Biervorstellung: Hoppebräu Weissbier & Helles – aus Leidenschaft zum Gerstensaft

Hoppebräu, kreativ, regional und sau gut trinkbar

Hoppebräu aus Waakirchen, bekannt durch seine kreativen Sude in der handlichen 0,33er Flasche, hat sich nun an zwei echte Klassiker gewagt. Durch den Einsatz von vorwiegend regionalen Zutaten steht die Brauerei für gleichbleibend hochwertige Qualität und für Kreativität auch im Rahmen des Reinheitsgebots. Die von mir sehr geschätzten und oft genossenen Bierstile Helles und Hefeweizen bekommen von Brauer Markus Hoppe eine kreative Note verpasst, ohne sich zu weit von den Ursprüngen zu entfernen. Aber lest gerne selbst wie mir die beiden neuen Biere geschmeckt haben…

Biervorstellung Hoppebräu Weissbier

Name: Hoppebräu – Weissbier

Bierstil:  Hefeweizen

Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:   5,5 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

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Optischer Eindruck:

Goldgelb mit natürlicher Hefetrübung und weißer, stabiler Schaumkrone

Geruch:

Aromen von Zitrus und Banane, geprägt von einer fein fruchtigen Süße und Hefe, brotig sowie florale Nuancen.

Antrunk:

Ein sanftes Prickeln breitet sich auf der Zunge aus, direkt entfalten sich die fruchtigen Aromenkombinationen aus reifer Banane, Zitrusfrucht, Hefe und floralen Noten. Das Bier bringt eine Leichtigkeit mit sich, die mit jedem Schluck Lust auf den nächsten macht.

Nachtrunk:

Der Abgang ist geprägt von feinen Bananen- sowie Zitrusnoten und verhallt langsam, auch die Hefearomatik hält sich lang am Gaumen und es entsteht ein harmonisches Finish.

 

Biervorstellung Hoppebräu Helles

Name:  Hoppebräu – Helles

Bierstil:  Lagerbier

Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Alkohol:   4,9 %

IBU: o.A.

Beschreibung des Bieres:

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Optischer Eindruck:

Glanzfein bei goldener Farbe ist das Helle von Hoppe Bräu, der Schaum ist fein bis mittelporig und weiß.

Geruch:

In der Nase errieche ich fruchtige Aromen von Zitrusfrucht in einer harmonischen Mischung mit floralen, getreidigen Anklängen und einer ausgeprägt würzigen Note

Antrunk:

Das feine moussierende Prickeln auf der Zunge transportiert die in  perfekter Harmonie stehenden Aromenkombinationen aus Getreide- und Zitrusnoten. Diese werden gepaart mit floralen sowie grasigen Noten und einer ansprechenden Würzigkeit mit feiner Herbe.

Nachtrunk:

Der Abgang ist ebenso eine Kombination aus sowohl würzigen wie auch fruchtigen Noten, hinzu kommen getreidige Nuancen die das  Finish dieses Bieres komplettieren.

Fazit: Beide Biere haben definitiv eine gefährlich hohe Drinkability und jeder Freund dieser klassischen Bierstile, sollte sie unbedingt probieren!

 

Übrigens: Hoppebräu bildet auch aus und sucht für den Ausbildungsbeginn 01. September 2018 einen Azubi zum Brauer und Mälzer. Ein Angebot, dass man nicht ablehnen sollte..

 

Cheers!

 

Mehr zu Hoppebräu gibt es hier.

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Bockbieranstich am Freitag Abend in Schammelsdorf, urgemütlich!

Meine Reise ins beschauliche Schammelsdorf war nicht ohne Mühe. Eine Fahrt mit dem Zug nach Bamberg, anschließender Busfahrt nach Litzendorf und 25 minütigem Fußmarsch später in eben dieses Schammelsdorf zur Brauerei Knoblach kann ich sagen: Das war es auf jeden Fall wert! Hier mein Bericht zum Bockbieranstich:

Erstmal gemütlich ankommen, der Schammelsdorfer Stammberg Bock wartet

Endlich angekommen fand ich einen mit „brennenden“, durch Holz befeuerten Fässern beheizten Innenhof und urgemütlichen Bier-Hotspot vor. Vom Fass gab es, dem Anlass gebührend den Schammelsdorfer Stammberg Bock für die zahlreich erschienenen durstigen Kehlen. Benannt nach einem nahegelegenen Berg war diese bernsteinfarbene 6,9 – prozentige Spezialität mit feinporiger Schaumkrone in der Nase schon würzig und malzbetont, beim Antrunk dann süßlich, geradezu fruchtig, malzig, mit Getreidenoten und überraschte mich ganz „Frankenbock-untypisch“ im Abgang mit einer deutlichen Bittere. Sehr lecker!

Brauerei Knoblach Schammelsdorf - Stammberg Bock Foto vom Bockbieranstich
Brauerei Knoblach Schammelsdorf – Stammberg Bock

Da ich bisher erst das würzig-herbe Ungspund’s Lagerbier, das malzbetont süße, fruchtig-cremige Räuschla und das herb-rauchige Rauch-Südla der Brauerei probiert hatte, beschloss ich mich noch etwas weiter durchzuprobieren. Wo ginge dies besser als an der Quelle des Gerstensafts?

Das folgende Bier könnte eines meiner Lieblinge werden

Mein nächstes Bier im Glas war das Schammelsdorfer Dunkle Landbier, kastanienbraun im Glas mit feinporigem Schaum machte schon der Anblick Durst auf mehr…

Foto Dunkles Landbier der Brauerei Knoblach aus Schammelsdorf beim Bockbieranstich 2017
Brauerei Knoblach Schammelsdorf – Dunkles Landbier

Meine Nase wusste das Bier mit deutlichen Röstaromen zu kitzeln, auch die Malznote kam nicht zu knapp. Auf der Zunge dann ein schönes Zusammenspiel von Röstmalz, Schwarzbrot, angenehmer Herbe und ansprechender Würzigkeit. Im Abgang hallte es noch länger herb-würzig nach, klasse! Davon nahm ich mir direkt ein zweites..

Den Abschluss meines Brauereiaufenthaltes bildete das Weißbier. Die dichten „Hefewolken“ im Glas waren sogar noch trüber als das Wetter der letzten Tage, farblich ein dunkles Gold und der Schaum fest und feinporig, das schmeckt bestimmt! Und ich wurde nicht enttäuscht: Pfirsich, Zitrus und Mango aus meinem ersten, erschnüffelten Eindruck wurden durch den Antrunk bestätigt und brachten ein interessantes Aromenspiel ins Weizenglas. Hinzu kam die von mir so geliebte Bananennote, eine fruchtige Süße und dezente Zitrusnuancen, ein sehr ansprechendes, rundes Weißbier.

Servus, bis bald beim nächsten Bockbieranstich in Schammelsdorf

Nach einem kurzen Gespräch mit Brauer Johannes Knoblach machte ich mich zufrieden und mit meinem Wegbier, dem hopfenbetont-getreidigen Sommerbier der Brauerei auf den Heimweg. Einen Besuch der Brauerei kann ich wirklich nur empfehlen. Prost!

Brauerei Knoblach, Schammelsdorf - Sommerbier, Wegbier zum Sonnenuntergang
Brauerei Knoblach, Schammelsdorf – Sommerbier, Wegbier zum Sonnenuntergang

 

Mehr unter: http://www.brauerei-knoblach.de/

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