Brewheart und auch ihren Onlineshop findet Ihr hier.

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Biervorstellung: Yankee&Kraut – Dry Humor (Brut-IPA)

Brut IPA – was ist das überhaupt?

Yankee&Kraut hat ein neues Bier gebraut, ‚Dry Humor‘ heißt es. Dieses Mal handelt es sich um die Interpretation eines aus den USA stammenden Bierstils namens Brut-IPA. „Brut“ steht bei Schaumweinen für trocken und ist, umgemünzt auf Bier, also ein von äußerst geringer Malzsüße (Restsüße) herrührender Stil. Somit kann sich natürlich der Hopfen einer breiteren Klaviatur bedienen und mehr entfalten. Ich finde das schmeckt man, aber lest einfach selbst von meinen Eindrücken…

Biervorstellung Yankee&kraut – Dry Humor

Yankee&Kraut – Dry Humor

Bierstil:  Brut – IPA

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol: 6,8 %

IBU: o.A.

 

Beschreibung des Bieres:

Yankee&Kraut - Dry Humor im Glas
Yankee&Kraut – Dry Humor im Glas

Optischer Eindruck:

Strahlend strohgelb im Glas mit natürlicher Trübung und stabiler, weißer, feinporiger Schaumkrone steht das Bier vor mir im Glas.

Geruch:

Fruchtige Noten von Zitrus, Grapefruit, Mandarine, Pfirsich und Birne sowie grasig-florale Aromen strömen mir durch die Nase entgegen.

Antrunk:

Ein angenehm feinperliges Prickeln breitet sich beim Antrunk auf der Zunge aus. Die fruchtigen Noten kommen, dank der kaum vorhandenen Restsüße des Malzes, sehr deutlich zur Geltung. Ich erschmecke Aromen von Grapefruit, Zitrus, Pfirsich, etwas Birne sowie florale und grasige Anklänge und eine ansprechende Bittere, die sich nicht zu dominant verhält.

Nachtrunk:

Der Abgang ist deutlich fruchtig-herb, die Grapefruit tobt sich voll aus und auch die Zitrusfrucht und die grasigen Anklänge verhallen erst langsam, gemeinsam mit der Hopfenherbe.

Mein Fazit:

Ein spritzig-fruchtiger Biergenuss, den man definitiv probieren sollte, das macht süchtig nach mehr! Man braucht nicht mal trockenen Humor dafür…

 

Yankee&Kraut - Dry Humor Brut IPA
Yankee&Kraut – Dry Humor Brut IPA

 

 

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Biervorstellung: Hopfenreiter 2018

Wer reitet so spät durch nacht und wind?

… es ist der Hopfenreiter und das geschwind. Seit 3 Jahren nun gibt es einen Gemeinschaftssud verschiedener Gastbrauer zusammen mit der Brauerei Maisel & Friends. Die Besonderheit ist, dass jeder eine andere Hopfensorte mit zum Sud beiträgt. So ist eines klar, kein Hopfenreiter wird dem Vorgänger gleichen und jeder wird den Gaumen der Bierfreunde auf einen neuen Ausritt quer durch den Hopfengarten führen..

Kommen wir nun also zum Bier und meinen Eindrücken dazu:

Biervorstellung hopfenreiter 2018

Name: Hopfenreiter 2018

Bierstil: IPA (Double-IPA)

Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen

Die Hopfensorten sind diesmal die Folgenden:

Calypso von den SUPERFREUNDEN

Citra von Mikkeller

Styrian Golding von Duvel

Styrian Fox von BEVOG

Enigma von Frau Gruber

Mandarina Bavaria von Maisel & Friends

 

Alkohol: 8,5 %

IBU: 70

Beschreibung des Bieres:

Hopfenreiter 2018 im Glas
Hopfenreiter 2018 im Glas

Optischer Eindruck:

Strahlend golden im Glas präsentiert sich das Bier, die weiße Schaumkrone ist stabil und feinporig.

Geruch:

In der Nase wirkt ein bunter Fruchtcocktail auf mich ein, ich nehme Zitrusfrucht, Pfirsich, süße Beeren, sowie leicht florale Noten und eine allgemein feine Fruchtigkeit wahr.

Antrunk:

Der Antrunk ist ebenso fruchtig wie es meine Eindrücke des Geruchs andeuteten. Eine feine Minznote auf der Zunge unterstützt das sanfte Prickeln des Bieres. Die Fruchtnoten sind geprägt von Zitrusfrucht, Grapefruit, etwas tropischen Früchten und einer leichten fruchtigen Süß. Ergänzt wird dies alles durch grasige Aromen sowie eine noch im Hintergrund verbleibende Bittere.

 

Nachtrunk:

Hier spielt die Herbe des Hopfenreiters sich nach vorne, gibt dem Hopfenreiter sozusagen die Sporen und wird durch die Fruchtnoten von Grapefruit, Pfirsich und tropischen Früchten unterstützt.

Mein Fazit

Ein insgesamt feiner Ausritt über Hopfenfelder und Obstplantagen, ob zum Feierabend oder als Bierbegleitung zum Krimi, ich freu mich schon auf Hopfenreiter Nummer 4 im Jahre 2019.

 

Mehr Infos zu den beteiligten Brauereien gibt es übrigens hier:

Duvel

Mikkeler

Frau Gruber

Maisel & Friends

SUPERFREUNDE

BEVOG

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Biervorstellung: Weiherer / Fat Head’s – Hopferla

Franken und Amerika, des bassd scho

Wenn Franken und Amerika im Bierglas zusammentrifft wirds spannend. Die Brauerei Kundmüller aus Weiher (Weiherer Bier) hat zusammen mit der Fat Head’s Brewery aus Ohio ein Bier gebraut. Braumeister Matt Cole war übrigens sogar extra eingeflogen um mit Roland Kundmüller und seinem Team zu brauen.

Das geschah nicht zum ersten Mal, nein auch das zuvor gemeinsam gebraute Imperial IPA konnte bereits meinen und den Gaumen vieler anderer Bierkenner überzeugen. Ich war also umso gespannter, nun endlich die neueste Kreation der beiden im Glas zu haben. Dieses Mal ist es ein West Coast Style India Pale Ale geworden über das ich Euch gerne im Folgenden berichten mag…

Weiherer / Fat Head's Hopferla Etikett
Weiherer / Fat Head’s Hopferla Etikett

Name: Weiherer und Fat Head’s – Hopferla

Bierstil: India Pale Ale (West Coast Style)

Zutaten: Brauwasser, Malz (klassische und Karamell-Malze), Hopfen (Simcoe, Warrior, Centennial, Mosaic, Equinox, Citra und Chinook), Hefe

Alkohol: 7,5 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

Weiherer / Fat Head's Hopferla, das Bier im Fokus
Weiherer / Fat Head’s Hopferla, das Bier im Fokus

Optischer Eindruck:

Bernsteinfarben liegt das Bier vor mir im Glas. Es hat eine natürliche Trübung und wird von einer feinporigen, weißen und stabilen Schaumkrone bedeckt.

Geruch:

Ein Aromenfeuerwerk aus fruchtigen Noten wie Zitrusfrucht und Pfirsich sowie herbfruchtigen Aromen der Grapefruit. Hinzu kommen tropische Früchte, ich erlebe dort Mango, Maracuja und Melone. Ergänzt wird dieser fruchtig-frische Obstkorb durch harzige und grasige Nuancen.

Antrunk:

Der Antrunk weist eine schöne, knackig hopfige Bittere auf, welche mit den fruchtigen Aromen von Zitrusfrucht, Grapefruit einen gut aufgelegten Gegenspieler hat. Im Mund ist das Bier angenenehm karbonisiert, leicht spritzig und doch nicht zu viel.  Zusammen ergibt sich ein harmonisch fruchtig-herbes Ensemble aus Bittere und Fruchtigkeit. Doch damit nicht genug, es schwingen  auch kräuterige, grasige und harzige Aromen mit im Trunk.

Nachtrunk:

Im Nachhall bleibt die Herbe mit einer angenehmen Zitrus- und Grapefruitnote noch länger erhalten.

Mein Fazit

Von Collaboration Brews der Brauerei Kundmüller darf man, mit Recht, viel erwarten, man wird nicht enttäuscht! Ein sehr gutes West Coast IPA, welches sich vor keinem internationalen Vergleich zu scheuen braucht ist entstanden. Klasse!

Weiherer / Fat Head's Hopferla
Weiherer / Fat Head’s Hopferla

 

Mehr zur Brauerei Kundmüller könnt Ihr hier erfahren.

Zur Website der Fat Head’s Brewery gelangt Ihr hier (englischsprachig).

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Maisel & Friends – Juicy IPA… Winter? Ich fühl mich wie in der Karibik!

Die Brauerei Gebrüder Maisel aus Bayreuth hat mit ihrer Craftbeer Linie Maisel & Friends Erfolg und das meiner Meinung nach völlig zurecht. Den neuesten Vertreter, das Juicy IPA (kurz für India Pale Ale) stelle ich Euch nun heute vor…

Tropischer Winter? Mit dem Maisel & Friends – Juicy IPA kommt der Sommer zurück ins Glas

Es ist Winter, bitterkalt und seit gestern liegt in Franken Schnee aller Orten. Was trifft sich da besser als… ja genau ein IPA auf den Markt zu bringen und nein, kein vor Bittere strotzendes, ein extren fruchtiges soll es sein.

Maisel & Friends - Juicy IPA
Maisel & Friends – Juicy IPA… fühlt sich pudelwohl im Schnee

Gesagt getan und heute halte ich es in den Händen, gottseidank im Warmen aber warm wird mir auch beim Trinken, es versetzt mich im Geiste an einen warmen weißen Sandstrand mit Palmen, Kokosnüssen und Sonnenschein…

Die Informationen zum Bier, Verkostung und Optik

Aber der Reihe nach, hier die wichtigsten Infos zum Maisel & Friends – Juicy IPA:

Alkohol: 7,2 %

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafermalz, Hefe und eine ganze Menge Hopfen, nämlich Chinook, Citra, Amarillo, Simcoe, Mosaic und Mandarina Bavaria

Stammwürze: 14,8 °P

IBU (International Bitter Units): 50

Optischer Eindruck: Strahlend golden im Glas mit leichter Trübung, der Schaum weiß, feinporig und stabil.

Geruch: Tropische Früchte, Zitrus, Mango, Maracuja, Grapefruit, Mandarine und Birne, das macht Lust auf den ersten Schluck!

Antrunk: Die extreme Fruchtigkeit aus den ersten Eindrücken der Nase bewahrheitet sich, dieses IPA hat das gesamte tropische Fruchtspektrum parat und spielt es klasse aus. Ich erschmecke Zitrusfrüchte (Zitrone, Grapefruit, Orange), Ananas, Maracuja, sogar Birne umschmeichelt meinen Gaumen. Die Hopfenbittere bleibt dabei fast komplett aussen vor und überlässt dem karibischen Sandstrand im Glas das Feld.

Nachtrunk: Erst im Nachtrunk wird das IPA etwas herber, harmoniert aber weiterhin sehr gut im Zusammenspiel mit der ausgeprägten Fruchtigkeit.

Fazit: Ein klasse Vertreter eines fruchtigen IPA’s, das Juicy IPA von Maisel & Friends, auch und gerade zur Winterszeit eine gelungene fruchtige Abwechslung!

Mehr Informationen zur Maisel & Friends Gastronomie „Liebesbier“ in Bayreuth findet Ihr hier: http://domis-reviews.de/liebesbier-bayreuth

 

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Batbrew, aus Niedersachsen, ein Herz für Heimbrauer

Als gelegentlicher Hobbybrauer schlägt mein Herz natürlich auch für die kleinen, in Haus- und Heimarbeit gebrauten Sude, welche sich oft bei weitem nicht vor den Craftbrauereien des Landes verstecken müssen. So habe ich jüngst freundlicherweise ein Kehrpaket von Stefan Schulz aus Achim bei Bremen bekommen, 6 Flaschen Selbstgebrautes, BATBREW,  4 verschiedene Sorten und, wie ich finde, sehr schicke Etiketten. Da steckt Liebe drin, das merkt man direkt beim Auspacken.

Reichhaltiges Sortiment, 10 Sorten Homebrew

Stefan braut nicht nur 4 Sorten, nein, sein auf der Website www.batbrew.de vorgestelltes Sortiment umfasst je nach Verfügbarkeit ganze 10 verschiedene Biere, Batman wäre stolz… aber nun von der trockenen Vorstellung hineingesprungen ins flüssige Gold.

Das erste Bier, welches ich probiert habe ist das Leprechaun Amber Ale, auf dem Label der Namensgeber aus der irischen Mythologie, hierzulande als Kobold bekannt:

Golden füllt es das Glas, der Schaum ist fein- bis mittelporig und fest. In der Nase machen sich Aromen von Zitrus, Mango, Nadelhölzern, florale sowie Noten von Weißwein breit, ich bin gespannt auf den ersten Schluck…

Dieser hat die bereits in der Nase zu erspürenden Aromensphären in sich, von Zitrusfrüchten wie Zitrone und Grapefruit bis hin zu tropischen und Trockenfrüchten, Mango sowie Beeren. Die Rezenz also die Kohlensäure ist sehr fein.

Im Abgang steigt die Bittere dem Gefühl nach sogar an und wird weiterhin von fruchtigen Noten begleitet. Lecker!

Steckbrief:

Name: Leprechaun

Bierstil: Amber Ale

IBU (International Bitter Units): 35
SPLISH SPLASH, die IPA’s kommen!

Das zweite Bier, ein India Pale Ale (kurz: IPA), heisst Splish und das auf dem Label eine Mischung aus Frau und Tintenfisch, na da bin ich gespannt..

Die Farbe ist kastanienbraun, der Schaum mittelporig und stabil, hält sich also länger im Glas.

In der Nase Zitrone, grasige und fruchtige Aromen von Maracuja und Pfirsich. Auch spüre ich, dass es beim Antrunk sicherlich bitter werden wird..

… und ich werde nicht enttäuscht, moderat zwar aber doch bitter läuft es über die Zunge, erdige, grasige sowie Getreidenoten, die Zitrusfrucht kommt auch nicht zu kurz.

Im Abgang nimmt die Herbe dann sogar noch etwas zu, hinzu kommen florale sowie fruchtige Nuancen.

Steckbrief:

Name: Splish

Bierstil: India Pale Ale (IPA)

IBU: 60

Bier 3 oder wer Splish sagt muss auch Splash sagen, ein Brown IPA und was würde hier besser passen als eine Meerjungfrau auf dem Etikett? Richtig, nichts!

Auch dieses Bier ist braun, noch etwas dunkler als das Splish aber immernoch kastanienartig, der Schaum ist fein bis mittelporig.

Der Geruch ist fruchtig nach Zitrusfrucht und Trockenobst.

Im Mund dann ein Zusammenspiel aus knackiger Hopfen-Bittere, prickelnder Rezenz (Kohlensäure) auf der Zunge und komplexer Aromatik von Rosinen, Grapefruit sowie einem Schuss Röstnote.

Noch im Abgang verbleibt die kernige Herbe und klingt erst langsam aus.

Steckbrief:

Name: Splash

Bierstil: Brown IPA

IBU: 60
Batbrew – Mord Fustang, König der Wortspiele

Last but not least gab es das Mord Fustang zu verkosten, ich mag ja Wortspiele und das Label mit dem dicken Kühlergrill mit springendem Pferd weckt männliche Gefühle. Der Bierstil ist ein India Pale Lager, kurz IPL.

Goldgelb mit feinporigem Schaum kann ich mich mit dem ersten Schluck nicht gedulden, aber vorher nehm ich doch noch eine Nase… fruchtig kommt es mir entgegen, Zitrus um genau zu sein, dazu nehme ich florale sowie grasige Aromen wahr.

Der erste Schluck kommt cremig und angenehm daher, es wechseln sich Bittere und Zitrusfrucht ab. Weiterhin erschmecke ich eine wohltuende Würzigkeit und erdige Noten, im Abgang verbleibt es erdig-herb.

Steckbrief

Name: Mord Fustang

Bierstil: India Pale Lager (IPL)

IBU: 40

Auf Grundlage der probierten Sorten kann ich wirklich eine Empfehlung aussprechen, leider sind Stefans Biere käuflich nicht zu erwerben, doch sie sind auf jeden Fall alle sehr ansprechend gestaltet und natürlich lecker! Prost.

Mehr unter: https://www.batbrew.de/

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Liebesbier Bayreuth, der Biertempel in Franken

Das Liebesbier Bayreuth als Paradies für Bierliebhaber zu bezeichnen ist mit Sicherheit nicht untertrieben, weist es doch mit über 100 verschiedenen Bieren, die meines Erachtens größte Bierkarte Frankens auf.

Liebesbier Bayreuth Fassade von Aussen, das Bierparadies ist nah
Liebesbier Bayreuth
Bier soweit das Auge reicht, die Auswahl im Liebesbier Bayreuth ist schier unerschöpflich

Des Deutschen liebstes Tier, der Zapfhahn, ist hier gleich 21-fach vorhanden und erfreut die durstigen Kehlen neben den eigenen Bieren der Brauerei Maisel mit wechselnden Spezialitäten aus Franken, Deutschland und der Welt. Hier gibt es teilweise echte Raritäten frisch gezapft.

Liebesbier Bierkarten, frisch gezapft, aus Liebe und Bier Raritäten
Die Liebesbier Bierkarten, frisch gezapft, aus Liebe und Bier Raritäten

Apropos Raritäten, hierfür gibt es im Liebesbier neben der Hauptbierkarte seit kurzem sogar eine eigene Karte. Woher bekommt man als Normalsterblicher sonst in einem Restaurant in Deutschland die äußerst begehrten Biere der Brouwerij De Sint-Sixtusabdij van Westvleteren? Das Liebesbier hat sie alle, Blond, 8 und das wohl bekannteste Westvleteren 12!

Die Speisekarte empfiehlt zu jeder Speise, alle bereits probierten kann ich ausnahmslos empfehlen, den passenden Trank und zudem äußert schmackhaftes Eis. Das Maisels Weiße Eis sei hier lobend zu erwähnen, die Variation Salz-Karamell, welche für mich den ultimativen Foodporn bedeutete, ist seit meinem letzten Besuch leider nicht mehr verfügbar.

Die feinen eigenen Craft-Biere der Brauerei aus der Maisel & Friends Serie, welche sicher in Zukunft noch von mir in diesem Blog vorgestellt werden, sind ebenfalls sehr zu empfehlen, besonders hervorheben würde ich folgende:

  • Hoppy Amber Ale Mosaic
  • Black IPA
  • Stefan’s India Ale (IPA)
  • Jeff’s Bavarian Ale (Weizenbock)
  • Marc’s Chocolate Bock
  • IPA
  • Citrilla (Weizen-IPA)

Sehr gut ist zudem die äußert freundliche Bedienung, welche auch bei Fragen zu Bieren auf der Karte bereitsteht, sowie kompetent bei der Auswahl berät. Hier wird jedem Gast in jedem Fall geholfen!

Gutes kommt selten allein, Kollaborationen von Maisel & Friends

Kollaborationen internatonaler Natur in den USA und anderswo sind geplant beziehungsweise bereits geschehen (Hopfenreiter, Kollaboration mit verschiedenen Brauerein) und weisen den Weg in eine mit Sicherheit rosige Zukunft der Maisel Kreativbiere, welche im Restaurant Liebesbier aus Fass und Flasche und beim angeschlossenen Biershop erhältlich sind.

Das Liebesbier Bayreuth als Event Location, Pflichttermine!

Besondere Highlights für mich sind immer wiederkehrende Craftbeer Events wie das CRAFT Brauer Festival, welches kommenden Freitag und Samstag wieder vor Ort veranstaltet wird. Hier lädt man befreundete Brauer ein ihre Biere in einem schicken Rahmen, verbunden mit kulinarischer Unterstützung durch Foodtrucks und die Liebesbierküche, einem breiten Publikum in Probiergrößen vorzustellen. Hier werden diesmal die neuen Kollaborationen mit der Christian Moerlein Brewing Company aus den USA, das Imperial Porter mit dem Namen „Teleporter“ und das Hoppy Wheat Ale „Spacetime“ präsentiert und ausgeschenkt. Auch entwickeln sich hier immer schöne Gespräche mit Brauern und Bierfreunden, für mich sind diese Veranstaltungen immer Pflichttermine.

Das Liebesbier in Bayreuth, eine der schönsten Locations in Franken um ein  frisch gezapftes Bier zu geniessen. Chapeau!

 

Mehr unter: http://www.liebesbier.de/

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Erlangen Beer Market Ausgabe 3 im Kulturzentrum E-Werk, mein Bericht

Am Sonntag, den 03.09.2017 zwischen 14 und 22 Uhr war es wieder soweit, der in seiner 3. Auflage stattfindende Erlangen Beer Market bot, trotz gemischter Wetterverhältnisse und ebenso gemischtem Andrang mit seinen Bierständen der vielen verschiedenen eingeladenen Brauereien im In- und Outdoor Bereich eine reichhaltige Auswahl fränkischer sowie überreginaler und internationaler (Craft-)Biere.

Craftbeer im Teku Pokal beim Erlangen Beer Market im Kulturzentrum E-Werk
Prost!
Mein Highlight beim Erlangen Beer Market: Gänstaller Bräu

Ein besonderes Highlight für mich war Andreas Gänstaller mit seiner Gänstaller Bräu, welcher 4 unterschiedliche Biere mit zur Veranstaltung brachte. Von seinen Bieren hatte ich bisher leider nur gelesen, da war die Vorfreue natürlich groß sie endlich probieren zu dürfen. Vom fruchtigen Zwickelpils, über das mit erstaunlich harmonisch-rauchigem Mundgefühl glänzende Franz Xaver Smoked Märzen Rauchbier, benannt nach seinem früh verstorbenen Vater, bis hin zu den Schwergewichten. Der Affumicator, ein rauchiger Bock mit 9,6 Prozent Alkohol, einer rauchigen sowie malzigen Note und der damit verbundenen Süße sowie sogar gewisser Fruchtigkeit ebenso ein Highlight, wie die Schwarze 90, ein Russian Imperial Stout, untergärig gebraut(!!!) mit 11,9 Prozent Volumen, Lakritz, Bitterschokolade sowie Kaffee- und Röstmalzaromen. Ein Klasse Einstieg für mich in dieses Fest. Das mir Andreas mit seiner freundlich sympathischen Art auch als Mensch positiv in Erinnerung bleibt ist für mich mehr als eine Randnotiz. Von ihm wird es hier demnächst auch mehr zu lesen geben…

Eppelein & Friends beim Erlangen Beer Market

Weiter ging es für mich bei Karsten Buroh, bekannt mit seinen feinen Bieren der Eppelein & Friends Craft Bier Manufaktur aus Nürnberg. Karsten hatte sein neues Carte Blanche Witbier mit im Gepäck, auf das ich mich schon vorher gefreut habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist sowohl fein orangig-fruchtig was dem Einsatz von Orangen und ihrer Schalen zu verdanken ist, präsentiert sich etwas kräftiger als ein geläufiges Witbier sowie mit einer harmonischen Säure und im Abgang leichter Bittere. Sehr gut!

Bei Felix vom Endt und orca brau gab es verschiedene Spezialitäten vom Fass, wie das neue Road Sip West Coast IPA oder das neu aufgelegte Boomshakalaka mit Chili gebraut, welches hier auf meinem Blog schon Erwähnung bei seiner Brauereivorstellung fand.

Diese findet Ihr hier: http://domis-reviews.de/orca-brau

Die Liste der Biere vom Fass der orca brau aus Nürnberg beim Erlangen Beer Market
orca brau Taplist Erlangen Beer Market

Die Hop Gaudi der Brauereien Yankee & Kraut aus Ingolstadt, Tölzer Mühlfeldbräu aus Bad Tölz sowie Blogger Kollegin Mareike Hasenbeck (Feiner Hopfen), eine äußerst fruchtige Weißbier-Interpretation war mit dem letzten Fass des Sudes ebenso vertreten, wie die Uetzinger Metzgerbräu mit ihrem würzig malzigen Lagerbier.

Die Brauerei Zwanzger aus Uehlfeld hatte für mich ebenfalls Neues zu verkosten, hier gab es beispielsweise das Pils Dirty Melly, mit dem Extra-Kick Zitrus durch selbst angebaute Zitronenmelisse aus dem Garten sowie den Hollodri. Verfeinert mit 7 Gramm Holunderblüten pro Flasche war dieser ein äußerst intensives fruchtig-herbes Geschmackserlebnis für mich, sehr interessant!

Sonnen-Bräu Schmitt aus Mürsbach, die können was!

Ein weiterer größerer Biererlebnis-Block kam im Anschluss am Stand der Sonnen-Bräu Schmitt aus Mürsbach auf mich zu. Hier gab es gleich 6 verschiedene Biere, welche ich alle noch nicht verkostet hatte, zu probieren. Angefangen beim würzig malzig-honigsüßen Kellerbier, über das schön bananig-fruchtige Hefeweizen ging es langsam aber sicher hopfiger zu. Das Hopfenblümla Session IPA, ein auf der Alkoholseite leichtes, jedoch dennoch schön tropisch fruchtiges Bier bereitete mich gut auf das Douple IPA mit selbem Namen vor, 9,5 Prozent Alkohol und man fühlt sich wie auf einer Südseeinsel mit einem Melonen-Tropic Cocktail in der Hand. Im Bourbonfass gereift kommt das Imperial Stout der Brauerei daher, ein Kaffee – und Espressoaroma Erlebnis. Last but not least kam noch der Doppelbock ins Glas, im Sherryfass gereift schmeckt man am Gaumen auch deutliche Sherry und leichte Zitrusnoten. Dies wird sicher nicht mein letzter ‚Besuch‘ der Sonnen-Bräu gewesen sein.

Zum Abschluss probierte ich noch das Art-Ale Citra Pale Ale der Pivovar Bizon Gastbrauerei aus Tschechien. Hier seien die Zitrusaromen auf der Zunge zu erwähnen, ein sehr harmonisch-erfrischender Abschluss dieses gelungenen Festes. Ich komme mit Sicherheit wieder!

Bierauswahl der Pivovar Bizon Brauerei beim Craft Beer Market Erlangen
Bierauswahl der Pivovar Bizon Brauerei beim Craft Beer Market Erlangen

Mehr unter: http://www.e-werk.de/t/b/2017/09/03/c/e///i/3-erlangen-beer-market.html

 

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